Schön wär´s

Zu den Plänen für Schmidts Zukunft sagte Kogel: „Wir haben ganz klare Vorstellungen, wo wir hinwollen.“ In einem Wahljahr „will man Schmidt auf einem Level sehen, das sonst im deutschen Fernsehen niemand liefert“. Es gehe darum, „die Comedy-Latte wieder höher zu legen in Richtung Anspruch und Intellekt, vergleichbar mit dem US-Polit-Komiker Jon Stewart – aber eben Harald Schmidt.“

So war es Ende letzten Jahres zu lesen.
Auch wenn hier keiner so recht dran glauben mag, schön wär´ es schon, wenn Schmidt nach seiner Frühlings- und Sommerpause nur halb so viel Energie an den Tag legen könnte, wie Stewart in seiner Abrechnung mit den Finanz“gurus“ von CNBC.

Unbestreitbar

Gefunden in einem Artikel der Netzeitung („Rudi Carrell: Harald Schmidt sollte aufhören“):

Dennoch dürfte seine Kritik an der ARD-Show von Schmidt für einigen Wirbel sorgen, denn Carrells Gespür für Gut oder Schlecht ist unbestreitbar.

Hallo-ho? Vier Worte: „7 Tage, 7 Köpfe“.

Prüfungsfragen

Eine Analyse der Logfiles der letzten Tage zeigt, dass sich Leser von unser Site offenbar Hilfe beim Bestehen der → Aufnahmeprüfung zur Harald Schmidt Universität erhoffen.

Nun denn. Für welche Serie Conan O’Brien als Autor arbeitete findet man ganz leicht in unserem Historischen Kalender zum 18. April.

Dann sei noch verraten, dass Wilhelm Conrad Röntgen kein Abitur, Demosthenes dafür aber einen Sprachfehler hatte. Alles andere, liebe Möchtegern-Studenten, müßt Ihr schon selbst herausfinden.

Grimmig

Grimme-Preis 2004 an die WIB-Schaukel (Wigald Boning trifft Jürgen Drews auf Mallorca), Bernd das Brot und Charlotte Roche (natürlich nicht für ihre Pro7-Interviewreihe, sondern für Fast Forward) und keinen für irgendein Casting-Format: das geht in Ordnung mit mir.

Erstaunlich nur, dass diesmal kein Preis für Harald Schmidt abfiel (spektakulärster Abgang, Ätsch-Bätsch des Jahres oder so).

Der König von St. Pauli

Da will sich Dr. Zapp mal einen fernsehfreien Abend mit gepflegten Telefongesprächen unter Hinter-Net! Kollegen gönnen und dann so etwas: Wohin man auch ruft, überall das gleiche Echo: „Da läuft gerade ‚Der Dingsda von St. Pauli‘. Vielleicht können wir ja später…“ Nach dem dritten Anruf gibt man seufzend auf, greift wieder zur Fernbedienung und beteiligt sich am Sat.1-Quotenhoch.

Jetzt – nach sechs Folgen und ungezählten Werbeunterbrechungen hat „der neue Wedel“ ein Ende. „Und?„, höre ich die Redaktion schon rufen, „Was ist Dein Fazit?„.

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