{"id":13210,"date":"1998-02-12T11:11:00","date_gmt":"1998-02-12T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=13210"},"modified":"2022-05-17T17:37:46","modified_gmt":"2022-05-17T15:37:46","slug":"ein-yankee-namens-blueberry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/02\/ein-yankee-namens-blueberry\/","title":{"rendered":"Ein Yankee namens Blueberry"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Totgeglaubte leben l\u00e4nger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ein-Yankee-namens-Blueberry.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ein-Yankee-namens-Blueberry.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13211\" width=\"218\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ein-Yankee-namens-Blueberry.jpg 436w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ein-Yankee-namens-Blueberry-109x150.jpg 109w\" sizes=\"auto, (max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>1963 erblickte ein junger Yankee namens Leutnant Blueberry das Licht der Welt. Den Mann, der ihm die Worte in den Mund gelegt hat, Jean-Michel Charlier, hat er bereits \u00fcberlebt. Vielleicht wird er auch noch seinen Zeichner Jean Giraud, auch bekannt als Moebius, \u00fcberleben, der die Reihe seitdem in Eigenregie fortf\u00fchrt. Blueberry ist eine Kultfigur und einfach nicht totzukriegen. Bereits die n\u00e4chste und \u00fcbern\u00e4chste Generation seiner Bewunderer investiert ihr Monatssal\u00e4r oder Taschengeld in seine Abenteuer.<br \/>Einer von ihnen ist der 1960 geborene Daniel Pizzoli. Ihn trieb es bis in die USA, in die Indianerreservate in Arizona, an die Originalschaupl\u00e4tze von Blueberrys Abenteuer. Seine Leidenschaft ist nicht abgeklungen, im Gegenteil, er hat sie zu Papier gebracht. Das Ergebnis ist eine Dokumentation mit dem Titel &#8218;Ein Yankee namens Blueberry&#8216;. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dieser Band ist eine der sch\u00f6nsten, die es zu Comics gibt. Warum? Weil sich Pizzoli seine Leidenschaft und seine Begeisterungsf\u00e4higkeit erhalten hat und trotzdem nicht als bedingungsloser Fan oder verbiestert kritischer Trittbrettfahrer in Erscheinung tritt. Diese Begeisterung f\u00fcr Blueberry gibt er an seine Leser weiter. In jedem seiner Texte klingt die Achtung vor den Machern durch, geht aber nie so weit, da\u00df sie peinlich wird, Pizzoli ist auch nicht bem\u00fcht eine wissenschaftliche, historisch-kritische Aufarbeitung dieser Reihe zu liefern, sondern beschreibt &#8218;Die Wege der Kreationen&#8216; sehr anschaulich, klar formuliert und ohne an den Haaren herbeigezogenen Deutungsmustern. Zeichenstile, Erz\u00e4hlmittel und Strukturen kommen zur Sprache, auch eine Betrachtung der Umsetzung des Wild-West-Motivs. Ein Interview mit Giraud und eine Comicographie runden den reich illustrierten gro\u00dfformatigen Band ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich bleibt eine Dokumentation die ihresgleichen sucht. Informativ, frisch und locker geschrieben und eine Augenweide. Selbst an Bindung und Preis gibt es nichts auszusetzen. Endlich einmal ein Sekund\u00e4rwerk zu einem Comic, das den gleichen Unterhaltungswert hat wie der Comic selbst. Da gibts einfach nichts zu meckern.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Pizzoli\/Charlier\/Giraud<br \/>EIN YANKEE NAMENS BLUEBERRY<br \/>Ehapa Comic Collection 49,90 DM<br \/>ISBN 3-7704-0558-7<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Totgeglaubte leben l\u00e4nger 1963 erblickte ein junger Yankee namens Leutnant Blueberry das Licht der Welt. Den Mann, der ihm die Worte in den Mund gelegt hat, Jean-Michel Charlier, hat er bereits \u00fcberlebt. Vielleicht wird er auch noch seinen Zeichner Jean Giraud, auch bekannt als Moebius, \u00fcberleben, der die Reihe seitdem in Eigenregie fortf\u00fchrt. 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