{"id":13300,"date":"2002-11-09T02:20:04","date_gmt":"2002-11-09T01:20:04","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2002\/11\/electricity_dnb\/"},"modified":"2022-05-25T04:24:33","modified_gmt":"2022-05-25T02:24:33","slug":"electricity_dnb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2002\/11\/electricity_dnb\/","title":{"rendered":"Electricity-Festival &#8211; Drum&#8217;n&#8217;Bass-Nacht"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">E-Werk Saarbr\u00fccken, 9.11.2002<\/h2>\n\n\n\n<p><b>Mit: DJ Kabuki, Philipp Maiburg, MC Glacius, MC Ronin, DJ Storm, Adam F, MC MC, Doc Scott, Bassface Sascha, MC Killa Bee u.a.<\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade noch rechtzeitig angekommen, um das Gewinnspiel der AOK mitzuerleben, war f\u00fcr mich der erste Act DJ Kabuki, der, unterst\u00fctzt von den MCs Glacius und Ronin, back-to-back mit dem Vertreter der D\u00fcsseldorfer Phoneheads Philipp Maiburg auflegte. Zu dieser relativ fr\u00fchen Stunde, ungef\u00e4hr um halb elf, war das E-Werk noch wenig besucht, auch die Stimmung der Anwesenden liess erst einmal ein Abwarten vermuten. Vielleicht lag dies auch daran, dass die Trommelfelle noch nicht allzu \u00fcberstrapaziert wurden, respektive die Lautst\u00e4rke erst sp\u00e4ter erh\u00f6ht wurde. Der aus Hanau stammende Kabuki wusste dennoch zu \u00fcberzeugen, so war sein Set gepr\u00e4gt von einem Drum\u0092n\u0092Bass der smootheren, f\u00fcr den Wahl-Tokioter jedoch recht typischen Gangart.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Mit der Londonerin DJ Storm, die ehedem mit der tragisch verungl\u00fcckten Kemistry ein legend\u00e4res Duo bildete (f\u00fcr das in den Anfangszeiten Goldie als MC die Raver anfeuerte), wurde die Tanzfl\u00e4che rasch voller, was vielleicht auch mit der fortgeschrittenen Zeit zusammenhing. Jedenfalls lag ihr das Saarbr\u00fccker Publikum zu F\u00fcssen, und das zu Recht, denn ihr Set rockte, und das nicht nur wegen der frischen Dubplates oder ihrer verwegenen Kleidung (aufgeschnittene \u00c4rmel durften bestaunt werden \u0096 London calling), sondern vor allem aufgrund ihrer Technik, die, gepaart mit einer Menge Erfahrung, das Auflegen sehr einfach erscheinen liess.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn schon DJ Storm gerockt hatte, dann tat das der Auftritt von Adam F und MC MC erst recht. Denn w\u00e4hrend Storm noch ihre letzten Platten auflegte, sorgte MC MC erstmal f\u00fcr Stimmung sowohl beim Publikum als auch bei den Security-Kr\u00e4ften, indem er die Crowd aufforderte, m\u00f6glichst nah vor die Absperrungsgitter zu kommen, um dort den entsprechenden Respekt f\u00fcr DJ Storm und anschliessend Adam F zu zollen. Auch dieser hatte die Menge im Griff und lieferte ein \u00fcberzeugendes Set ab, auch wenn sich die ersten Lieder an diesem Abend wiederholten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Security hatte jedenfalls einen eher ruhigen Job, die \u0084Bekloppten\u0093 (Zitat eines der daf\u00fcr Verantwortlichen f\u00fcr die Tanzenden) in ausreichendem Abstand von den doch f\u00fcr solche Veranstaltungen eher ungewohnten Absperrungen, und damit auch von den DJs bzw. MCs zu halten. Einen recht komischen Eindruck hinterliessen die Herren in Schwarz dann doch aufgrund ihrer spontanen Tanzeinlage in kleiner Runde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gesagt, die Stimmung war besser geworden im Laufe des Abends, DJ Storm hatte das Feld bereitet f\u00fcr Adam F, der unter seinem Helfer MC MC die Ernte einfahren konnte. Doc Scott hatte auch wenig M\u00fche, die Umstehenden in seinen Bann zu ziehen, zumal er schliesslich auch noch Unterst\u00fctzung von einem mir unbekannten MC bekam. Jedenfalls strahlte Doc Scott eine Menge Gelassenheit aus, wenn er den sich drehenden Platten noch mal zus\u00e4tzlichen Schwung und Leben einhauchte. Unvergessen bleibt mir seine Geste nicht der ruhigen, sondern der kreisenden Hand, wenn ein neues Lied und der dazugeh\u00f6rige Rhythmus ihren Lauf nahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich war es an der Zeit f\u00fcr den aus dem Mannheimer Raum kommenden Bassface Sascha mit MC Killa Bee zusammen die Veranstaltung ausklingen zu lassen, wie die ausging und die angek\u00fcndigte After-Hour-Party war, habe ich leider nicht mehr mitbekommen. War ja auch schon nach 5Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ist ein positiver Eindruck geblieben von einer friedlichen Party, die mit immerhin 650 Personen besucht war, so dass zwar jeder noch ausreichend Platz zum Bewegen hatte, die DJs aber sicher keinen frustrierenden Job hatten. Und wenn die Mannheimer Szene auch f\u00fcr die Saarl\u00e4nder immer noch den ersten Anlaufpunkt in Sachen Drum\u0092n\u0092Bass darstellt (dies ist aber noch eine andere Geschichte), freut man sich doch sicher \u00fcber eine Fortsetzung der Electricity-Geschichte, eventuell dann ohne Absperrungsgitter, wer weiss\u0085<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Links:\nDJ Storm, Doc Scott \u0096 http:\/\/www.metalheadz.co.uk\nAdam F \u0096 http:\/\/www.adamf.com\nKabuki, MC Glacius, MC Ronin \u0096 http:\/\/www.prcsn.de\nPhilipp Maiburg \u0096 http:\/\/www.phoneheads.de\nMC Killa Bee \u0096 http:\/\/www.pathfinderrecordings.de<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>E-Werk Saarbr\u00fccken, 9.11.2002 Mit: DJ Kabuki, Philipp Maiburg, MC Glacius, MC Ronin, DJ Storm, Adam F, MC MC, Doc Scott, Bassface Sascha, MC Killa Bee u.a. 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