{"id":13589,"date":"2004-09-29T22:31:05","date_gmt":"2004-09-29T20:31:05","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=13589"},"modified":"2022-07-23T03:45:07","modified_gmt":"2022-07-23T01:45:07","slug":"nick_cave_the_b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/09\/nick_cave_the_b\/","title":{"rendered":"Nick Cave &amp; The Bad Seeds: Abattoir Blues\/The Lyre Of Orpheus"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;Nocturama&#8220; hat es schon ein bisschen angedeutet: Es wurde mal wieder Zeit f\u00fcr Nick Cave, seine manische Seite rauszulassen. Sein neues Werk erscheint in einem edel geschmackvollen Schuber, geteilt in zwei Alben. Dabei ist das erste, &#8222;Abattoir Blues&#8220;, das deutlich beschwingtere.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Hier greift Nick Cave verst\u00e4rkt auf die Hilfe eines Gospelchores zur\u00fcck und groovt in manisch lockerer Eleganz wie schon lange nicht mehr. Beim fetzigen Opener &#8222;Get Ready For Love&#8220; kann man durchaus Parallelen zu den Blues Brothers ziehen ohne daf\u00fcr verhaftet zu werden. Auch bei &#8222;Nature Boy&#8220; oder dem \u00fcberragenden &#8222;There She Goes, My Beautiful World&#8220; kann man begeistert feststellen, wie souver\u00e4n Nick Cave &amp; The Bad Seeds ihren rumpligen Rock mit schwarzem Groove anreichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz anders &#8222;The Lyre Of Orpheus&#8220;. Nach dem sperrigen Einstieg mit dem Titelsong bedient Cave mit dem zweiten Album all die, die seine &#8222;moll-ige&#8220; Seite bevorzugen. Wie immer hat es etwas Ehrfurchtgebietendes, wenn Nick Cave mit seiner tiefen Stimme einen so sanften Song wie &#8222;Easy Money&#8220; durchpfl\u00fcgt. Beide Alben sind von einer gewissen Schlitzohrigkeit durchzogen, was aber Nick Cave &amp; The Bad Seeds nach so viel Ernsthaftigkeit gut zu Gesicht steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt betrachtet klingt &#8222;The Lyre Of Orpheus&#8220; als Gesamtwerk geschlossener, &#8222;Abattoir Blues&#8220; h\u00e4lt die gr\u00f6\u00dferen \u00dcberraschungen bereit.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Nick Cave &amp; The Bad Seeds: Abattoir Blues\/The Lyre Of Orpheus<br \/>Mute\/Emi<br \/>V\u00d6: 20.9.2004<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Nocturama&#8220; hat es schon ein bisschen angedeutet: Es wurde mal wieder Zeit f\u00fcr Nick Cave, seine manische Seite rauszulassen. Sein neues Werk erscheint in einem edel geschmackvollen Schuber, geteilt in zwei Alben. Dabei ist das erste, &#8222;Abattoir Blues&#8220;, das deutlich beschwingtere.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-13589","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Dirk-Michael Mitter","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/dmm\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13589"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13589\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}