{"id":1072,"date":"2004-07-24T22:43:01","date_gmt":"2004-07-24T20:43:01","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/archiv\/?p=1072"},"modified":"2022-06-01T02:20:47","modified_gmt":"2022-06-01T00:20:47","slug":"games-that-lovers-play","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/07\/games-that-lovers-play\/","title":{"rendered":"Games that lovers play"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/james-last-games-that-lovers-play.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/james-last-games-that-lovers-play.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14666\" width=\"250\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/james-last-games-that-lovers-play.jpg 451w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/james-last-games-that-lovers-play-145x141.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/james-last-games-that-lovers-play-60x60.jpg 60w\" sizes=\"(max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eine von diesen ganz fr\u00fchen Last-Platten. Noch ohne typischen Schriftzug oder wiedererkennbare Design-Elemente auf dem Cover. Ich tippe auf Mitte bis Ende 60er.<br \/>Daf\u00fcr ist das Paar auf dem Foto wirklich herzig, oder? Genau \u2013 auch James Last ist auf dem Cover nicht abgebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Musik ist haupts\u00e4chlich balladig. Und schwer romantisch. Mit dem Titelsong geht\u00b4s schon mal los, ist ja klar. In der bekannten, wuchtigen Version. In der bekannten, sch\u00f6nen Version. Obwohl die minimalistischere Variante, \u00fcber die man ganz selten mal stolpert, auch sch\u00f6n ist.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der kleine, nackte, puttige Amor \u2013 vorne und hinten auf dem Cover \u2013 weist im Grunde schon den Weg. Diese Platte ist eine Liebesplatte. \u201eA man and a woman\u201c, \u201eNever on sunday\u201c, \u201eLara\u00b4s theme\u2019, \u201cI left my heart in San Francisco\u2019. Die \u201cElisabeth Serenade\u2019 ist auch drauf, aber die war damals wohl sowieso Pflicht.<br \/>Ein Ohrenschmaus, wie Last hier an die Songs rangeht. Ein Fr\u00fchlingsspaziergang, ein Sonnentag, G\u00e4nsebl\u00fcmchen und vierbl\u00e4ttriger Klee&#8230; Auch wer nicht so auf Streicher steht \u2013 like me, beispielsweise \u2013 wird es m\u00f6gen. Weil garantiert ein raffinierter Bossa drunterliegt. Und eben nicht nur hohe Violinen, sondern auch erdige Celli und B\u00e4sse.<\/p>\n\n\n\n<p>Oh, man kann eine komplette Bigband so zart und trotzdem knackig swingen lassen. Wenn man so virtuos ist wie James Last. Und es schafft, dass auch ruhig vor sich hin flie\u00dfende Song trotzdem aufregend und quirlig klingen. Es sind die kleinen Details, mit denen Last die R\u00e4ume zwischen den gro\u00dfen Linien ausf\u00fcllt. Und w\u00e4hrend die Streicher ihre Legato-B\u00f6gen fiedeln, kann es schon mal vorkommen, dass der Percussionist die Rassel um Gl\u00fchen bringt und der Trommler auf allem wirbelt, was Felle hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Dramatisch klingt sie, die Platte. Nach gro\u00dfen Gef\u00fchlen. Aber so ist das eben bei James Last: selbst wenn er stimmungsm\u00e4\u00dfig richtig dick auftr\u00e4gt, kann er doch noch stilvoll und sophisticated bleiben. \u201eGames that lovers play\u201c ist ein Reigen von Weltmelodien im Weltklasse-Sound. Edler, gem\u00e4\u00dfigter und saftiger Bigband-Sound. Spr\u00fcht trotz seines gemessenen Tempos Funken vor Ideen und Gimmicks. Drei Sterne!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine von diesen ganz fr\u00fchen Last-Platten. Noch ohne typischen Schriftzug oder wiedererkennbare Design-Elemente auf dem Cover. Ich tippe auf Mitte bis Ende 60er.Daf\u00fcr ist das Paar auf dem Foto wirklich herzig, oder? 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