Zufallsgrafik von R. Wünsch

Blog

News & Texte & Kolumnen

Historischer Kalender

Aktuell 14357 Einträge

Galerie

Zeichnungen & Fotos

Archiv

Altlasten aus 15 Jahren

Jede Bestellung unterstützt Hinternet!

 

5. November 2012

Ganz ruhig

Nein, ich rege mich nicht auf. Ich bin strukturell ganz ausgeglichen.

Kommentare deaktiviert | Trackback

7. April 2012

Vorschlag für ein Plakat zur aktuellen Urheberrechtdiskussion

Creative Commons Lizenzvertrag.

Kommentare deaktiviert | Trackback

5. Januar 2012

That’s What Friends Are For

Der O-Ton:

“Wenn man als Ministerpräsident keine Freunde mehr haben darf und wenn alle Politikerinnen und Politiker in Deutschland ab sofort nicht mehr bei Freunden übernachten dürfen, sondern, wenn Sie bei den Freunden im Gästezimmer übernachten, nach einer Rechnung verlangen müssen, dann verändert sich die Republik zum Negativen.”

(mehr…)

Kommentare deaktiviert | Trackback

19. Mai 2011

Angriff ist die beste Verteidigung

Schon strategisch will der Minister die Bundeswehr auf neue Füße stellen. Die klassische Landesverteidigung gegen eindringende Feinde soll nicht länger das wichtigste Ziel sein. Es geht um den Schutz deutscher Sicherheitsinteressen, auch der Wirtschaftsinteressen. Die Bundeswehr müsse im Notfall auch bereitstehen, der Exportnation Deutschland den Zugang zu den Märkten der Welt und ihren natürlichen Ressourcen zu sichern und zwar “zu Lande, zu Wasser und in der Luft”, wie de Maizière es formuliert.

Aus der Süddeutschen: ↑Der Oberbefehlshaber

Warum ist Bundespräsident Köhler letztes Jahr zurückgetreten? Da war →doch was…

Kommentare deaktiviert | Trackback

28. März 2011

Kleine, sehr kleine Brötchen

Die SPD in Rheinland-Pfalz: rund 20% Landtagssitze weniger.
Die SPD in Baden-Württemberg: schlechtestes Ergebnis.

Und was sagt der Vorsitzende dazu? (mehr…)

Kommentare deaktiviert | Trackback

8. März 2011

Triumph der politischen Inszenierung über die Demokratie

Der Vorsatz, mit dem alten Gemisch aus Täuschung, Lüge, Selbstüberhebung und im Gewand der Demut einher kommender Arroganz weiter zu blenden, ist ungebrochen, nur musste es neu angerührt werden.

Prof. Thomas Meyer in der Frankfurter Rundschau: ↑Auf dem Weg nach Berlusconistan?

Kommentare deaktiviert | Trackback

6. März 2011

Doppelte Sehnsucht

Da ist sie wieder, die Projektionsfläche. Fallen die Deutschen nur zu gern auf Von-und-zu-Blender herein, oder hat der Adel etwas Genuines zu bieten, das man anderen nicht zutraut? Wie stark ist sie, die Sehnsucht nach einer politischen Führung, die sich «durch Tugenden wie Mut und Anstand leiten lässt, sich allein dem Wohl der ihr Anvertrauten verpflichtet fühlt, Verantwortung übernimmt?», fragen die Guttenberg-Biografen. Erstaunlich nur, dass viele dieses Ethos ausgerechnet im Adel vermuten. Wo doch die Kunst der Intrige, der Sinn fürs Täuschen, Lügen und Verschweigen nirgendwo besser geschärft worden sein dürfte als in den Jahrhunderten bei Hofe.

In der Neuen Zürcher Zeitung wundert sich Anne Urbauer über die Begeisterung der Deutschen für all die Von und Zu`s: ↑Vom Schein des deutschen Adels

Kommentare deaktiviert | Trackback

Goodbye Deutschland?

“Der Islam hat unsere Gesellschaft nicht geprägt und prägt sie auch heute nicht. Der Islam gehört damit nicht zu Deutschland” (Volker Kauder)

Volker Kauder und ich haben Deutschland auch nicht geprägt. Folglich gehören wir auch nicht zu Deutschland. Sollten wir jetzt auswandern?

Kommentare deaktiviert | Trackback

4. März 2011

gemein 020

Die Sehnsucht nach dem schönen Schein ist nicht nur eine Sehnsucht der kleinen Leute, zu deren Sprecher sich die Bild-Zeitung immer wieder zu machen versucht. Es ist auch eine Sehnsucht derer, die sich früher die besseren Stände nannten und die heute bisweilen von besseren Zeiten träumen. Auch diese Sehnsucht hat ein Organ: Die Zeit, das wurde in den Guttenberg-Wochen deutlich, ist eine Bild-Zeitung der Gebildeten.

Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung: ↑Die Sehnsucht nach dem Gesalbten

Kommentare deaktiviert | Trackback

Potemkin lässt grüssen

Die ganze Figur Guttenberg entpuppte sich nach und nach als politisches potemkinsches Dorf. Jede dieser Zuschreibungen war eine glänzende Fassade. Nun kennt man die Rückseite jeder dieser Fassaden, jede für sich barg eine Illusion.

Jetzt noch auf Guttenbergs politisches Talent zu verweisen, ist gleichbedeutend damit, das potemkinsche Dorf als Ganzes zu trennen von seinen einzelnen Fassaden: Ja, kein Haus hier ist echt, mag sein, aber das Dorf ist es! Seht doch seine Pracht!

Jonas Schaible: zu Guttenberg: Ein Talent verselbständigt sich

Kommentare deaktiviert | Trackback

23. Februar 2011

Beschämendes Schauspiel

Es ist der Fluch seiner bösen Tat, dass Guttenberg zur schlimmsten Erscheinung einer Demokratiekrise geworden ist, der er seine Popularität verdankt.

Tissy Bruns im Tagesspiegel: ↑Popularität und Täuschung

Kommentare deaktiviert | Trackback

27. Juni 2010

gemein 019

Geht Ihnen das auch auf den Geist? Dieses zuckersüße Lächeln? Dieses unendlich Sanftmütige? Dieser unschuldige Blick? Diese leise, wahnsinnig freundliche Stimme? Dieses Pastorale? So kann man alten Damen Kapitallebensversicherungen oder Lehman-Zertifikate verkaufen, aber wollen wir so einen Bundespräsidenten?  (…) Christian Wulffs Wahlkampf ist eine Beleidigung für den Geist.

Michael Spreng (2002 Stoibers Wahlkampfleiter): ↑Der Zuckerwatte-Präsident

Kommentare deaktiviert | Trackback

4. Juni 2010

gemein 018

Ist Wulff nicht dieser ewig junge Mann, von dem man den Eindruck hat, er sei schon als JU-Mitglied auf die Welt gekommen und habe in Niedersachsen den prägenden Teil seiner frühen Karriere damit verbracht, Wahlen gegen Gerhard Schröder zu verlieren?

Kurt Kister porträtiert in der Süddeutschen den Präsidentschaftskandidaten der Regierungskoalition: ↑Christian Wulff – Merkels Jüngling

Kommentare deaktiviert | Trackback

22. Mai 2010

Ein offenes Wort vom Präsident

Heute morgen in aller Frühe hörte ich auf Deutschlandradio Kultur ein Interview mit unserem Bundespräsidenten Horst Köhler. Nichts aufregendes sollte man meinen, aber mittendrin glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen (hier nachzuhören ↑Interview Bundespräsident Horst Köhler / Afghanistan [mp3], ab ca. 2:00):

In meiner Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Aussenhandelsorientierung und damit auch Aussenhandelsabhängigkeit auch wissen muss dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren. Z.B. freie Handelswege. Z.B. ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen – negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen.

(mehr…)

3 Kommentare | Trackback

1. Dezember 2009

Gereizte, humorlose Spießigkeit

Der Kanzler verschränkte die Hände hoch über dem Kopf, diese Geste, für die er wohl eher das Copyright verdient hätte als für irgendeine vaterländische Tat, grinste sein Kohl-Grinsen, und die Medien jubelten, endlich: Glückwunsch, Kanzler! Wir aber wollen uns merken: Helmut Kohl war nicht der Vater der deutschen Einheit. Er war die Rache an ihr.

Joachim Lottmann in der taz: ↑Heute gibts Kohl

In Zeiten in denen Helmut Kohl ein “Milleniums-Bambi” verliehen wird, weil er uns die Einheit brachte kann ein bisschen Geschichtsunterricht nicht schaden. Danke, Herr Lottmann.

Kommentare deaktiviert | Trackback

20. August 2009

Kein schöner Anblick

Stefan Niggemeier über Gruseliges aus dem Saarland: ↑Demagogie und Journalismus.

Und da soll mir keiner damit kommen, Frau Ministerin betreibe das nicht ganz gezielt. Die ↑Gegenargumente sind lange bekannt und  sie beharrlich zu ignorieren zeugt von… [Passendes nach Rücksprache mit meinem Anwalt einsetzen!].

1 Kommentar | Trackback

19. August 2009

Skandal: Niggemeier wählt FDP

Nun gut, korrekterweise müsste es heißen: “Stefan Niggemeier kann sich vorstellen, die FDP zu wählen” (was auch schon erschreckend genug ist), aber mit solchen Feinheiten sollte man sich heutzutage wohl nicht aufhalten:

18 Prozent

Kommentare deaktiviert | Trackback

3. August 2009

Die böse Absicht

Udo Vetter kommentiert im Lawblog ein Interview von Familienministerin U.v.d.Leyen mit dem Hamburger Abendblatt

Doch offensichtlich setzt sich in Politikerkreisen die Auffassung durch, dass der stimmberechtigte Deutsche in der Masse nicht viel von seinem Grundgesetz hält. Und dass eine deutlich größere Gruppe als der Stammtisch es gut finden wird, wenn der Staat den Robocop im Internet gibt, dort mit eisernem Besen säubert – und die Meinungsfreiheit als Sondermüll entsorgt.

Die Meinungsfreiheit als Sondermüll

P.S.: Und Stefan Niggemeier kommentiert – u.a. – die journalistische Arbeit des Hamburger Abendblatts (“Arbeitsverweigerung”, “Schmierenstück”): ↑Geht sterben (9)

Kommentare deaktiviert | Trackback

23. Juli 2009

Ein Dokument der Hilflosigkeit

Letzten Monat verabschiedeten einige Hamburger Großverlage eine “Hamburger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums”. U.a. mit dem Evergreen “Im Internet darf es keine rechtsfreien Zonen geben” – aber das zur am Rande.

Stefan Niggemeier hat jetzt bei den fraglichen Verlagen einfach mal nachgefragt, wer denn mit solchen Sätzen wie

Zahlreiche Anbieter verwenden die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern, ohne dafür zu bezahlen.

oder

Wir widersprechen all jenen, die behaupten, dass Informationsfreiheit erst hergestellt sei, wenn alles kostenlos zu haben ist.

gemeint sein könnte.

Die Antworten (und Nicht-Antworten) und mehr hier: ↑Hamburger Bankrott-Erklärung)

Kommentare deaktiviert | Trackback

22. Juli 2009

Nicht wählbar: Brigitte Zypries

Telepolis: ↑Zypries stellt Recht auf Privatkopie in Frage

Kommentare deaktiviert | Trackback