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Duval/Gess/Breton

McCallum - Mare Tranquillitatis

 
 

Terror im Meer der Stille

Carmen Mc Callum, von der IRA in angewandtem Terrorismus ausgebildet, setzt ihre Kenntnisse lukrativ ein und betreibt ein Ein-Frau-Unterehmen für Sabotage, Spionage und Menschenraub. Mitte des 21. Jahrhunderts scheint dieses Geschäft recht einträglich zu sein. Nur mit ihrem letzten Auftrag hat sie sich ein Ei ins Nest gelegt: Für ungenannte Finsterlinge entführt sie Naoko Sonoda, einen weiblichen Häftling aus dem Eisknast, der dort seit 15 Jahren tiefgefroren vor sich hin gegammelt hat wie ein Fischstäbchen mit überschrittenem Verfallsdatum. Obwohl es sich bei ihr um eine scheinbar bedeutungslose Dealerin handelt, sind so ziemlich alle irdischen Sicherheitsorgane und die Yakuza hinter den beiden her. Mit einigen Helfern gelingt ihnen die Flucht auf den Mond.

Soweit der Stand der Dinge. Doch die Frage bleibt offen: Was steckt dahinter? Ein Besuch im Drogenlager von Sonoda bringt sie der Lösung ein Stück näher. Dort finden sie eine Biodisk (Neudeutsch für 'Keks') mit brisanten Daten der Yakuza...

Eine gewisse Umstellung muß der Leser schon mitmachen. Der erste Band JUKURPA war terrestrisch und in äußerst frischen Farben gehalten, MARE TRANQUILLITATIS hingegen ist outer space und von der Farbgebung eher düster, aber, und das ist wohl das Wichtigste, Carmen Mc Callum hat nichts von ihrer Power und ihrem lasziven Aussehen eingebüßt. Viel schlauer ist man am Ende des zweiten Bandes allerdings nicht, macht aber auch nichts, da die Spannung nicht abflaut.

To be continued.

(th)

 

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