29. März 2011
[ Frl. Katja]
Es geht los. Bald ist Ostern. Deshalb wird es in den nächsten Wochen hier kräftig haseln und eiern. Dieses Stoffhaus hab ich letztes Jahr zu Ostern gemacht, nach ↑dieser Anleitung. (mehr…)
29. März 2011
[ Frl. Katja]
Es geht los. Bald ist Ostern. Deshalb wird es in den nächsten Wochen hier kräftig haseln und eiern. Dieses Stoffhaus hab ich letztes Jahr zu Ostern gemacht, nach ↑dieser Anleitung. (mehr…)
19. März 2011
[ Dr. Zapp]
ZDF, Aspekte, 18.3.2011. Von Moderator Wolfgang Herles hören wir Warnendes, wohin zu viel der Umweltschützerei doch führen könnte:
Und es gibt Leute, die sagen, die nächste Diktatur ist eine Umweltdiktatur. Denn jede Diktatur, das war auch bei Hitler so, die kommt ja erst einmal unter dem Fähnchen von etwas Großem, Positivem. Auch der Umweltschutz kann umkippen in etwas Totalitäres.
18. März 2011
17. März 2011
[ Frl. Katja]
Fastnacht ist rum, aber Paula hat sich noch schnell ein Frühlings-Ensemble genehmigt. (mehr…)
14. März 2011
[ Frl. Katja]
12. März 2011
[ Musik]
Um die Musikabteilung hier mal wieder in Gang zu bringen habe ich mich breitschlagen lassen, in unregelmäßig regelmäßigem Rhythmus hier interessante neue Alben vorzustellen. Und das möglichst mit entsprechenden Videos. Zum Auftakt habe ich drei Coverversionen ausgewählt, die sich deutlich vom Original abheben.
Los geht´s mit dem britischen Wunderjungen James Blake und einem Feist-Cover, das schon letztes Jahr als Single erschien aber auch auf dem gerade erschienenen Debütalbum “James Blake” zu finden ist.
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11. März 2011
[ Dr. Zapp]
Trommelwirbel in Nahaufnahme, der Dirigent lächelt, eine Deutschlandflagge weht im Wind. Eine Kamera umkreist mehrfach einen Solotrompeter. Andere fangen Fackelwiderschein im Stahlhelm ein und ernste, junge Gesichter. Das Wetter steuert Dramatik bei: Starker Wind weht Funken quer durchs Bild und rauscht im Mikrofon des Kommentators Ulrich Deppendorf. Dieser erklärt dem Zuschauer recht knapp, was gerade zu sehen ist. Gut zwanzig Kilometer Kabel hat die ARD für das – in Neudeutsch – TV-Event ausgerollt, zehn Kameras setzen die düstere Stimmung in Szene.1
Wie man die ganze Sache deutlich billiger und dem Anlass angemessener hätte über die Bühne bringen können sieht man hier: (mehr…)
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8. März 2011
[ Listomania]
10 (+2) Songs beim Großen Zapfenstreich für Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg vom Heeresmusikkorps der Bundeswehr zu spielen:
Intro (Alles nur geklaut)
Outro (Time to say guttbye)

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Triumph der politischen Inszenierung über die Demokratie
Der Vorsatz, mit dem alten Gemisch aus Täuschung, Lüge, Selbstüberhebung und im Gewand der Demut einher kommender Arroganz weiter zu blenden, ist ungebrochen, nur musste es neu angerührt werden.
Prof. Thomas Meyer in der Frankfurter Rundschau: ↑Auf dem Weg nach Berlusconistan?
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6. März 2011
[ Frl. Katja]
Da ist sie wieder, die Projektionsfläche. Fallen die Deutschen nur zu gern auf Von-und-zu-Blender herein, oder hat der Adel etwas Genuines zu bieten, das man anderen nicht zutraut? Wie stark ist sie, die Sehnsucht nach einer politischen Führung, die sich «durch Tugenden wie Mut und Anstand leiten lässt, sich allein dem Wohl der ihr Anvertrauten verpflichtet fühlt, Verantwortung übernimmt?», fragen die Guttenberg-Biografen. Erstaunlich nur, dass viele dieses Ethos ausgerechnet im Adel vermuten. Wo doch die Kunst der Intrige, der Sinn fürs Täuschen, Lügen und Verschweigen nirgendwo besser geschärft worden sein dürfte als in den Jahrhunderten bei Hofe.
In der Neuen Zürcher Zeitung wundert sich Anne Urbauer über die Begeisterung der Deutschen für all die Von und Zu`s: ↑Vom Schein des deutschen Adels

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“Der Islam hat unsere Gesellschaft nicht geprägt und prägt sie auch heute nicht. Der Islam gehört damit nicht zu Deutschland” (Volker Kauder)
Volker Kauder und ich haben Deutschland auch nicht geprägt. Folglich gehören wir auch nicht zu Deutschland. Sollten wir jetzt auswandern?

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5. März 2011
[ Frl. Katja]
Diese bunten Schätze sind alles Kinderbücher aus dem Pestalozzi-Verlag, viele aus der Reihe “Pestalozzi-Plus”. Ich besitze ein schönes seit Kindertagen, nämlich “Mein Freund hat einen Hund”.
Seitdem bin ich verliebt in diese zart-bonbonfarben Bilder, die so schön kitschig, aber trotzdem stilvoll sind. (mehr…)
4. März 2011
Die Sehnsucht nach dem schönen Schein ist nicht nur eine Sehnsucht der kleinen Leute, zu deren Sprecher sich die Bild-Zeitung immer wieder zu machen versucht. Es ist auch eine Sehnsucht derer, die sich früher die besseren Stände nannten und die heute bisweilen von besseren Zeiten träumen. Auch diese Sehnsucht hat ein Organ: Die Zeit, das wurde in den Guttenberg-Wochen deutlich, ist eine Bild-Zeitung der Gebildeten.
Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung: ↑Die Sehnsucht nach dem Gesalbten
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Die ganze Figur Guttenberg entpuppte sich nach und nach als politisches potemkinsches Dorf. Jede dieser Zuschreibungen war eine glänzende Fassade. Nun kennt man die Rückseite jeder dieser Fassaden, jede für sich barg eine Illusion.
Jetzt noch auf Guttenbergs politisches Talent zu verweisen, ist gleichbedeutend damit, das potemkinsche Dorf als Ganzes zu trennen von seinen einzelnen Fassaden: Ja, kein Haus hier ist echt, mag sein, aber das Dorf ist es! Seht doch seine Pracht!
Jonas Schaible: zu Guttenberg: Ein Talent verselbständigt sich
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