ESC 2010: Slowakei

Kristina: „Horehronie“

Wunderbare Folkpop-Ballade. Vielleicht überlagern die Ethno-Beats ein bisschen zu sehr die wirklich sehr schöne Melodie. Denn dies hier ist ein feiner Ohrwurm, den man auch im Stil der isländischen Sängerin vom letzten Jahr ganz schlicht als klassische reduzierte Ballade hätte gestalten können. Daumen hoch für den Mut zur Perkussion – vielleicht macht das auch einfach den Hintergrundtänzern die Sache leichter. Erkennbar balkanesk, aber nicht aufdringlich – diese Musiksprache versteht man auch im Westen.


Urteil:
Hoffentlich kann sich Kristina gegen die Beats durchsetzen und genügend Intensität in ihre Performance legen. Denn hier kommt eine echte ESC-Preziose, die im Ohr bleibt – und die man dort auch mit Freuden reinlässt.

Prognose:
Könnte als flüchtiger Ethno-Wischwasch vom Winde verweht werden. Oder mit glücklicher Präsentation unter den ersten zehn landen! Und zwar im Finale, wo es ganz sicher dabei ist.

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