Ray Bradbury / Tim Hamilton: Fahrenheit 451

Ray Bradburys Klassiker „Fahrenheit 451“ ist so viel Krimi wie Science Fiction, also ganz oder gar nicht. Die Geschichte der fürsorglichen Bücherverbrennung zum Schutze der Bevölkerung vor allzu großer Belästigung des Verstandes ist zeitlos und von globaler, mühelos auf sämtliche Formen der Verdummung übertragbarer Gültigkeit. Sie lebt von Bilden und Metaphern, deren schönste jenes Schlussbild der Buch-Menschen ist, in deren Erinnerung die Literatur überlebt und durch das Sich-Erinnern bewahrt bleibt.

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Grimms Märchen

Was mussten die armen Grimms Märchen nicht schon alles mitmachen?! Das Schlimmste waren wohl ihre Übersetzungen in „total krasse“ Jugendsprech. Oder die Verfilmungen mit Otto und jüngst den Comedynasen eines Privatsenders… Nun gut, als Bilderbücher gibt´s es sie auch zuhauf. Und das, obwohl Märchen doch traditionelles Erzählgut sind. Also was für die Ohren.

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Realismus und Magie – Ein Nachruf auf Morris

Dass ich nicht der einzige Lucky Luke-Fan war, merkte ich in der fünften Klasse. Als wir uns im Englisch-Unterricht englische Namen geben sollten, nannte sich ein Klassenkamerad fortan „Averell“.

Morris – das ist für die meisten einfach „Lucky Luke“. Auch für mich. Ich besorgte mir die Hefte stapelweise aus der Bücherei. Keine Ahnung, wie sehr der dünne Cowboy mein Männerbild prägte. Denn klar: er war einfach ein Traummann. Verantwortungsbewusst, gelassen und attraktiv. Immer auf der Seite der Guten. Sportlich. Eben schneller als sein eigener Schatten. Wie oft hab ich vor dem Spiegel geübt…

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F. K. Waechter im Interview

Die Ähnlichkeit mit Rainer Langhans ist verblüffend, zumindest optisch. Auch wenn die Lockenmähne mittlerweile silbrig und fein ist. Nicht mehr der Afrokopf von früher, und vermutlich zu keinem Zeitpunkt so verfilzt wie der von Langhans. Aber der hatte ja bekanntlich auch anderes zu tun. Wo soviele Frauen befriedigt werden wollen, bleibt die Hygiene halt auf der Strecke. Das Denken auch, aber darum geht´s hier nicht.

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Andreas: Capricorne – Das Objekt

Irgendwie scheint es nichts Neues mehr unter dem Comic-Himmel zu geben und das in einer Zeit wo die Kunstszene in allen erdenklichen Formen wuchert und die seltsamsten Triebe zeigt. Tief im Dekor und im Geist der 80er ist ‚Capricorne‘ steckengeblieben: Hochgradig postmodern: harmonisch zusammengefügte Zeitzitate wie Zeppeline und mittelalterliche Bibliotheken, Chicago 1925 mit Gangstern in schwarzen Anzügen und Orwellschem Überwachungsstaat. Ausgeführt wird das Szenario im Stil von Moebius und bringt als Plot einen geheimnisvollen Fremden – Capricorne – der im endzeit-winterlichen New York in die Suche nach einem mysteriösen Objekt verstrickt wird. Einziges Manko: Gegenwärtiger Zeitpunkt 1998, wo das alles nicht mehr sooo originell wirkt.

Andreas
CAPRICORNE - Das Objekt
Carlsen 18,90 DM
ISBN 3-551-73351-1

Convard/Siro: Polka – Demokratie

Nachdem der von Polka im ersten Band aufgedeckte Organschacher zum Sturz der Regierung geführt hat, ist Paris im Jahre 2038 nicht nur total verdreckt und desolat, sondern auch im Wahlfieber. Doch da scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Ein Gremium von altehrwürdigen grauen Eminenzen, die sich selbst als letzte redliche Hüter einer bürgerlichen Demokratie sehen, befürchten Schlimmstes. Um Licht in die dunklen Machenschaften der antretenden Kandidaten auf das Präsidentenamt zu bringen, schalten sie eine Person ein, deren offizielle Existenz getilgt ist, die aber gewieft und loyal ist, diese Aufgabe zu übernehmen – den Ex-Bullen Polka. Und richtig, irgendwas ist arg faul im Staate Frankreich.

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Zep – titeuf: Ganz schön spannend

Früher war es ziemlich einfach zu erkennen, ob ein Film, in den man hineingezappt hat, eine amerikanische oder eine französische Produktion war. Amerikanische Fernsehbadezimmer waren immer antiseptisch clean, die französischen charmant schmuddelig. Diesen Charme haben sich auch einige französische Comics bewahrt. Zeps „titeuf“ ist einer davon.

‚titeuf‘ ist ein kleiner, die Grundschool (respect!) besuchender Dreikäsehoch, der jedoch im Gegensatz zu seinem inzwischen in die Jahre und ins Kino gekommenen amerikanischen Counterpart „Dennis“ seinen Lebensinhalt nicht darin sieht, die Eltern oder den lieben Nachbarn zu ärgern. titeuf hat ganz andere Probleme, die in seinem Alltag gemeistert werden wollen: Wie soll man mit den aufkeimenden Hormonen klarkommen, wenn einem die Eltern ständig vorhalten, daß man für alles mögliche zu klein ist? Und wenn dann die Infos im Aufklärungsunterricht kommen ist das auch mal grade so spannend wie eine Erdkundestunde. Irgendwas stimmt doch da nicht!

Und eben damit schlägt sich titeuf rum, rauszukriegen, was da nicht stimmt! Ein harter Job zugegeben, aber titeuf schlägt sich durch. Na eigentlich steht er nicht selten im letzten Panel mit einer dicken Backe da, auf der sich fünf Finger abzeichnen, die er als Antwort auf eine durchaus ernst gemeinte Frage erhalten hat. Es bleibt verwirrend – Erwachsene sind einfach verwirrend!

Zep, eigentlich Philippe Chappuis, hatte diese Zeit der Verwirrung wohl noch gut vor Augen, als er titeuf ins Leben rief. Sympathisch schnoddrig läßt er den Kleinen Seite für Seite die bewegendsten Fragen der Menschheit angehen. Okay, Chappuis One-Pager sind nicht immer der Knaller schlechthin, aber für die schwächeren wird man durch andere vollends entschädigt, die den Nagel auf den Kopf treffen.

(bg)

Zep
TITEUF - Ganz schön spannend
Carlsen 16,90 DM
ISBN 3-551-73331-7

Herrn Hases haarsträubende Abenteuer, Bd 1 – Walter

Es wird Nacht im Paris der Jahrhundertwende und Herr Hase, Inspektor Bäcker und der Journalist haben eine Begegnung der besonderen Art. Eigentlich wollten sie sich mit Martin Walter treffen, einem Medizinprofessor und begnadeten Mäuseforscher. Doch statt des Professors erwartete sie ein gar fürchterliches Monster. Panik, Chaos, Flucht.

Doch, dank Rotwein, schlechtem Gewissen und journalistischer Neugier, stolpern, bzw. hoppeln, die drei in ein bizarres Abenteuer. Dabei geraten sie abwechselnd in die Hände oder auch Pfoten von Agenten verschiedener Mächte und begreifen sehr schnell, daß es von enormer Bedeutung ist, die Nerven zu bewahren.

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Wallace & Gromit: Jahrbuch für Käseliebhaber

Die Idee sich ein Handy zuzulegen und ein Filofax war ja vielleicht vor zwei, drei Jahren zwar auch nicht gerade originell, um als Mann/Frau von Welt zu gelten, aber wenigstens an und ab erfolgreich. Anno 1997, wo’s zum Jogginganzug auch gleich die farblich passende Telefonprothese gibt, ist diese Pose jedoch endgültig abgehalftert. Und wer heute noch mit bibelgroßen Kalendern rumrennen muß ist einfach nur zu bedauern. Wen interessiert ein Visitenkartensammeltascheninlet, wenn er mal über das Alter der Sammelbildchen und Quartettspiele hinausgekommen ist? Was ist von einem Faltplan der Tokioer U-Bahn zu halten, wenn er von Personen Gassi geführt wird, deren Japankenntnisse zwischen Nintendo und Sony angesiedelt sind? Alles Schnickschnack für Schrumpelmenschen.

Die Frau und der Mann von Welt, die mit Stilsicherheit und Charakter aufwarten, präsentieren sich im kommenden Jahr mit dem „Wallace & Gromit Jahrbuch für Käseliebhaber“ und beweisen damit wieder einmal auf der ihnen eigenen weltmännischen Art, daß sie die Nase vorne und im Wind haben. Da gibts nicht viel zu basteln, neue Inlets zu kaufen, pseudowichtige Notizen reinzukritzeln und ähnlich Entwürdigendes.

Das „Wallace & Gromit Jahrbuch für Käseliebhaber“ ist ein ausgereiftes und wohldurchdachtes Konzept, wie es von einem Künstler wie Nick Park zu erwarten ist. Das Buch ist komplett und vom Fleck weg zu verwenden: Persönliche Angaben sind bereits eingetragen, alle wichtigen Geburtstage markiert, Urlaubsfotos eingelegt und alles Wesentliche, was an den einzelnen Tagen des nächsten Jahres passieren wird, ist bereits heute notiert und nachzulesen. Dazu gibt es jede Menge Informationen über Käse, unter anderem eine Geruchsprobe, die durch anrubbeln ihr ganzes Aroma entfaltet. Und damit ist dieses Jahrbuch auch im Dunkeln zu finden – und dem Filofax, im wahrsten Sinne des Wortes eine Nasenlänge voraus. Sonst noch Fragen?

Wallace & Gromit
Jahrbuch für Käseliebhaber
Aardman animation & ehapa 19,80 DM
ISBN 3-7704-0215-4

Ein Yankee namens Blueberry

Totgeglaubte leben länger

1963 erblickte ein junger Yankee namens Leutnant Blueberry das Licht der Welt. Den Mann, der ihm die Worte in den Mund gelegt hat, Jean-Michel Charlier, hat er bereits überlebt. Vielleicht wird er auch noch seinen Zeichner Jean Giraud, auch bekannt als Moebius, überleben, der die Reihe seitdem in Eigenregie fortführt. Blueberry ist eine Kultfigur und einfach nicht totzukriegen. Bereits die nächste und übernächste Generation seiner Bewunderer investiert ihr Monatssalär oder Taschengeld in seine Abenteuer.
Einer von ihnen ist der 1960 geborene Daniel Pizzoli. Ihn trieb es bis in die USA, in die Indianerreservate in Arizona, an die Originalschauplätze von Blueberrys Abenteuer. Seine Leidenschaft ist nicht abgeklungen, im Gegenteil, er hat sie zu Papier gebracht. Das Ergebnis ist eine Dokumentation mit dem Titel ‚Ein Yankee namens Blueberry‘.

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Storm: Der Voyager-Virus

Ist es nicht schön, wenn altbekannte Feindbilder weiterexistieren können? In dem ersten Band der ‚Chroniken aus der Zwischenzeit‘ der Storm-Reihe muß sich Storm mit blechernen Anhängern einer längst vergessenen politischen Ideologie herumschlagen. Eben noch mit seiner rothaarigen Gefährtin beim Skilaufen, wird er schwuppdiwupp auf einen anderen Planeten entführt. Dort fand vor einigen Jahren eine Revolution statt und seitdem ist dieser von einer stählernen Mauer umgeben. Kommt einem doch irgenwie bekannt vor, oder?

Um die Geschichte auf 48 Seiten strecken zu können, wird Storm von den unerschrockenen Widerstandskämpfern befreit, von den Bösen entdeckt, verfolgt und so weiter. Der Obermotz des Planeten heißt übrigens Stahlin, und die Revolution fand frei nach dem Motto statt: Arbeitsroboter aller Länder vereinigt Euch! Alles klar? Aber wie kommt ein Planet am anderen Ende der Galaxis nach ein paar Millionen Jahren an das Ideengut des Kommunismus, mag sich der kritische Leser fragen. Kein Problem, denn Papier ist ja bekanntlich geduldig und schuld ist die Raumsonde Voyager! Denn noch auf der Erde vor dem Start ins All speisten subversive Elemente heimlich die Werke von Marx und Engels in den Computer ein. Stilistisch, graphisch, inhaltlich ist der Comic ein würdiger Nachfolger der alten Storm-Reihe.

Zugegeben, das Ganze ist zwar keine High-End Unterhaltung, aber Pulp hat ja auch seine Vorzüge. Denn wenn man weiß, worauf man sich einläßt, folgt keinerlei Enttäuschung.

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Der Verlierer in uns allen

Eine Abhandlung über das Phänomen Dilbert

Dilbert bei der Arbeit

Dilbert ist ein moderner Held. Ein Mann mit edlen Qualitäten, der im Kampf gegen das Übel dieser Welt das wertvollste Gut eines Menschen aufs Spiel setzt: seine Karriere. Unermüdlich kämpft er tagtäglich gegen fiese Kollegen, unfähige Vorgesetzte und den inneren Schweinehund. Das er den ungleichen Kampf langfristig verliert, kann ihn nicht abschrecken. Der untersetzte Ingenieur mit dem weißen Kurzarm-Hemd, der widerspenstigen gestreiften Krawatte und den stilsicheren weißen Socken ist in den USA längst zu einer Kultfigur geworden. Der Versager, der regelmäßig feststellen muß, daß Intelligenz nur sehr wenig praktische Verwendung findet, hat in der Realität einen Erfolg, von dem der Comic-Held in seiner zweidimensionalen Welt nur träumen kann: Er wurde vom US-amerikanischen Time Magazine zu einem der 25 einflußreichsten Amerikaner gekürt.

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Wir werden seit zwei Jahren massiv verfolgt

Ein Interview mit Achim Schnurrer (Alpha Comics)

Im Juli 1995 kam der Alpha Comic Verlag, der Comics für Erwachsene, wie zum Beispiel das „Kondom des Grauens“ von Ralf König publiziert, in Konflikt mit der Justiz, was ihn an den Rand des Ruins brachte. 40 Polizisten durchsuchten die Räume des Alpha Comic Verlags, 150 Bücher und Comics wurden wegen des Verdachts auf Verbreitung gewaltverherrlichender, pornographischer und den Nationalsozialismus verherrlichender Schriften beschlagnahmt. Gemeint waren damit Comics, die zwar nicht von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPS) auf den Index gesetzt wurden, sich aber dennoch manchmal an der Grenze des Erlaubten bewegen.

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Walt Disney Weihnachtsalbum

Weihnachten ist überall

Fällt der Begriff Weihnachten, denkt man automatisch an Tannenbaum und Trallala, an das gute Essen, Karpfen womöglich. An Enten denkt jedoch kaum jemand. Dabei geht es Ihnen in der Weihnachtszeit nicht viel anders als uns Zweibeinern. Wer’s nicht glauben will, kann’s nachlesen.

Carl Barks, Pat Block und drei weitere Kollegen haben in liebevoll gezeichneten Bildchen die Erlebnisse von Donald Duck und seinen Neffen festgehalten. Und wenn man so ergreifende Szenen sieht wie die, in der Donald voller Inbrunst „Stille Nacht“ intoniert, wird einem richtig warm ums Herz.

Walt Disney
WEIHNACHTSALBUM
ehapa 18,- DM
ISBN 3-77040313-4

Planet ohne Erinnerung 1, Der zweite Mond

Es war einmal auf einem fernen Planeten, in einer fernen Galaxie. Dort blühte eine reiche Zivilisation, die alles hatten, von der Mikrowelle bis hin zu bezahltem Urlaub. Doch eines Tages – man und frau weiß ja: Hochmut kommt vor dem Fall – rebellierte das geschundene Volk der Zwerge gegen ihre menschlichen Unterdrücker, die den Turm, den mystischen Ort des Reichtums und des Wissens bewohnten. Der Tradition eines ordentlichen Bürgerkriegs folgend, löschte dieser die Infrastruktur und das Wissen der Hochkultur aus, und es brachen nun düstere Zeiten herein.

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Martin Frei: Gregor Ka im 21. Jahrhundert

Ein wiedervereinigtes Deutschland hätte auch anders aussehen können. Wirtschaftskonzerne hätten die Macht übernehmen können und ein Schattenkabinett hätte den demokratischen Schein nach außenhin gewahrt. Für Zucht und Ordnung hätte eine Volkspolizei gesorgt und statt einer innerdeutschen Mauer wären die Grenzen zum Ausland dichtgemacht worden.

Ein solches Szenario hat Martin Frei entworfen und – wen überraschts – in der (zu) nahen Zukunft, im Jahr 2005 angesiedelt.

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Timo Wuerz/Niki Kopp: XCT 2

Was ist das für ein Gefühl, als einzige zu wissen, daß ein Stadion nicht nur mit 25.000 hippen Kids vollgestopft ist, die sich ein Megakonzert anhören wollen, sondern auch mit munter tickernden Sprengsätzen, die ihrer digitalen Fernzündung freudig entgegensehen? Ein Scheißgefühl, vor allem wenn man glaubt, noch eine verschwindend geringe Chance zu haben, die Sache aufzuhalten.
Mit diesem Attentat versucht ein Erzschurke Corky, ein Powergirly wie es im Comic steht, zu erpressen, um ihr die Information über ein Waffenlager zu entlocken, das sie vor Jahren entdeckt hat. Angesichts der Tatsache, daß im jungen 21. Jahrhundert kein Mensch mehr Waffen besitzt, stellt diese Information eine ähnliche Bedrohung dar wie die Sprengungdes Stadions. Sonnige Alternativen tun sich da auf, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Niki Kopp und Timo Wuerz legen sich auch mit dem zweiten und letzten Band von XCT wieder mächtig ins Zeug. Statt sich orwellschen Visionen zu verschreiben projizieren sie die gegenwärtige Jugendszene in die nahe Zukunft. Statt auf SF-Versatzstücke wie den Cyberspace zurückzugreifen entwerfen sie ein dekadentes Szenario, das alle Elemente der Gegenwart von der Netzkultur übers Pillenschlucken und Technocult verarbeitet und sich aus der Masse der zukunftsnahen Comics heraushebt, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen. Dieser Eindruck wird nicht zuletzt durch das für Comics ungewöhnliche Artwork unterstrichen: Montagen, harte szenische Schnitte, halt alles, was das MTV-geschulte Auge so liebt. XCT liest sich wie im Endorphinrausch.

Timo Wuerz/Niki Kopp
XCT - band zwei
Carlsen Verlag 16,90 DM
ISBN 3-551-72892-5