80 at last

Nachträglich zum gestrigen 80. von James Last meine Lieblingszitate aus zwei gerade gelesenen Interviews:

Heute fallen Stars durch Skandale auf: Amy Winehouse oder Dieter Bohlen. Bei Ihnen stand die gute Stimmung im Vordergrund. Ist das eine Frage der Zeit?

Das sind Extreme. Mit Amy Winehouse, das ist schade. Die kann doch heute machen, was sie will, und sofort ist die Polizei da. Bei Bohlen leider nicht.

Die Zeit: →„Auf was für Partys gehst du denn?“

Sie dirigieren ein Vierzig-Mann-Orchester mit bloßem Schnippen, so aus dem Handgelenk. Oft tun Sie sogar überhaupt nichts.

Musiker sind nicht blöd. Bis vier zählen können die selber.

FAZ: →„Wenn ich mal politisch war, dann nur aus Zufall“

Carus Thompson: Creature Of Habit

Wie macht der das bloß? Schüttelt scheinbar ohne Mühe immer wieder Ohrwurm-Melodien aus dem Ärmel, als ginge das so einfach. Nach dem letzten regulären Studioalbum mit Band (→ zur Hinternet-Rezension) und einem Coveralbum geht der australische Singer/Songwriter (Jahrgang 1976) Solowege. Gleichwohl stehen ihm Produzent Greg Arnold als Multiinstrumentalist (Gitarren, Keyboards, Ukele und anderes ausgefallenes „Spielzeug“) sowie Brad Jones (Bass) und Ian Kitney (Schlagzeug) zur Seite. Die beiden letzteren halten sich in der Regel dezent zurück.
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Telepathe: Dance Mother

Hallohallo, nun aber mal langsam mit den wilden Pferden! Nur, weil eine Band aus NYC kommt, genauer gesagt aus Brooklyn, und nur weil dort momentan AVANTGARDE-POP groß geschrieben wird und zugegebenermaßen eine ganze Reihe großartiger Kreativposten von dort kommen und die Schräg-Pop-Szene dort derzeit enorm dicht ist, heißt das nicht, dass jede Band gleich einen Meilenstein in der Popgeschichte markiert. Was für Cat Power, TV On The Radio, Antony Hagerty und sein ganzes Kreativmagnetfeld inklusive Joan As Police Woman und sicherlich viele andere Projekte mit Big Apple-Provenienz gelten mag, gilt nicht für jede Combo an jeder Ecke Brooklyns.
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gemein006

Well, I hate Rush and Yes as much as the next man but I also think that virtually all the punk bands were shit. Beyond that subjective judgement what is plain to see for anyone who cares to take the time is that punk made decent musicians afraid to demonstrate their talent. How else would Sid Vicious, an idiotic, talentless, moronic thug, become the poster boy of the movement?

Drowned in Sound – The Insider: ↑How the ‚Albums Artist‘ is being strangled

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Beastie Boys käuflich

Ganz groß!
Über 100 Gemälde, Skulpturen u.a. einer Ausstellung zum Thema „The Official Art Tribute to Beastie Boys“ jetzt auf einer Webseite versammelt: ↑ Under The Influence: Beastie Boys Artwork!


Und ein Teil davon läßt sich sogar noch käuflich erwerben – bei Preisen zwischen $100 und $8500.
Die Ausstellung selbst kann sich – wer gerade da ist – noch bis zum 29. Januar in der ↑Gallery 1988 in Los Angeles anschauen.

[via ↑nerdcore]

Jahresrückblick 2008 (IV)

Die besten Alben
The Bug: London Zoo
The Last Shadow Puppets: The Age of the Understatement
TV on the Radio: Dear Science
Vampire Weekend: Vampire Weekend
Department of Eagles: In Ear Park
Joan As Police Woman: To Survive
Laura Marling: Alas I Can´t Swim
No Age: Nouns
Ra Ra Riot, The Rhumb Line
She & Him: Volume 1

Die liebsten Songs (warum auch immer)
Thao Nguyen: Bag Of Hammers (→Video1, →Video2)
Kanye West: Say You Will
Eliza Gylkison: Wildewood Spring
Florence & The Machine: Kiss With A Fist (→Video)
Foals: Cassius (→Video)
Hello Saferide: Anna (→Video)
Lenka: Trouble Is A Friend (→Video)
The Twilight Sad: Here It Never Snowed, Afterwards It Did.
Mystery Jets: Young Love (→Video)
Santogold: L.E.S. Artistes (→Video)

(rori)

Jahresrückblick 2008 (III)

Meine (ungefähr) 10 Alben 2008
(in alphabetischer Reihenfolge)
Bromheads Jacket: On The Brain
The Felice Brothers: The Felice Brothers
Gutter Twins: Saturnalia
Lambchop: Oh (Ohio)
Mark Olson & Gary Louris: Ready For The Flood
Nada Surf: Lucky
Oasis: Dig Out Your Soul
Peter Fox: Stadtaffe
Robert Forster: The Evangelist
The Last Shadow Puppets: The Age Of The Understatement
Volbeat: Guitar Gangsters & Cadillac Blood
gut waren auch:
Beck: Modern Guilt
Gaslight Anthem: The `59 Sound
The Hold Steady: Stay Positive
The Sea And Cake: Car Alarm
(ef)

Jahresrückblick 2008 (II)

Konzerte des Jahres 2008
1 Massive Attack
2 Elbow
3 Cat Power
4 Santogold
5 Kula Shaker
6 Deus
7 U.N.K.L.E.
8 Midnight Juggernauts
9 The Verve
10 R.E.M.

Alben des Jahres 2008
1 Elbow: The Seldom Seen Kid
2 James: Hey Ma
3 Santogold: same
4 Portishead: Third
5 The Stills: Oceans Will Rise
6 Shearwater: Rook
7 Coldplay: Viva La Vida
8 Goldfrapp: Seventh Tree
9 Death Cab For Cutie: Narrow Stairs
10 My Morning Jacket: Evil Urges

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Jahresrückblick 2008 (I)

1. Kings Of Leon: Only By The Night
2. Elbow: The Seldom Seen Kid
3. Woven Hand: Ten Stones
4. Mogwai: The Hawk Is Howling
5. Sigur Rós: Með suð í eyrum við spilum endalaust
6. Portishead: Third
7. Emiliana Torrini: Me And Armini
8. Fleet Foxes: Fleet Foxes
9. Cat Power: Jukebox
10. Spiritualized: Songs in A&E

Auch toll: Amy MacDonald, Blackmail, Bloc Party, Coldplay, The Cure, The Hold Steady, Kitty, Daisy & Lewis, Kommando-Sonne-Nmilch, My Morning Jacket, Polarkreis 18, Primal Scream, Q-Tip, Santogold, Slut, Snow Patrol, The Streets, Travis, TV On The Radio

Normalerweise stehen Sigur Rós oder Mogwai ganz oben. Doch wer wie Kings Of Leon ein solch perfektes Album abliefert, der hat den Thron sicher. Dass Kritiker der „FAZ“ nach wie vor auf das Album des Jahres warten, ist unverständlich. Unsereins hatte wenig Mühe, zehn sehr gute Platten zu finden.

(kfb)