{"id":13601,"date":"2004-10-17T06:30:06","date_gmt":"2004-10-17T04:30:06","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=13601"},"modified":"2022-06-25T00:27:21","modified_gmt":"2022-06-24T22:27:21","slug":"christian_bruhn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/10\/christian_bruhn\/","title":{"rendered":"Christian Bruhn"},"content":{"rendered":"\n<p>Was hat dieser Mann nicht alles komponiert: Schlager wie Marmor, Stein und Eisen bricht, Zwei Kleine Italiener, Liebeskummer lohnt sich nicht, W\u00e4rst du doch in D\u00fcsseldorf geblieben, oder Ein bisschen Spa\u00df mu\u00df sein; TV-Musiken wie Heidi, Timm Thaler, Hey, Hey Wickie oder Captain Future ja selbst Werbemelodien wie die von Milkas zartester Versuchung.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Christian Bruhn wird heute 70 Jahre alt. Ein sch\u00f6ner Anlass f\u00fcr ein kleines Interview. Damm damm:<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wenn die Fl\u00f6\u00dfe den Flu\u00df hinunter fahrn&#8230;<\/h1>\n\n\n\n<p><em>\u201eGl\u00fcck und Glas, wie leicht bricht das. Brot und Salz, Gott erhalt\u00b4s. Gleich und gleich gesellt sich gern.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Warmwerden brummt Christian Bruhn Sprichw\u00f6rter vor sich hin.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWeil schon so viele Leute gekommen sind und gesagt haben: Wissen Sie, Herr Bruhn, \u00b4Marmor, Stein und Eisen bricht\u00b4 ist ja falsch! Ich sag darauf: Dann singen sie doch \u00b4brechen\u00b4! (lacht) Und dann geb ich diese Beispiele. Der Volksmund hat sich das so zurechtgeschliffen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Christian Bruhn, der Mann, der hier so locker mit der deutschen Grammatik umgeht ist seit \u00fcber 40 Jahren \u00e4u\u00dferst erfolgreich als Schlager-, Film- und Werbekomponist. Die Zahl seiner Hits ist Legion und die Zeit dieses Interviews reicht nicht aus, um auch nur einen Bruchteil seines Werkes abzuhandeln. Aber an Drafi Deutschers bekanntestem Hit kommt man einfach nicht vorbei:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Der Drafi kam in den Verlag und spielte das erste Thema an: Klong-Klong-Klong, mit der Gitarre, und singt: \u201eDamm damm.\u201c Ich sag: \u201eDrafi, das f\u00e4ngt ja fantastisch an, wie geht denn das weiter?\u201c Sagt Drafi zu mir: \u201eDet machst du!\u201c Und det hab ick dann auch gemacht, ne?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Die Geburtsstunde von \u201eMarmor, Stein und Eisen bricht\u201c! Der musikalische Anfang war gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Mit dabei war noch der Texter G\u00fcnter Loose, von mir der Ideen-Loose genannt. Wir haben lange gesucht nach der Zeile. Peter Meisel, der Verleger, sagte: \u201eDa musst du was mit Stahl und Stein und Beton und M\u00f6rtel und was-wei\u00df-ich machen\u201c. Und schlie\u00dflich sagte ich: \u201eWenn euch gar nichts einf\u00e4llt, dann machen wir doch \u00b4Marmor, Stein und Eisen bricht\u00b4.\u201c Das ist ein alter Albumvers, den gab es schon. \u201e&#8230;aber treue Liebe nicht\u201c, so endete der damals. Ich war der einzige, der ihn kannte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Ist das bei all Ihren Liedern so, dass der Text nach der Musik kommt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Nein, ich mag es lieber, wenn die Zeile zuerst da ist. Dann f\u00e4llt mir sofort eine zweite Zeile ein. Wie bei \u201eLiebeskummer lohnt sich nicht\u201c, da ist mir gleich \u201eschade um die Tr\u00e4nen in der Nacht\u201c eingefallen. Wenn die Musik zuerst da ist, muss man m\u00fchsam nach der Zeile suchen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Sind sie immer einverstanden mit den Geschichten, die die Lieder durch den Text erz\u00e4hlen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Es gibt kein Lied, wo ich nicht voll hinter dem Text stehe. Ich hab sogar mal einen ganz fertigen Text von Hans Bradtke bekommen: \u201eEin bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte\u201c. Das ging auch. Er hat sich allerdings f\u00fcrchterlich gewundert, dass das so reibungslos in Musik zu setzen war.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Was macht f\u00fcr Sie ein gutes Lied aus?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Ein gutes Lied? Sie meinen eine gute Produktion. Heutzutage ist ja die Darlegung eines Liedes der Tontr\u00e4ger, bis es sich dann verselbst\u00e4ndigt. Zun\u00e4chst eben die Idee, eine gute Melodie, ein gutes Arrangement. Egal, ob f\u00fcr lebendige, brennbare und schmelzende Instrumente oder f\u00fcr Synthesizer. Kann man teilweise ja auch nicht mehr unterscheiden, wenn man sie richtig behandelt. Dann die gute Produktion, der gute S\u00e4nger, die gute S\u00e4ngerin. Mit Herzblut! Und eine gute Abmischung. Dann entscheidet sich, wie gut das Lied ist: ob es sich ein Jahr, f\u00fcnf Jahre, zehn Jahre oder sogar 40 Jahre h\u00e4lt, wie einige von mir. (lacht)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Wie kommt es, dass manche Songs zu Evergreens werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Das wissen wir selbst nicht. Charles Mingus sagt: Die Melodie kommt vom lieben Gott. Ich bin derselben Meinung. Warum nun gewisse Lieder sich dauerhaft halten, wie \u201eLa Paloma\u201c \u00fcber 150 Jahre, und andere sind nach sechs Monaten vergessen? Da steckt man nicht drin. Das ist, glaub ich, Gl\u00fcck.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> <em>Sie haben das Gl\u00fcck aber auch oft selbst in die Hand genommen. Denn Sie waren schon Anfang der 60er ein sogenannter \u201eIndependent Producer\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Ja, das muss man sich so vorstellen, als wenn der B\u00fchnen-Schriftsteller gleichzeitig auch Regisseur ist. Dann kommt am besten raus, was man haben will. Wenn es jemand anderes macht, kann es sein, dass ein anderer auch ein anderes Arrangement schreibt, mit dem man nicht so gl\u00fccklich ist. Vielleicht wird auch nicht ganz so viel Herzblut verwendet. Es gab immer wunderbare Sachen, die andere f\u00fcr mich produziert haben. Aber Peter Meisel und ich, die beiden ersten unabh\u00e4ngigen Producer in Deutschland, haben gesagt, wir machen das lieber selber, dann wissen wir\u00b4s ganz genau. Und wenn wir\u00b4s falsch machen, dann sind wir selber schuld. (lacht)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Wieso kommen die gro\u00dfen Unterhaltungs-Komponisten und Bandleder immer vom Jazz? Auch sie sind bis Ende der 50er als Pianist mit Jazzbands getingelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Der Jazz groovt, der Jazz swingt. Und ob Pop oder Schlager, sogar ein volkst\u00fcmliches Lied sollte swingen. Es sollte eine bestimmte treibende Art haben. Ich hab noch ein klassisches Musikstudium, aber wenn man zus\u00e4tzlich Jazz gemacht hat, ist das sehr hilfreich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Sie haben durch ihre Lieder und Produktionen ganze K\u00fcnstlerkarrieren mitbestimmt. Drafi Deutscher, Manuela, Mireille Mathieu, Katja Ebstein, Gitti und Erika&#8230; Sie haben auch am Image der K\u00fcnstler mitgewirkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Man muss als Produzent dem K\u00fcnstler nicht nur tief in die Augen schauen, was bei mir ja mehrfach geschehen ist, sondern man muss auch seine typischen F\u00e4higkeiten erkennen. Gitti und Erika wollten eigentlich Schlager singen. Dann haben sie mal gejodelt, und ich sagte: \u201eAch, jodeln k\u00f6nnt ihr auch.\u201c Als dann der Auftrag f\u00fcr Heidi kam, ist dieses Lied mit dem Jodler entstanden und war der Durchbruch f\u00fcr die M\u00e4dchen. Aber man kann einen K\u00fcnstler nicht in eine Linie zwingen, die ihm nicht liegt. Das muss zusammenkommen. Bei Katja war es immer etwas sehr Bedeutendes, das in den Liedern liegen musste. Bei der Mireille sind es die wunderbaren franz\u00f6sischen Lieder, die wir aus der gallischen Kiste ausgepackt haben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Und Manuela haben Sie mit diesem merkw\u00fcrdigen Akzent ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Manuela hatte sich vorher schon einen eigenen Akzent zugelegt, der war genau wie bei Connie Francis. Wir haben ihr gesagt: \u201eNein, das ist zu \u00e4hnlich\u201c, und haben ihn behutsam umgeformt. Auch bei Drafi Deutscher haben wir gesagt: \u201eSing ein bisschen fremdl\u00e4ndisch, das kommt in Deutschland besser an.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Sie haben sich aber auch manchmal \u00fcber Erwartungen hinweggesetzt. Mit der Titelmelodie von \u201eHeidi\u201c zum Beispiel sa\u00dfen sie musikalisch zwischen den St\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Ja, bei Sendungen wie den \u201eLustigen Musikanten\u201c durften keine Streicher spielen. Bei \u201eHeidi\u201c spielen aber Streicher, weil es zum Film passt. Und in der \u201eHitparade\u201c durfte nicht gejodelt werden. Deshalb hatten Gitti und Erika kaum Fernsehsehauftritte mit dem Lied. Es hat aber nicht gehindert. Die Dummheit anderer \u2013 was geht\u2019s mich an? (lacht)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Welches Ihrer eigenen Lieder m\u00f6gen Sie am liebsten?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>\u201eMeine Welt ist die Musik\u201c von Mireille Mathieu. Weil es eben so sch\u00f6n ist, mit den Streichern. Und weil die Mathieu es g\u00f6ttlich singt. Dazu kommen noch an meinen Lieblingsbabys \u201eWinter in Kanada\u201c, von Elisa Gabbai gesungen. Und \u201eEr ist wieder da\u201c, gesungen von Marion Maerz. Aber letztendlich ist es so, dass immer das j\u00fcngste Baby das liebste ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Was ist denn Ihr j\u00fcngstes Baby?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Ich hab gerade ein Musical fertig: \u201eWickie\u201c, nach der bekannten Titelmusik. Dann mach ich ein Musical f\u00fcr Erwachsene mit einem bedeutenden deutschen B\u00fchnenautor, dessen Namen ich hier noch verschweige, weil er das m\u00f6chte, bis es fertig ist. Und ich hab grad ein Album mit frechen Kinderliedern gemacht. Ich mach alles, was mich nicht stresst. Bei Fernseh-Illustrationsmusik muss ich warten, ob man mir noch einen Auftrag gibt oder nicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Sollte man unbedingt, denn Ihre Fernsehmusiken sind legend\u00e4r. Von \u201eHeidi\u201c \u00fcber \u201eWickie\u201c, \u201eSilas\u201c und die \u201eWicherts von Nebenan\u201c bis zu \u201eTimm Thaler\u201c. Die hat dieses furchtbar traurige Titelmotiv&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Na, das ist ja auch traurig, wenn jemand sein Lachen verkauft. Das Thema fiel mir ein, als wir am Schneidetisch sa\u00dfen. Der Regisseur, die Cutterin und ich. Wir schauten die erste Folge an, und als das Flugzeug von Timms Vater hinterm Wald abst\u00fcrzte, da hab ich mir dieses Thema aufgeschrieben. Auf Papier, am Schneidetisch. Man braucht nicht unbedingt ein Klavier zum Komponieren. Ich schreib mir oft, wenn ich einen Text kriege, so kleine Kritzelnoten daneben. Mit Regisseur Siggi Rothemund hab ich dann noch viele sch\u00f6ne Fernsehserien gemacht. Und die Musiken erscheinen jetzt auf CD. Eigenh\u00e4ndig von mir digitalisiert und nicht so schlampig wie auf den DVDs, wo es so dumpf klingt. Ich hab ja fr\u00fcher immer den Fans, die mir schrieben \u201eWo krieg ich denn die Musik f\u00fcr \u00b4Jack Holborn\u00b4 oder \u00b4Manni, der Libero\u00b4 her?\u201c immer gesagt: \u201eSchickt mir einen frankierten Briefumschlag und einen Rohling, dann brenn ich euch das.\u201c Und diesen Fanservice muss ich jetzt nicht mehr machen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Vor der Musik von \u201cCaptain Future\u201d liegen die Fans ja regelrecht auf den Knien.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Da freu ich mich sehr dr\u00fcber. Aber das ist kein Lied, das man im Bierzelt singt oder das von Kapellen gespielt wird. Das ist eine v\u00f6llig andere Richtung. Viele sagen: \u201eWas, der Bruhn hat das gemacht? Der ist doch viel zu alt, um solche Musik zu machen!\u201c (lacht) Nee, nee. Als Komponist bleibt man viel j\u00fcnger als vergleichbare Altersstufen. Ich f\u00fchl mich echt nicht so wie 70.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Was ist die sch\u00f6nste Situation, in der sie je eines Ihrer Lieder geh\u00f6rt haben?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bruhn:<\/strong> <em>Ich wohn in M\u00fcnchen ganz dicht an der Isar. Und wenn die Fl\u00f6\u00dfe mit den Kapellen drauf kommen und \u201eMarmor, Stein und Eisen bricht\u201c oder \u201eAdelheid, Adelheid, schenk mir einen Gartenzwerg\u201c spielen, dann ist das sch\u00f6n. Weil es v\u00f6llig freiwillig ist. Die wissen ja nicht, dass ich oben stehe und zuh\u00f6re.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">* * *<br \/><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachtrag:<\/strong> Lieblingslied Nr.2 \u201eWinter in Kanada\u201c:<br \/><em>Da war die Zeile zuerst da, und dann hab ich mich ans Klavier gesetzt. Der Texter Georg Buschor war dabei, und dann haben wir diese Geschichte erfunden: dass es zun\u00e4chst gl\u00fccklich ist, also eine gl\u00fcckliche Liebe im Winter. Und dann kommt der Tonartwechsel. Der dritte Vers geht in Moll statt in Dur. Tonartwechsel macht man meist, um Lieder spannender zu machen. Gut, \u201eZwei kleine Italiener\u201c hat keinen Tonartwechsel, hat auch nicht geschadet. Aber \u201eWinter in Kanada\u201c wechselt von Dur nach Moll, und dann wird es arg traurig. Es ist halt eine sch\u00f6ne Geschichte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Lieblingslied Nr 3 \u201eEr ist wieder da\u201c:<br \/><em>Das ist spannend! Das hat das typische laut-leise. Vielmehr erst leise, dann laut. Es f\u00e4ngt leise an, und dann kommt Donk- Donk-Donk-Donk, \u201edass er noch nicht bei mir war&#8230;\u201c Also eine spannende Abl\u00f6sung. Marion singt es ganz wunderbar. Und dann diese Bassfigur, diese Marke, die auch ziemlich originell war. Das kommt eben alles zusammen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was hat dieser Mann nicht alles komponiert: Schlager wie Marmor, Stein und Eisen bricht, Zwei Kleine Italiener, Liebeskummer lohnt sich nicht, W\u00e4rst du doch in D\u00fcsseldorf geblieben, oder Ein bisschen Spa\u00df mu\u00df sein; TV-Musiken wie Heidi, Timm Thaler, Hey, Hey Wickie oder Captain Future ja selbst Werbemelodien wie die von Milkas zartester Versuchung. 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