2raumwohnung: 36 Grad

Es muss da so eine Kiste geben, und wenn sie geöffnet wird, steigen lauter schöne Dinge daraus empor. Kleine, bunte Schmetterlinge. Blüten. Sterne. Petits fours. Aber auch mal manch graue Wolke. Wunderschöne allerdings nur, natürlich. So stell ich mir das vor, wenn 2raumwohnung mit ihren Ideen für ein neues Album ins Studio gehen. weiterlesen

Gutfried Werbung

Was ist schlimmer als ein Johannes B. Kerner-Auftritt? Ein Johannes B. Kerner-Auftritt gemeinsam mit seiner Frau Britta „The voice“ Becker. So wie in der Geflügelwurst-Werbung. Was ist eigentlich aus der guten alten Werbe-Synchronisation geworden? Sie könnte viele Menschen vor schlimmem Geflügelwurst-Werbung-Tinnitus bewahren.
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Ocean´s Twelve

Hoffentlich gibt´s kein Ocean´s Thirteen. Ich hab schon Ocean´s Twelve nicht mehr kapiert. Ständig neue Finten, und alle zwei Minuten ist nichts mehr, wie man noch vorher glaubte. Naja, ich hab mich seit „Wild things“ dran gewöhnt. Und hab trotzdem meinen Spaß. Wie, weiß ich auch nicht. Das einzige, was mich echt an den Film gestört hat, waren die eingeblendeten Schriftzüge. Die sahen aus, wie von Kindern mit magnetischen Plastikbuchstaben gelegt. Da hätte ein bisschen Style echt gut getan.

Brigittehoroskop

Ich glaub, ich bin vertauscht worden. Sternzeichen-vertauscht. Weiß auch nicht, wie das gehen soll. Aber nachdem ich das Jahreshoroskop der Zwillinge 2005 in der Brigitte gelesen hab, weiß ich, dass ich einfach kein Zwilling sein kann. Zwillinge seien total spontan, und ihr Haus stünde jederzeit für Besuch offen. Und Zwillinge seien unfähig, sich selbst zum Thema zu machen. Weshalb sie hervorragende Reporter und Berichterstatter sind. Aha. Ich sollte das am besten mal recherchieren: wie genau ich vertauscht wurde. Oder wann genau mein Haus spontan für Besuch offen steht.

Biscaya


Haaach, „Biscaya“ ist und bleibt vermutlich mein liebstes Last-Lied. Auch wenn er´s nicht geschrieben hat – es ist ein Wahnsinns-Stück! Dieses genial vertonte Wellenplätschern, der ätherisch flirrende Chor, die Brandungsgeräusche, das leicht spröde – aber dann plötzlich geschmeidige, warme Akkordeon. Ich könnte noch tagelang weiterschwärmen.

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With compliments


Ich finde, die Platte hätte auch „Schöne Grüße vom Sensemann“ heißen können. Oder „Herzlichst, ihre Gruft“. Man muss sich nur mal den Gesichtsausdruck von James Last angucken, den schwarzen Anzug und die Blume in seiner Hand. Eine weiße Lilie. Ich finde, weiße Lilien sind ausgesprochene Todesblumen.

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M.O.R.


M.O.R.? Middle of the road, sagt der Chefredakteur. Aha. “Polydor International’ steht unten auf der Hülle. Der Versuch, James Last Anfang der 70er international zu pushen? Glaub nicht, dass das 1973 noch nötig war. Vermutlich einfach eine internationale Pressung.

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Well kept secret


So ganz bring ich das ja nicht zusammen. Das Cover, den Titel und die Musik. Was hat ein altes Flugzeug mit einem gut gehüteten Geheimnis zu tun? Vielleicht damit, wo Glenn Miller und Saint-Exupéry abgeblieben sind… Und wo sind die Musiker von James Last? Hintendrauf stehen lauter (mir) unbekannte Namen. Wo ist Benny Benndorf? Wo Güner Platzek? Und warum hat James Last das Album nicht produziert?

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