Popkomm-Tagebuch
Klatsch und Tratsch von der Popkomm 96
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Hinter-Net! auf großer Fahrt

Popkomm 1996

Ein kryptisches Köln-Tagebuch von Kai, Carsten, Roland, Axel, Wolfgang, Walter und Nicole

DONNERSTAG:


Köln besteht aus vielen, vielen bunten Autos und ist gar nicht so groß, wie ich dachte.
Auf dem Deck der Sporthalle parken wir drei Wagen neben den Fantastischen Vier, die gerade aus einem richtig fetten Mercedes mit Stuttgarter Kennzeichen aussteigen, was mich irgendwie traurig stimmt. Nicht daß ich je etwas von ihnen gehalten hätte, aber als Hip-Hop-Crew aus dem Schwaben-Ländle einen Daimler-Benz zu fahren, zeugt nicht gerade von ausgefallenem Stilbewußtsein.
Was mir sehr bald im Gewimmel all der wichtigen und noch wichtigeren Leute auffällt, ist die Tatsache, daß Menschen aus dem Fernsehen im wahren Leben viel kleiner sind, als man so denkt. Z. B. der MTV-Moderator Toby Amies, der mir abends beim Tortoise-Konzert über den Weg läuft und wahrscheinlich beim James-Dean-Lookalike-Contest einen vorderen Rang belegen würde. Aber zum Glück findet ein solcher Contest auf dieser Messe nicht statt, dafür aber ein Theodor-W.-Adorno-Ähnlichkeitswettbewerb, natürlich veranstaltet von Titanic. Bin allerdings nicht dagewesen.
Nicht nur alte Dschingis Khan Sänger sieht mensch, auch Thomas Anders ist eher zwergwüchsig.
Was sehen Heavy Metal Musiker in Bühnenklamotten am Tage bei Neonlicht doch Panne aus.
Stichwort Tortoise-Konzert: Klasse Musik, die auf der Bühne des Gloria aber so dargeboten wird, daß meine Laune in den Keller geht. Ganz üble Bieder-Jazz-Atmosphäre macht sich breit, das Publikum beklatscht einzelne Soli (!) und der Gast-Gitarrist hat seinen Akkreditierungspass während des Gigs um den Hals hängen (!!). Dies ist definitiv kein Rock 'n' Roll.
Im Gegensatz zu Gallon Drunk: Fünf gutgekleidete Herren auf der Bühne - darunter einer, dessen Job den ganzen Abend ausschließlich aus dem Schwenken von Rumba-Rasseln besteht - schauen gelassen ihrem Sänger beim Ausrasten zu: der gibt uns den Iggy, spielt liegend Gitarre und knieend Orgel und alle zusammen fabrizieren eine Art Der-junge-Nick-Cave-auf-Drogen-Musik, angereichert mit Noise und Bläserpassagen. Sehr eleganter Kick-Ass.
Ein Blick auf die Speisekarte Wir entdecken einen hervorragenden vietnamesisch-chinesischen Imbiß, der gar nicht teuer ist und eine bezaubernde Bedienung hat, deren Alter nicht so leicht zu schätzen ist.
Ich stelle fest, daß ich kein Kölsch mag und steige um auf tschechisches Flaschenbier. Darf auch holländisches sein.
Vorm Luxor fällt in meinem Rücken der Name Extrabreit und ich beginne sofort mit Carsten über diese Band vom Leder zu ziehen. Aus einer dumpfen Ahnung heraus drehe ich mich um und bemerke, daß der Sänger besagter Combo einen Meter hinter mir steht. Zum Glück sind die etwa 100 Umstehenden so blau und brüllen dementsprechend durch die Gegend, daß eine potentiell peinliche und unangenehme Situation gar nicht erst entsteht.
Gegen eventuellen Übergriff eines angetrunkenen Kai Hawai könnte vielleicht ein eingeschaltetes Aufnahmegerät helfen. Die Presse ist mächtig !!!
23.25-03.45: Petra.

FREITAG:


Ordentliches Frühstück.
Erster Messetag. Erster Eindruck: die Messe scheint lauter geworden zu sein. Ein Eindruck, der sich nur zu bald zur Gewißheit ausweiten sollte. Come on bring the noize.
Wer als Aussteller etwas auf sich hält - und das nötige Kleingeld dafür hat - motzt seinen Stand gehörig auf. Busse, Boote, Lichtinstallationen oder Drachen mit Feueraugen. Meistvertretenes Motiv ist aber der Zaun: Holz oder Eisen, engmaschig oder nicht. Die Abgrenzung zur Konkurrenz ist allgegenwärtig.
"Only good fences make good neighbours" (D.Frost)
11.55-12.05: Petra.
Diskussionsrunde im Konferenzsaal: Black Music in Deutschland. Auf dem Podium sitzen in erster Linie Plattenfirmenleute, vertreten sind sowohl Major-Companies als auch Independent-Labels. Zwischen beiden Lagern herrscht ein eigenartiger Konsens: Schweine-Business rules ok. Konsumenten, Kaufentscheidungen, die Ware Musik und der Breakthrough. Höhepunkt der traurigen Veranstaltung ist das Statement, mit der sich die in den USA lebende Black-Music-Managerin über die mangelnde Professionalität der amerikanischen Hip-Hop-Acts beschwert: Die Jungs kämen halt alle aus dem Ghetto, und da werde eben der Bruder oder der Nachbar zum Manager gemacht und der habe dann natürlich überhaupt keine Ahnung vom Geschäft.
Tja, liebe Label-Angestellten, wir bedauern zutiefst, daß Ihr Euch in Eurem Job mit solch amateurhaften Schlaffis rumärgern müßt, deren Deutschlandtour-Pläne an der Tatsache scheitern, daß sie Angst vor der deutschen Polizei haben oder nicht das zu essen finden, was sie gewohnt sind. Hauptsache ist doch, daß Ihr Ahnung vom Business habt und weiterhin in Diskussionsrunden einander die Eier schaukeln könnt. Wir haben Gott sei Dank ja noch die Musik.
Wie man eine richtig gute, d.h. informative und kurzweilige Diskussionsrunde organisiert und durchführt, zeigt der niederländische Verlag Music & Media. Der rockende Campus soll die Frage beantworten, wie es in Zukunft um die Hochschul-Radios in Deutschland aussehen wird. Antwort: typisch deutsch und typisch akademisch. Der Traum vom Transfer amerikanischer College-Radio-Verhältnisse auf die deutsche Funklandschaft scheint nicht realisierbar, Gesetzgebung und universitäre Strukturen lassen einen ähnlich lockeren und spannenden Campus-Rundfunk wie in den Staaten wohl nicht zu.
Kleiner Tip für alle Fernsehredakteure, die dies hier lesen (können die lesen?): Machgiel Bakker von Music & Media ist der kommende Talkshow-Gastgeber. Souverän, entspannt, intelligent und witzig. Schickt Willemsen endlich in die Wüste. Now!
Nachdem man die Preistafel des im Pressezentrums befindlichen Getränkebuffets und die hohen Zahlen darauf bewundert hat, bietet einem die Pressekonferenz der Einstürzenden Neubauten Gelegenheit, etwas gegen den Durst zu tun. Daniela schnappt mir zwar den letzten Prosecco vor der Nase weg, aber ein Glas Wasser, das nicht fünf Mark kostet, ist ja auch was Schönes.
Blixa Bargeld muß sich nach dem ersten Glas übrigens auch dreimal beschweren, ehe sein Vertrieb wieder mit neuem Alkohol anrückt. Dennoch ist er ziemlich locker und scheint gut gelaunt. Von der Optik her wirkt er so, als hätte er seit längerer Zeit kein Bett mehr gesehen, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Gekonnt und charmant gibt uns der Mann im schwarzen Anzug den abgeklärten Künstler. Bargeld kennt das Business und macht kein Hehl daraus, was er davon hält. Dennoch schafft er es, das Spiel mitzuspielen und holt innerhalb dieses Rahmens wohl das Maximum an Offenheit und Ehrlichkeit heraus, das einem Künstler bleibt, der Musik mag und irgend etwas rüberbringen will.
Den CD-Rom-Extra-Track auf der neuen Neubauten-CD hat er noch nicht gesehen und Heike Makatsch kannte er auch nicht, bevor sie ihn für ihren Hausbesuch erkor. Gesehen habe er die Sendung zwar nicht, aber das sei kein Verlust, da man laut Aussage seiner Freunde die wirklich interessanten Gesprächsthemen rausgeschnitten habe, etwa die von Frau Makatsch angezettelte Diskussion über die Benennung der weiblichen Geschlechtsteile.
Der Sender VH1 stellt wirklich eine Bereicherung dar. Wo sonst kann man kostenlos zwischen vier Biersorten auswählen? Zu essen gibt es dort allerdings nix und das ist schade.
18.00-18.30: Petra (S-Bahn)
Ein Blick auf die Speisekarte 2 Kölner Bus- und S-Bahnfahrer fahren wie die Bekloppten und als die wirklich brennende Frage dieser Tage stellt sich die Schätzung des Alters der freundlichen Bedienung aus dem Imbiß in der Luxemburger Straße heraus. Das redaktionsinterne Spektrum reicht von 12 bis 22, aber fragen will dann auch keiner. Wär ja auch irgendwie peinlich.
Gegen Ende dieses Tages zeigt sich das richtige Rezept um die Popkomm aktiv zu überstehen: Der Wechsel von 1 Kaffee, 2 Bier, 1 Kaffee, 2 Bier, 1 Kaffee,....Von morgens um 11 bis 3 Uhr Nachts. Ab 3 Uhr sollte mensch umsteigen auf 2 Kaffee, 1 Bier,...
Und bitte zweimal täglich die Füße in Franzbranntwein baden.
Metalheadz-Session im Wartesaal: die längsten Schlangen und die tiefsten Bässe im Universum. Wir haben die Zukunft gefühlt.
Im Theater am Rudolfplatz schicken Rockers Hi Fi ein derartiges Brett durch die Tieftöner, daß dir die vom Gel erhärteten Haarsträhnen vibrieren. Beim Auftritt von Nicolette beginnt man den volkswirtschaftllichen Lehrsatz, Luft sei ein freies Gut, ernsthaft in Frage zu stellen.
Wer im Business etwas auf sich hält (hallo Petra) ist bei der Comet-Verleihung. Wir sind bei der Sushi-3003-Party.
Spät in der Nacht gibt es dort zwar nichts mehr zu essen, aber dafür sind Sound und Dekoration vom feinsten. Als dann Stereo Total ihren durch technische Probleme leicht gehandicappten Auftritt haben und ich endlich Françoise Cactus live erleben kann, nachdem ich mich drei Jahre fragte, wie diese Stimme wohl aussieht, ist endgültig klar, daß es ein gelungener Abend war.
Sushi 3003:
Eine der hipsten Clubveranstaltungen auf diesem Planeten, vielleicht auch in diesem Arm unserer Galaxie. Club nur für dieses Event designed bei Mister Jim Avignon. Live Video Installationen Musik aufgelegt von: Tomoyuki Tanaka und le Hammond inferno (Angeblich gelegentlich in Berlin mitzuerleben). Mitten auf der Tanzfläche, allein unter Promis der mutige Hinter-Net!-Redakteur ! Gut gelaunt betanzt er diverse Schönheiten als aus 4 Metern Entfernung ein Fotograf auftaucht, um Beweisfotos im Auftrage der Chefredaktion zu schießen. Skandal: Redakteur amüsiert sich während der Arbeit !! Das gibt nicht nur Ärger mit dem Chef, auch die Girls rennen weg. Reiner Neid der Kollegen, die sonst nur bei Alt-Rockerinnen vom Schlage Suzi Quattros landen können.

SAMSTAG


Mehr als 2 Brötchen sind heute nicht drin. Das Frühstück findet heute etwas später als gestern statt und auch sonst wird es wohl kein leichter Tag werden. Aber das hätte ich schon die Nacht zuvor wissen können, als ich gegen 5.00 Uhr meine Luftmatraze enterte und der Wecker auf 10.00 Uhr stand. Passend zu meinem Befinden fallen die beiden Veranstaltungen, an denen ich heute teilnehmen wollte, erstmal aus. Musikfernsehen für Erwachsene und Der DJ als Gesamtkunstwerk scheitern - erstes laut Infozettel wegen der Zusammenarbeit von ONYX und VIVA (!?), zweites aus unbekannten Gründen.
Das bedeutet: verstärkter Laufeinsatz in der Messehalle. Ein bißchen Promotion in Sachen Hinter-Net!, ein paar Kataloge und nicht ganz so viele Promo-CDs einsacken und gelegentlich zu VH1 (remember the beer?).
Zur Abwechslung am Vormittag 2 Sekt, 1 Kaffee, 2 Sekt, 1 Kaffee, erst dann Bier.
Erster Pflichttermin: Pressekonferenz zur Verleihung der Goldenen Stimmgabel mit Dieter Thomas Heck. In der Erinnerung bleiben: organisiertes, freundschaftliches Verhältnis zu Fotografen, gelbe Anzüge, und die obligatorische Frage eines mir fremden Kollegen einer Schlagerredaktion aus dem Osten der Republik, warum Kollege Heck so wenig Interpeten aus der Saale-Oder-Region bringt.
Zwei Meter neben mir sitzt Tav Falco zum Fernsehinterview und am Tresen lehnt eine dunkelhaarige Frau, die mir sehr bekannt vorkommt. Da mir partout nicht einfällt, wer sie ist, drehe ich mich um und will weiter, trete allerdings gegen einen am Boden liegenden Rucksack und muß einen kleinen Ausfallschritt machen. In einiger Entfernung (viel zu spät!) klärt Roland mich auf: Susanne Reimann war's, einstige TV-Heldin als Moderatorin von Offbeat bei Tele 5 (kennt das noch irgend einer?) und heute bei VH1 beschäftigt. Wir stellen beide fest, daß diese Frau einst nicht unerheblicher Bestandteil unserer Gedanken war (Sonny Vincent, wir hassen Dich!) und daß der Rucksack ihr gehört. Roland hat die Situation eiskalt genutzt und sie angesprochen, um sich für meine Ungeschicktheit zu entschuldigen. Mir gab er dazu keine Gelegenheit. So ist das im Showbusiness, wahre Freunde findet man selten.
Campino von den Toten Hosen spielt Tipp-Kick und Schorsch Kamerun von den Goldenen Zitronen treibt sich bei der Straßenmusik von Doo Rag am SPEX-Stand rum.
Ein Blick auf die Speisekarte 3 Mittlerweile hat sich die Untergrenze für die Frau aus dem Imbiß auf 15 bis 16 Jahre erhöht, wobei nach oben weiterhin alles unklar ist. Das Essen ist wie immer klasse.
Es war gegen mittag. Mal wieder VH-1 Stand, ihr wißt schon.. da steht sie vor mir: Kimsy. Leicht anders gefärbte Haare, und nicht sonderlich klein (OHNE Plateau- Schuhe). Angeschlagen von nur wenigen Stunden Schlaf müssen die anderen den restlichen Tag mein Gestammel IHRES Namens ertragen. Trance ensteht auch durch visuelle Eindrücke.
Türsteher lassen sich auch sehr einfach beeindrucken, detaillierte Tips werden hier nicht gegeben, weil sonst funktionierts nicht mehr. Info an Freunde über (E-Mail-Adresse)
22.30-22.50: Petra. Wir haben uns noch ganz gut im Griff!
Auch heute findet die Fußball-Bundesliga ohne mich statt, was ich gerne in Kauf nehme, um rechtzeitig im MTC zu sein, wenn David Munyon mit seiner akustischen Gitarre und seiner Stimme diese eigenartig ergreifende Atmosphäre kreiert, die auch seine Platten auszeichnet. Nicht zum erstenmal wünsche ich mir Redeverbot für das Publikum bei Singer/Songwriter-Konzerten und auch nicht zum erstenmal frage ich mich, warum Deutsche mit einer Gitarre in der Hand niemals eine vergleichbare Bühnenpräsenz und ein ähnliches Charisma aufweisen können. Das habe ich bisher nur bei Amerikanern erlebt.
Letzteres kann übrigens auch als Beitrag zu der bekloppten Diskussion über die Quote für deutsche Musik verstanden werden, die gewisse Stumpfrocker aus Hannover oder wer auch immer mal wieder vom Zaun gebrochen haben.
BTW: auch das angekündigte Streitgespräch zum Thema zwischen Blixa Bargeld und Heinz R. Kunze fällt aus. Hatte der neuerdings deutschtümelnde Rockoberlehrer etwa die Hosen voll?
Im unermüdlichen Einsatz für Hinter-Net! eine Blase am Fuß gelaufen um das Aufnahmegerät für das David Munyon Interview zu besorgen. Und schon wieder dieser Fotograf...
Dies-ist-definitv-Rock-'n'-Roll-Teil 2: Steve Wynn und seine Band beweisen, daß kleine Clubs und Rrrrrock in Kombination am besten funktionieren und mir wird angesichts des Dub-Jungle-Drum&Bass-Events vom Vorabend und der heutigen High-Energy-Gitarren-Rock-Show klar, was unter dem Stichwort Tribalisierung zu verstehen ist.
Die anschließende einstündige Unterhaltung beim Bier im Kollegenkreis hätte man auch locker auf 20 Minuten reduzieren können, da bei einem Gespräch von akut Hörsturz-Geschädigten alles dreimal gesagt wird. Noch einmal: Respekt an Steve Wynn.
Bei der Ladomat-House-Night sind die Hinter-Net! Vertreter leider zu fürh oder schon zu spät für irgend einen Live-Auftritt, aber als Chill-Out ist es dort auch schön.
Da, wo die herkommen, die allnächtlich noch vorm Luxor rumhängen, gibt es offensichtlich weder Glascontainer noch Pfandflaschen. Scherben pflastern seinen Weg, jetzt bloß keine Löcher in die schönen Schuhe schneiden.

SONNTAG


Frühstückstip: 2 Donuts und ein Vanilleshake, nach einer Stunde ein Kölsch
Auch wenn das Frühstück diesen Mittag sehr rudimentär, ausfiel, geizen die Kellner auf der großen Abschlußdiskussionsrunde doch nicht mit ihren Freigetränken. Hier wird einem das Kölsch geradezu in den Mund gekippt. Schon auf den Plakaten war das Podiumsgespräch mit Chefredakteuren und Fernsehverantwortlichen heftigst mit dem Hinweis auf die Gratisverpflegung beworben worden - vielleicht muß man so mit Journalisten und Messeteilnehmern umgehen.
Eine Auswahl der auf der Popkomm gereichten Spiesen und Getränke:
Frozen Margaritas, Caipiroska, Bluna, Honigmelonensaft (frisch gepreßt) Wein (Österreich), Prosecco, Orangensaft, Cuba Libre, Vurguzz (ein grünes, 16prozentiges Getränk, das man am Perry Rhodan Stand abgreifen konnte), Afri Cola, Ramazotti, Sekt Bier - Fosters, Guiness galore, Schwarzbier (Thüringen), Miller, Diebels, Ice-Beer, Popcorn, franz. Frühstück, vegetarischer Burger, Brötchen (selbstgebacken), Bananen, Eis, Nordseekrabben,...
13.45-15.30: PETRA!!!
Was läuft 1997 - Der Blick in den Kaffeesatz der Trends gerät dann aber reichlich dünn. Wir nehmen mit: Geburtsorte von Musikjournalisten sind eher kleinere Gemeinden und Studienabbruch muß auch sein. Ist okay mit uns. Und Bayern München wird nicht Meister. Auch das ist natürlich okay mit uns.
Ein Blick auf die Speisekarte 4 Das Kölner Ringfest (3 Tage umsonst und draußen) glänzt am letzten Tag mit Auftritten von Transglobal Underground, Credit to the Nation, Nicolette, Raw Stylus, Pharcyde, u.v.a. Aber fast eine Million Besucher sind zu viel für klaustrophobisch veranlagte Hinter-Net! Reporter.
Für das Bizarre Festival müssen auch Akkreditierte Eintritt zahlen und die vietnamesische Bedienung hat heute ihren freien Tag.
Zeit zu gehen.
P.S.: Wie alt die Bedienung im Hinter-Net! Stammrestaurant ist, weiß Kai immer noch nicht.
Popkomm Ausweis