Bones: When the night comes

Auch die gelegentlich lärmenden Gitarren täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass der Song doch eher seicht und charakterlos daher kommt. Dass die Band mehr zu bieten hat, ahnt man beim dritten Titel auch wenn dort offenbar auf Teufel-komm-raus ein Refrain in einen atmosphärisch angelegten Song eingebaut wurde.

Eine Band in den Fängen hitorientierter A&R-Manager??

P.S.: Während die Band selbst an der Kommerzkandarre liegt darf sich wenigstens der Promotexter austoben:

„Fahl und knochenbleich leuchtet der Mond in seiner mystischen Pracht vom Nachthimmel. Das Cover der neuen Single der Bones hat den atmosphärischen Kick zu dem Song, der Bände spricht… vom Leben im urbanen Irgendwo, vom Widerwillen nach neuen Kontakten in der freien Wildbahn des Nightclubbings und von der Sehnsucht nach vertrauter Nähe, zu lesen auch als leidenschaftliche Liebeserklärung. (…)Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, den das kommende 3. Album bildet. Da wird noch manchem Popfan ein Licht aufgehen, nicht nur bei Vollmond.“

Wow!!!

(wm)