Interview: Rockterrine

Wer als Musiker im Großraum Trier gastiert, hat große Chancen, von der Rockterrine bekocht zu werden. Die wurde 2003 von Katrin Lauter und Simone Voigt initiiert. Im September 2008 kam sogar ein erstes Rockterrine-Kochbuch in den Handel: →„Rockterrine: So schmeckt Rock ’n‘ Roll!“. Hinter-Net! sprach mit Simone Voigt über die Anfänge der Rockterrine, das Buch und die Zukunftspläne.

Hinternet: Wie sind Sie seinerzeit auf die Idee gekommen, für Bands zu kochen?

Voigt: Als Teenager haben wir angefangen in einem Trierer Jugendzentrum (Exzellenzhaus) für Bands zu kochen. Die Veranstalter waren Freunde von uns und aus diesem Grund war das Bekochen der Bands ein Freundschaftsdienst. Für uns war es natürlich auch sehr interessant, Backstage hinter die Kulissen zu schauen. Und dann ist irgendwann aus ‚Reis mit Scheiß‘ eine große Leidenschaft geworden. Schließlich bekamen wir 2003 den ersten professionellen Auftrag. Der örtliche Konzertveranstalter Popp Concerts betreute uns mit dem Catering für Air, das französische Elektropop-Duo. Mithin war der Name Rockterrine geboren.

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Tocotronic 1997

Hinter-Net!: Tournee-Zeit heißt auch Interview-Zeit. Seid Ihr schon gestreßt?

Dirk: Nö, eigentlich nicht. Natürlich machen wir ’ne Menge Interviews, und oft sind es immer wieder dieselben Fragen. Eine gewisse Routine hat das schon. Daher kommt es auch selten vor, daß wir zu dritt ein Interview machen, meist geht nur Einer von uns hin. Da kann die Frage noch so gut sein, irgendwann hast du sie doch schon mal gehört, und wenn dann Einer von uns loslegt mit der Antwort, dann sitzen die beiden anderen rum und können nicht mehr zuhören, weil wir das untereinander alles schon mal gehört haben. weiterlesen

Eleventh Dream Day

Wir treffen Eleventh Dream Day auf ihrer Tour durch Deutschland in einem dieser sozialdemokratischen Kulturzentren der Bundesrepublik, die entweder mit viel Holz und/oder mit viel geschweißtem Eisen gestaltet sind, aber immer doch einen melancholischen Eindruck der Welt vermitteln. Zur Ehrenrettung des Veranstaltungsortes muß jedoch gesagt werden, daß der Konzertraum toll und geschmackvoll ist und der Kaffee heiß und stark ist.
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Das ABC der Jugendbewegung

Ein Interview mit Dirk von Lowtzow, Jan Müller und Arne Zank von Tocotronic in 26 Buchstaben.

Begleitet Tocotronic bei ihrem freien Fall durch die Ideenwelt einer charmanten, einfühlsamen und sozial wie politisch korrekten Jugend. Startet in Utopia (A) und schauffelt den Weg frei, damit ihr über metaphorische Imolas (I) ins Feindesland langhaariger, bärtiger Menschen und überhaupt alles Bösen (Z) gelangt. Hört zwischendurch immer wieder die beste Musik, die 22-jährige so geprägt haben kann. Und hört letztendlich die ganz neue Tocotronic-LP (was dann die dritte wäre), denn nichts anderes ist in diesem Gespräch entstanden. weiterlesen