Zufallsgrafik von R. Wünsch

Blog

News & Texte & Kolumnen

Historischer Kalender

Aktuell 14357 Einträge

Galerie

Zeichnungen & Fotos

Archiv

Altlasten aus 15 Jahren

Jede Bestellung unterstützt Hinternet!

 

27. Juli 2010

Tired Pony: The Place We Ran From

Ihr Album trägt den Titel “The Place We Ran From”. Aber von Flucht kann keine Rede sein. Tired Pony schlurfen. Hektik oder Panik sind partout nicht auszumachen. Melancholie, Romantik, innere Einkehr – das sind Attribute, die man mit diesem Debütalbum in Verbindung bringen könnte. (weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

26. März 2010

Sofa Surfers: Blindside

2005 erschien mit dem roten, selbst betitelten Album das letzte Lebenszeichen der TripHop/Rock-Band Sofa Surfers. Über zwei Jahre haben die Österreicher am neuen Opus gefeilt. Dabei gab es eine klare Vorgabe, nämlich “den Bandprozess in all seinen Formen weiter voran zu treiben, ohne dabei auf den elektronischen Ursprung der Sofa Surfers zu vergessen. Es war Absicht, Song und Track, Technologie und Bandkollektiv zu verweben und eine eigene Soundästhetik zu kreieren”. So zumindest erklärt es Michael Holzgruber.

(weiterlesen …)

1 Kommentar | Trackback

19. Februar 2010

Todd: Big Ripper

Im Beiblatt zu dieser CD ist von “hysteric noise” die Rede. Das allein reicht eigentlich bereits, um diese unfassbar anstrengende Musik allumfassend zu umschreiben. Die vier Herrschaften von Todd schaffen es, 13 Songs in 47 Minuten zu packen, ohne auch nur ein einziges Mal melodiös zu klingen.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

4. Februar 2010

Auf dem Redaktionsschreibtisch #001

Im Folgenden wollen wir einige Alben vorstellen, die noch vom Januar übrig geblieben sind, aber nicht unbesprochen im Archiv verschwinden sollen:

B002WMGF94Den Anfang machen Musée Mécanique aus Oregon. Auf ihrem Debüt “Hold This Ghost” (Souterrain Transmissions/Rough Trade) schleichen sie äußerst behutsam durch Folk- und Country-Gefilde. Was ihre Songs auszeichnet, ist die zarte Stimme von Micah Rabwin und der Gebrauch von Trompeten, Akkordeon und Mellotron. Calexico sind manchmal gar nicht so weit entfernt.

(mehr…)

1 Kommentar | Trackback

3. Februar 2010

Spoon: Transference

Austins Indierock-Band Spoon hat schon einige Jahre auf dem Buckel, wurde sie doch kurz vor Mitte der Neunziger gegründet. Jetzt ist ihr siebtes Studioalbum “Transference” erschienen. In den USA stand dieses schon auf Rang vier der Billboard-Charts: Der Song “The Mystery Zone” wurde dort sogar von der Kaffeehauskette “Starbucks” beworben und Ende Januar zum “Starbucks iTunes Pick Of The Week” auserkoren. Man gönnt diesen Rummel Spoon und auch deren neuer Platte. Ihr Rock ist oberflächlich betrachtet unspektakulär, bei genauerem Hinhören aber vor allem experimentell, anders, lässig und zeitlos.

(weiterlesen …)

1 Kommentar | Trackback

2. Februar 2010

Part Chimp: Thriller

Rock Action Records ist ein kleines, von Mogwai initiiertes Musiklabel. Die neueste Veröffentlichung der Schotten trägt den Titel “Thriller” und stammt aus der Feder von Part Chimp. Um es vorwegzunehmen: Dies ist keine Huldigung vor dem gleichnamigen Meisterwerk von Michael Jackson.
Auf ihrem mittlerweile dritten Album geben sich Part Chimp wie gewohnt dem lauten, ungestümen und krachenden Rock hin.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

1. Februar 2010

Them Crooked Vultures

Man kann nur immer wieder den Kopf schütteln. Woher nimmt der gute Josh Homme, der seit Januar 2006 auch Vater ist, nur die Energie und die Zeit her, auf so vielen Hochzeiten zu tanzen?

Da hätten wir Queens Of The Stone Age, die Eagles Of Death Metal (zumindest was die Studioalben angeht), unzählige Gastauftritte (just etwa bei Biffy Clyro) und jetzt also noch das Rock-Allstar-Trio Them Crooked Vultures.

(weiterlesen …)

1 Kommentar | Trackback

30. Januar 2010

First Aid Kit: The Big Black And The Blue

Wenn eins derzeit gut ankommt, dann sind es mehrstimmige Gesänge. Man stelle sich vor, die Fleet Foxes wären allesamt Frauen. So klingt der Auftakt auf “The Big Black And The Blue”. Diese Feststellung allein ist schon großartig. Es wird aber noch besser: First Aid Kit, das sind die Schwedinnen Klara und Johanna Söderberg. Die eine ist 16, die andere doch schon 19 Jahre alt. Keine Ahnung, mit welcher Musik oder unter welchen Umständen sie aufgewachsen sind. Aber ihre Stimmen gehen durch Mark und Bein. Diese Leidenschaft im Gesang ist schier beeindruckend.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

27. Januar 2010

Benjy Ferree: Come Back To The Five And Dime, Bobby Dee Bobby Dee

Der im Albumtitel erwähnte Bobby Dee hieß in Wirklichkeit Robert Cletus Driscoll bzw. Bobby Driscoll. Er spielte als Kind in einigen Walt Disney-Filmen mit und lieh u.a. der Zeichentrickfigur Peter Pan seine Stimme. Das war 1953, als Driscoll 16 Jahre alt war. Einige Jahre später wurde er bei Disney gefeuert, woraufhin er sich mit Drogen zu betäuben versuchte. 1968 starb er im Alter von 31 Jahren.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

26. Januar 2010

Karen O And The Kids: Where The Wild Things Are

1963 ersann Maurice Sendak die nur aus wenigen Sätzen bestehende, wunderschöne Kindergeschichte “Where The Wild Things Are” (zu deutsch: “Wo Die Wilden Kerle Wohnen”). In deren Mittelpunkt steht ein rebellischer Neunjähriger, der von seiner Mutter für sein aufrührerisches Verhalten bestraft wird und zum Trotz im Traum in eine andere Welt flüchtet. Nun hat Spike Jonze die Geschichte verfilmt, die kurz vor Weihnachten in die deutschen Kinos kam.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

12. Januar 2010

Laura Veirs: July Flame

Laura Veirs macht es einem sehr leicht, ihre Musik zu lieben. Das fängt gleich mit dem ersten Song ihres siebten (!) Albums “July Flame” an. In “I Can See Your Tracks” ist es nicht nur die bezaubernde Stimme von Veirs, die einen magisch anzieht, sondern auch die Männerchöre à la Fleet Foxes.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

8. Januar 2010

Vampire Weekend: Contra

Es hat nichts mit dem unbedingten Willen zu tun, gegen den Strom zu schwimmen. Auch spielte für die folgende Kritik der Albumtitel keinerlei Rolle. Fest steht, dass Vampire Weekend auch im zweiten Anlauf, “Contra” getauft, keine Bewunderung für ihre Songs beim Rezensenten vorfinden werden.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

24. Dezember 2009

Hinternets Resterampe 2009, Teil 5

Was vom Jahre übrig blieben… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.
(mehr…)

Kommentare deaktiviert | Trackback

23. Dezember 2009

Hinternets Resterampe 2009, Teil 4

Was vom Jahre übrig blieb… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.
(mehr…)

Kommentare deaktiviert | Trackback

22. Dezember 2009

Hinternets Resterampe 2009, Teil 3

Was vom Jahre übrig geblieben ist… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.

(mehr…)

Kommentare deaktiviert | Trackback

21. Dezember 2009

Hinternets Resterampe 2009, Teil 2

Was vom Jahre übrig geblieben ist… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.
(mehr…)

Kommentare deaktiviert | Trackback

17. Dezember 2009

Hinternets Resterampe 2009, Teil 1

Was vom Jahre übrig blieben… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert ins Archiv abwandern sollten.

(mehr…)

1 Kommentar | Trackback

4. Dezember 2009

Sidewaytown: Years In The Wall

Im Herbst 2006 hatte der saarländische Sänger, Gitarrist und Songschreiber Markus Baltes (Ex-Paragon Of Beauty) seine Band Autumnblaze zu Grabe getragen und meldete sich kurze Zeit später mit Sidewaytown zurück. Auf dem Debütalbum dieses neuen Projekts, “Years In The Wall”, verbeugt sich Baltes im wahrsten Sinne des Wortes vor den sogenannten Shoegazer-Bands. Zu denen gehörten Mitte der Achtziger und Anfang der Neunziger britische Gitarrenrock-Bands wie Ride, Slowdive, The Jesus And Mary Chain und My Bloody Valentine. Die Genrebezeichnung rührt daher, dass deren Musiker dafür berüchtigt waren, zum Boden blickend Gitarre oder Bass zu spielen.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

3. Dezember 2009

Savoy Grand: Accident Book

So langsam sie musizieren, so langsam sind sie anscheinend bei der Fertigstellung ihrer Alben. Geschlagene vier Jahre mussten die Fans der britischen Slowcore-Helden Savoy Grand auf ein neues vertontes Lebenszeichen warten – sieht man mal von dem Beitrag zum The Walkabouts-Tributealbum “Got No Chains – The Songs Of The Walkabouts” ab.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback

16. November 2009

Ja, Panik: The Angst And The Money

Wien, die Hauptstadt der Kaffeehäuser, hat außer der für Hintergrundberieselung geeigneten warmen Electro-Musik, d.h. TripHop und Downbeat, auch phantastischen, rebellischen Gitarrenrock zu bieten. Ja, Panik sind fünf junge Österreicher, die mit “The Angst And The Money”, ihrem dritten Streich, das beste deutschsprachige Gitarrenrockalbum der letzten Monate präsentieren.

(weiterlesen …)

Kommentare deaktiviert | Trackback