Judas Priest: Live In London

Seit Rob Halford nicht mehr dabei ist, müssen sich Judas Priest ständig anhören, dass nichts mehr so ist wie früher und Ripper Owens steht nach wie vor hart in der Kritik. Dass es dafür nicht wirklich einen Grund gibt, unterstreicht die Doppel-Live-CD „Live In London“. Bestens aufgelegt präsentiert die Band insgesamt 25 Kracher und klingt dabei immer noch frischer als so mancher dauergewellte Italiener.

Auffallend ist der erstaunlich livehaftige Sound, der die Aufnahmen sehr unverfälscht und echt wirken lässt. Da ein Spannungsbogen fehlt, finde ich Judas Priest mehr als zwei Stunden zwar etwas ermüdend, aber in kleinen Happen genossen machen Kracher wie „Green Manalishi“ immer noch mächtig Rabatz. Neben der guten Musik gibt es aber noch einen Sonderpreis für Ripper Owens für die dämlichsten Zwischenansagen seit Klaus Meine: „Do we have any lawbreakers out here?“ Dreimal dürft ihr raten, welches Lied danach kommt…

Judas Priest: Live In London
(Steamhammer/SPV)

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