Lieblings-Stein

Heute vor 50 Jahren hatten die Rolling Stones ihren ersten Auftritt. Das Jubiläum nutze ich gleich einmal, um zu sagen, dass mein Lieblings-Rolling Stone nicht Keith Richard ist, sondern Charlie Watts. Eine eigentlich jubiläumsunpassende Bemerkung, denn Watts war vor 50 Jahren noch gar nicht in der Band, sondern wurde erst 1963 Stammschlagzeuger der Band. Und meine Lieblingsversion meiner Lieblingsanekdote ist diese hier (kurzerhand aus dem ↑Wikipedia-Artikel über Charlie Watts geklaut):

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Happy Birthday Wreckless Eric

Eric Goulden, besser bekannt als Wreckless Eric wird heute 57. Eigentlich wollte ich ihm zu Ehren einfach seinen größten/einzigen Hit „Whole Wide World“ posten, wurde bei der Suche nach einem Video jedoch daran erinnert wieviele andere tolle Songs Wreckless Eric geschrieben hat, die ich teilweise sogar nach Jahrzehnten noch mitsingen könnte (wenn ich denn singen könnte). Weiterlesen

Presseschau 4. September

R.I.P.: Jake Brockman. Der Keyboarder von Echo & The Bunnymen starb am Dienstag bei einem Motorradunfall auf der Isle of Man. ↑Meldung bei Spinner

Peter Kruder plädiert im Süddeutsche Musikblog für „ordentliche“ Stereoanlagen und spricht über seine heute erscheinende “Private Collection”: ↑Ich habe Tom Waits einen Brief geschrieben

Nochmal Lou Reed/Laurie Anderson in Frankfurt: ↑Gegenseitige Störung

Das PopMatters Musikblog würdigt Hüsker Düs „New Day Rising“-Album

Quietus-Interview mit Tom Araya (Slayer): ↑Tom Araya Unplugged? Not Just Yet

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Presseschau 30. Juli 2009

Inspiriert von Leonard Cohen. Die Frankfurter Rundschau über „Lasso“, das neue Album von 2Raumwohnung: Das Leben ist prima

The Quietusbespricht Richie Unterbergers Buch ↑White Light/White Heat: The Velvet Underground Day-By-Day

Uniquely though, the Velvet Underground didn’t rewrite their own history afterwards. Instead everyone else did that for them. Nonetheless, It still makes for one hell of a yarn.

The Quietus interviewt die (über)lebenden Legenden Sylvain Sylvain und David Johansen: ↑Bringing Out The Dead: New York Dolls On Their Highs And Lows

Keyboarder Matthew Fisher erhält die Anerkenung für seinen Orgelpart auf „A Whiter Shade Of Pale“: ↑Procol organist wins Shade Of Pale case

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1994 – 2009

15 Jahre sind eine lange Zeit. Eine Zeit in der manche ihr Abitur machen, sich zum fünften Mal von großen Liebe trennen, lernen wie man Souffles macht, überlegen, die FDP zu wählen, es dann doch nicht tun, eine Fremdsprache lernen, zum Akupunkteur gehen, nicht zur Darmspiegelung gehen, sich unsterblich in Michelle Pfeiffer verlieben, einen guten Freund zu Grabe tragen, einen Abschluss machen, bei der Steuer bescheissen, heiraten (nicht Michelle Pfeiffer), doch noch ein Kind kriegen, zum dritten Mal eine Beule ins Auto fahren und sich zum ersten Mal richtig darüber ärgern, fast auf eine Demo gehen, zum ersten (und – großes Ehrenwort – letzten) Mal pauschal nach Malle fahren, über Witze lachen, deren Pointe „Frisur egal“ lautet, sich schon ein bisschen vor dem Alter fürchten und endlich einsehen, dass Kerner kein Journalist ist. Weiterlesen

Billy Joel, zum 60.

Still, the mystery persists: How can he be so bad and yet so popular for so long? He’s still there. You can’t defend yourself with anti-B.J. shields around your brain. He still takes up the space, takes up A&R advances that would otherwise support a score of unrecognized but genuinely talented artists, singers, and songwriters, with his loathsomely insipid simulacrum of rock.

Slate: ↑The Worst Pop Singer Ever

Nachgefragt

Die Musik- und die Buchbranche wollen beim Schutz der Urheberrechte Internetanbieter stärker in die Pflicht nehmen. Für das unrechtmäßige Herunterladen aus dem Netz sollten Sanktionen unterhalb der Schwelle von Gerichtsverfahren eingeführt werden. (…) Danach sollten illegale Nutzer nach dem Vorbild Frankreichs zunächst warnende E-Mails der Netzanbieter erhalten. Wiederholungstäter müssten mit einer Sperre des Internetzugangs rechnen oder mit einer Verlangsamung der Zugangsgeschwindigkeit.

Tagesspiegel: ↑Kampf gegen Google

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Der Traum der Aufklärung

Wir müssen mitstreiten, uns einmischen und die Rechte der Öffentlichkeit zurückerobern. Mit „wir“ meine ich uns, das Volk, das die Verfassung geschaffen hat und das den aufklärerischen Grundsätzen, die dabei Pate standen, in der Alltagsrealität der Informationsgesellschaft zur Geltung verhelfen sollte. Gewiss, digitalisieren müssen wir. Aber wichtiger noch: Wir müssen auch demokratisieren.

Robert Darnton, Leiter der Universitätsbibliothek von Harvard in Le Monde diplomatique über Segen und mögliche Gefahren des Buchdigitalisierungsprojekts von Google: →Im Besitz des Wissens.