{"id":13549,"date":"2004-08-24T14:17:38","date_gmt":"2004-08-24T12:17:38","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=13549"},"modified":"2022-06-06T00:06:45","modified_gmt":"2022-06-05T22:06:45","slug":"martin_conrath","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/08\/martin_conrath\/","title":{"rendered":"Martin Conrath: Stahlglatt"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Martin-Conrath-Stahlglatt.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Martin-Conrath-Stahlglatt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22407\" width=\"175\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Martin-Conrath-Stahlglatt.jpg 313w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Martin-Conrath-Stahlglatt-99x150.jpg 99w\" sizes=\"(max-width: 313px) 100vw, 313px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Bitte, bitte, nur ein paar Zeilen!\u0093 Die Stimme des Herausgebers st\u00fcrzt in ein Jammertal. \u0084Bedenken Sie doch: Es ist ein Saarland Krimi!\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich schweige ein paar Sekunden, r\u00e4uspere mich und antworte brutal: \u0084Ja, ja. Saarland Krimi. Wenn der Autor nur am Bindestrich gespart h\u00e4tte \u0096 geschenkt. Aber so&#8230; Ich bespreche grunds\u00e4tzlich keine B\u00fccher, die mir beim Lesen k\u00f6rperlichen Schmerz bereiten.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084So schlimm?\u0093 Der Herausgeber heuchelt Mitgef\u00fchl. \u0084Schlimmer!\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Und&#8230;\u0093 &#8211; er \u00fcberlegt angestrengt \u0096 \u0084&#8230; es gibt wirklich gar nichts, was man zu Gunsten von Martin Conrath und seinem Krimi &#8218;Stahlglatt&#8216; vorbringen k\u00f6nnte?\u0093<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Nun&#8230; schon.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Na sehen Sie!\u0093 trumpft es am anderen Ende der Leitung auf. \u0084Kein Buch ist so schlecht, dass man&#8230;\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Halt, halt!\u0093 unterbreche ich ungeduldig. \u0084Herr Conrath hat zweifellos viele Talente. Leider hat keines von ihnen auch nur im Entferntesten etwas mit Literatur zu tun. Ich k\u00f6nnte mir Herrn Conrath durchaus als Angestellten der Tourist Information des aufstrebenden saarl\u00e4ndischen St\u00e4dtchens Saarlouis vorstellen. Kleine Leseprobe gef\u00e4llig?\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Ich bitte darum.\u0093 bittet der Herausgeber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><cite>\u0084In dreizehn Minuten schafften sie den Weg nach Saarlouis, die Stadt, die sich als heimliche Hauptstadt des Saarlandes betrachtete. Zumindest was die Kneipendichte anging, war Saarlouis Spitzenreiter. Die Infrastruktur der Altstadt suchte in Deutschland ihresgleichen.\u0093<\/cite><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Oh weh!\u0093 seufzte der Herausgeber. \u0084Vielleicht nur ein Ausrutscher?\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich lache bitter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Ausrutscher? So liest es sich durchgehend, wenn Herr Conrath das zu vermitteln versucht, was er unter &#8218;Lokalkolorit&#8216; zu verstehen scheint. Immerhin: Zumindest was die Plattit\u00fcdendichte angeht, ist Herr Conrath Spitzenreiter. Die Infrastruktur seiner Sprache sucht in Deutschland ihresgleichen.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Aber sind das nicht Nebens\u00e4chlichkeiten? Die vernachl\u00e4ssigbaren M\u00e4ngel eines Deb\u00fctanten? Wie ist es um die Story bestellt?\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich schnaufe in den H\u00f6rer. \u0084Story? Jeder Depp kriegt ne halbwegs anst\u00e4ndige \u0082Story\u0092 zustande. Dass es aber allein auf die Ausf\u00fchrung ankommt, dass nur sie entscheidet, ob wir am Ende unsere Nase in Schei\u00dfe oder in das Aroma gelungener Kunst stecken, scheint ein St\u00fcck Wissen zu sein, das hierzulande immer mehr verloren geht. In der Ausf\u00fchrung zeigen sich Meisterschaft oder Dilettantismus. Beherrscht einer seine Sprache? Hat er wenigstens einen Hauch von Ahnung, was Dramaturgie in der Literatur bedeutet? Spannungsbogen, Atmosph\u00e4re? Herrn Conrath interessiert das alles nicht sonderlich. Er inszeniert auf die Schnelle sechs Morde. Sechs Morde, deren Opfer jeweils einer anderen Glaubensgemeinschaft angeh\u00f6ren: ein Buddhist, ein Jude, ein Christ, ein Moslem&#8230; und ihre Hinrichtung geschieht auf eine Weise, die im Zusammenhang mit ihrer religi\u00f6sen \u00dcberzeugung steht. Der Jude wird gesch\u00e4chtet, der Moslem gesteinigt usw&#8230;\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Klingt aber gut!\u0093 entbl\u00f6det sich der Herausgeber nicht auszurufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Aha.\u0093 antworte ich lakonisch. \u0084 Im Laufe der Ermittlungen tauchen ein paar Verd\u00e4chtige auf, die Herr Conrath aber eher halbherzig ein- und wieder ausf\u00fchrt. Auf die richtige F\u00e4hrte f\u00fchren ihn eh Kommissar Zufall und seine \u0082Nase\u0092. Dazwischen allerhand Petitessen, sprachlicher Schluder und die oben in einer kleinen, aber feinen Kostprobe vorgezeigten \u0082Lokalkolorite\u0092. Am Schlimmsten und L\u00e4cherlichsten aber ist ER: Martin Bremer, Kripo Saarbr\u00fccken. Schrecken aller M\u00f6rder, Superbulle, einsamer Wolf, geniales Hirn, Stratege und Denker von besonderen Gnaden&#8230; kurzum: eine Mischung aus Sherlock Holmes und James Bond, leider auf saarl\u00e4ndischem Fleischwurstniveau. Denn all diese Attribute werden ihm vom Autor angesteckt wie kleine billige Werbeschildchen. In Wirklichkeit \u0096 das hei\u00dft in der Wirklichkeit des Romans \u0096 ist dieser Bremer nichts von alledem. Er bleibt so farblos wie das \u00fcbrige Personal des Buches. Selten hat man einen Kommissar so hilflos durch die Handlung stolpern sehen wie hier: aber irgendwann trifft er IHN&#8230; nein, ES: das personifizierte B\u00f6se. Und schon ist ihm alles klar. Denn Conrath hat nicht etwa nur einen Krimi geschrieben. Nein, nein. Es geht ihm um das Grunds\u00e4tzliche, um die letzten Dinge gewisserma\u00dfen. Dieses B\u00d6SE ist eine Figur von geradezu mephistophelischen Dimensionen, mit einem Schuss Dr. Mabuse und einem Spritzer Adolf Hitler. Nat\u00fcrlich handelt es sich auch bei diesen Attributen um blo\u00dfe Behauptungen des Autors. Das ist so, mein lieber Freund, als gingen Sie mit ihrem alten, siechen Dackel spazieren und w\u00fcrden jedem Passanten ein \u0082Obacht, da kommt ein scharfer Rottweiler!\u0092 entgegen br\u00fcllen. Dieses saarl\u00e4ndische B\u00f6se also ist ein Typ, der bei Rot \u00fcber die Ampel geht und dann die ganze Nacht vor lauter Gewissensbissen nicht einschlafen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt eine wirklich tolle Szene in diesem Buch. Bremer und der B\u00f6sewicht sitzen sich zum ersten Mal in einem Restaurant gegen\u00fcber und kommen ins Philosophieren. \u00c4h&#8230; auch hier eine Leseprobe?\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Legen Sie los.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><cite>\u0084In Ihrer Welt kann keine H\u00f6lle existieren, da es keinen Himmel gibt. Also ist es der Pfad in die Nicht-Existenz. Welch scheu\u00dfliches Wort.\u0093 &#8230; \u0084Ich bin \u00fcberzeugt von Ursache und Wirkung der Dinge. Zufall umschreibt Abl\u00e4ufe, die so verwickelt sind, dass wir sie nicht erkennen und daher auch nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.\u0093<\/cite><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Das ist ja&#8230;\u0093 st\u00f6hnt der Herausgeber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Genau. Solcher intellektuelle Schmonzes ist die unfehlbare Quittung, wenn man sich erfolgreich vor den sagen wir mal letzten 300 Jahren Geistes- und Ideengeschichte gedr\u00fcckt hat. Getreu dem Motto: Warum ein Buch lesen, wenn ich auch eins schreiben kann? Dahinter steckt selbstredend der alte Irrglaube, Literatur sei nur dann Literatur, wenn man sie mit \u0082gro\u00dfen Gedanken\u0092 anreichert. Krimis eh. Da muss es nur so herumdenkeln und weltzweifeln, da wird der D\u00fcnnbrettbohrer zum Tiefsch\u00fcrfer und das eher tumbe Gem\u00fct reitet auf Pegasus\u0092 R\u00fccken durch Platonsche Landschaft. Igitt. Und alles, ALLES, was Herr Conrath an Psychologie \/ Philosophie zu bieten hat, suhlt sich in dieser Peinlichkeit.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Ziemlich \u00fcbel.\u0093 Best\u00e4tigt der Herausgeber. \u0084Aber \u0096 Hand aufs Herz \u0096 gibt es nicht wenigstens ab und an etwas zu lachen?\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Gewiss! Es sch\u00fcttelt einen immer wieder herzlich, wenn man Herrn Conraths Sexualphantasien zur Kenntnis nehmen muss. Denn sein Held Bremer ist selbstverst\u00e4ndlich auch ein Frauenversteher und \u0096 konsument. Mit zwei Frauen hat er Sex. Einmal wird er dabei sogar vergewaltigt! Und eine dritte Frau kommt nur deshalb ungeschoren davon, weil Bremer messerscharf erkennt, dass sie in ihm nur den \u0084Vaterersatz\u0093 sieht.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Super.\u0093 Der Herausgeber ist geschafft. \u0084Haben Sie auch hier vielleicht ein kleines Pr\u00f6bchen?\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><cite>\u0084Dann begann Saskia, sich auszuziehen. Mit einem Blick wie Honigtau streifte sie ihre Schuhe von den F\u00fc\u00dfen, warf sie scheinbar achtlos hinter sich. (&#8230;) Die Liebenden verlie\u00dfen ihre K\u00f6rper. Kehrten wieder zur\u00fcck, sprangen, flogen, siedeten, schrien, w\u00fchlten, z\u00f6gerten, streichelten, wogten, Bremer brauchte keine Worte mehr, und Saskia, die Lehrerin, versank in den Wellen, die der gelehrige Sch\u00fcler ausl\u00f6ste.\u0093<\/cite><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Mein Gott!\u0093 entkommt des dem Herausgeber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Lassen Sie den aus dem Spiel, der kann nun wirklich nichts daf\u00fcr. Aber in dieser kleinen Szene lernen wir den Pseudoschriftsteller Conrath in seiner ganzen Pracht, seiner vollendeten Klischeebaumeisterei und seiner Kapitulation vor der deutschen Sprache kennen. Nat\u00fcrlich geh\u00f6ren Liebesszenen zum formal Schwierigsten, was ein Autor zu bew\u00e4ltigen hat. Aber seit Arno Schmidts erotischen Schilderungen in den 50er Jahren gibt es klare Orientierungspunkte, die es verhindern sollten, dass sich ein Autor so blamiert. Nichts davon hier.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Gut. Ich verstehe. Ich kann Ihnen wirklich nicht zumuten, dieses Buch zu besprechen. Ihr Urteil in einem Satz?\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0084Ganz kurz. Martin Conrath hat mit &#8218;Stahlglatt&#8216; einen v\u00f6llig missgl\u00fcckten Krimi vorgelegt, dessen Personal absolut charakterlos, dessen Handlung beliebig und dessen sprachliche Ausf\u00fchrung \u0096 um es gelinde auszudr\u00fccken \u0096 miserabel ist. Schweigen wir ganz von der \u0082Tiefe\u0092. Jedes Kinderpissbecken des Saarbr\u00fccker Freibades ist ein wahrer Mariannengraben dagegen. Gottlob hat Herr Conrath einen guten Freund, der dem Schm\u00f6ker bei <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3897053322\/hintenet\/\">amazon.de<\/a> f\u00fcnf Sterne gibt. Wir w\u00fcnschen Herrn Conrath alles Gute f\u00fcr seinen weiteren Lebensweg. Hauptsache, er hat nichts mit Literatur zu tun oder, besser gesagt, dem, was Herr Conrath f\u00fcr Literatur h\u00e4lt.\u0093<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Schluss noch die tiefe AMAZON-Erkenntnis &#8222;eines Rezensenten \/ einer Rezensentin aus dem Saarland&#8220; zu Conraths Buch &#8222;Acht&#8220;: &#8222;Martin Conrath schafft es, den Leser innerhalb von Sekunden vom schallenden Lachen zum betroffenen Schweigen bis hin zum Weinen zu bringen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selten wurden im Internet wahrere Worte verbreitet!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Martin Conrath: Stahlglatt.<br \/>Emons 2004, 288 Seiten, 9 Euro 90<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u0084Bitte, bitte, nur ein paar Zeilen!\u0093 Die Stimme des Herausgebers st\u00fcrzt in ein Jammertal. \u0084Bedenken Sie doch: Es ist ein Saarland Krimi!\u0093 Ich schweige ein paar Sekunden, r\u00e4uspere mich und antworte brutal: \u0084Ja, ja. Saarland Krimi. Wenn der Autor nur am Bindestrich gespart h\u00e4tte \u0096 geschenkt. Aber so&#8230; Ich bespreche grunds\u00e4tzlich keine B\u00fccher, die mir [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1070],"tags":[397,3483,3489,3491,2712,3490,364,1680],"class_list":["post-13549","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-watching-the-detectives","tag-buchkritik","tag-lokalkolorit","tag-martin-conrath","tag-plattitueden","tag-regionalkrimi","tag-saarkrimi","tag-saarland","tag-verriss"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"dpr","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/dpr\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13549","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13549"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13549\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13549"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13549"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13549"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}