{"id":1059,"date":"2004-07-11T18:25:13","date_gmt":"2004-07-11T16:25:13","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/archiv\/?p=1059"},"modified":"2022-06-02T00:34:10","modified_gmt":"2022-06-01T22:34:10","slug":"polka-party-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/07\/polka-party-3\/","title":{"rendered":"Polka Party 3"},"content":{"rendered":"\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/archiv\/images\/jameslast\/images\/cover\/polka_party_3.jpg\"\/><br \/>Ah, diesmal wird recycelt. \u201eWochenend und Sonnenschein\u201c als Polka! Gute Idee anyway. Man ist sofort wieder voll drin. Im fr\u00f6hlichen Polka-Gehopse. Diese dritte Folge ist von 1974, und sie wirkt besonders hell und freundlich. \u201eHappy Cowboy\u201c ist nat\u00fcrlich eine Eigenkomposition des Meisters und sogar mit lustigen Wah-Wah-Gitarren unterlegt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>James Last zeigt, was mit Polkas m\u00f6glich ist. Ja, er hat der Polka eine immense Imagepolitur beschert. Nicht, dass sie nicht beliebt gewesen sei. Oh Nein. Aber w\u00e4r sie so einfach in die Hitparaden gekommen? Mit so sch\u00f6nen Covern und dem W\u00f6rtchen \u201eParty\u201c? Nein! Das h\u00e4tten die Herren Mosch und Egerl\u00e4nder nicht hinbekommen. Aber mit den Namen \u201eJames Last\u201c und \u201eParty\u201c klingt \u201ePolka\u201c doch schon gleich nach \u201ePop\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ist auch schon wieder die \u201eSportpalast-Polka\u201c. Und die \u201eSiamesische Wachtparade\u201c. Und \u201eRosamunde\u201c. Sollten doch mehr Polkas unter den handels\u00fcblichen Schlagern sein, als ich dachte? Wahrscheinlich hat sich James Last jahrelang imagin\u00e4re Kreuzchen ins Hirn gemacht, wenn ihm ein Lied unterkam, dass er als Polka erkannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Cover ist besonders kurios. Es ist von allen Polka-Parties mein liebstes. Ich liebe leuchtendes Apfelgr\u00fcn! Und man kann f\u00fcr meinen Geschmack gar nicht genug Rot und Gelb damit kombinieren. Aber was ist da im Hintergrund? Ein kostbares Porzellanbauwerk mit Bildchen, die auf die Roaring Twenties schlie\u00dfen lassen. Sch\u00f6ne Idee. Schade, schade, schade, dass der Cover-Designer nie auf den Platten genannt wird. Ich muss da mal eine offizielle Eingabe bei der Polydor machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls ist Polka Party 3 mal wieder ein echtes Fest. Ein echter Aufputscher. Und sogar ein internationaler: mit der \u201eSchwedischen Rhapsodie\u201c, der \u201eDonkey Serenade\u201c und der \u201ePolka Francaise\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>Naja, Letzteres ist \u201eSur le pont d\u00b4Avignon\u201c, verpolkt. Und auch sonst bietet Last hier einen farbenfrohen Reigen. Viele Trompeten, klar. Aber auch Fl\u00f6ten und Glockenspielt. Manche peitschen mehr, manche gleiten smoother dahin. Es ist ein lockerer Bigband-Sound. Der hier eben etwas volkt\u00fcmlicher als sonst klingt. Aber immer noch edel und klug.<\/p>\n\n\n\n<p>Und au\u00dferdem ist die Polka ohnehin eine bunte Einbahnstra\u00dfe, die einen automatische vorw\u00e4rtstreibt. Und bei der man scheinbar nichts falsch machen kann. Schnell, simpel, publikumsfreundlich. Demokratisch. Meine Welt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ah, diesmal wird recycelt. \u201eWochenend und Sonnenschein\u201c als Polka! Gute Idee anyway. Man ist sofort wieder voll drin. Im fr\u00f6hlichen Polka-Gehopse. 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