{"id":13615,"date":"2004-11-09T14:51:24","date_gmt":"2004-11-09T13:51:24","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=13615"},"modified":"2022-06-12T01:30:32","modified_gmt":"2022-06-11T23:30:32","slug":"mick_hanly_wish","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/11\/mick_hanly_wish\/","title":{"rendered":"Mick Hanly: Wish Me Well"},"content":{"rendered":"\n<p>Schade, dass er sich hierzulande so rar gemacht hat. Der irische Singer\/Songwriter, der auf den britischen Inseln und in den USA nach wie vor \u00e4u\u00dferst beliebt ist und auch als Live-act gesch\u00e4tzt wird, bereist nur noch sehr selten den europ\u00e4ischen Kontinent. Er habe erkennen m\u00fcssen, sagt er, dass seine (oft komplexen) Songtexte oft nicht verstanden w\u00fcrden &#8211; und dies frustriere ihn eben.Deshalb toure er praktisch nicht mehr au\u00dferhalb des anglophonen Sprachbereichs. Eine nicht ganz nachvollziehbare, aber zu respektierende Position. Ich w\u00fcnschte mir, so manche simplen englischsprachigen Texte nicht verstehen zu m\u00fcssen! Dabei &#8222;funktionieren&#8220; Hanlys Songs &amp; Ballads nicht nur \u00fcber die lyrics. Er wei\u00df n\u00e4mlich Melodien zu schmieden, die letztlich h\u00e4ngen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dies ist ihm auch auf seinem j\u00fcngsten Album gelungen. Beim erstmaligen H\u00f6ren rauschen die Songs noch so durch die Ohren, daf\u00fcr erweisen sich die meisten auf Dauer gar als Ohrw\u00fcrmer, so der Opener &#8222;Dust In The Storm&#8220;, das tiefgr\u00fcndige &#8222;Damaged Halo&#8220; oder das aufmunternde &#8222;I Am, I Am&#8220;. Eingespielt hat Hanly (vocals, guitar) das relaxte Album bereits im Fr\u00fchjahr 2003 mit Declan Sinnott, seinem alten Kumpel aus MOVING-HEARTS-Zeiten. Der spielt alle \u00fcbrigen Instrumente (u. a. keyboards, bass, drums) und hat das Ganze auch produziert. Die Musik ist fast durchweg &#8222;laid back&#8220;; stilistisch bewegen sich die Songs zwischen Country (-Rock) und &#8222;Americana&#8220;. Von seiner Folk-Vergangenheit sp\u00fcrt man wenig. Die l\u00e4sst Hanly allerdings in &#8222;Trying To Get To St Nazaire&#8220;, einer Ballade mit (englisch-franz\u00f6sischem!) Sprechgesang, aufleben, in der er sich an seine Zeit in der Bretagne erinnert. Leider lassen sich nicht alle Textinhalte erschlie\u00dfen, da auf einen Abdruck der lyrics (wie ansonsten bei ihm \u00fcblich!) verzichtet wurde. Die sollen wenigstens in einem gleichnamigen Buch (ein Songbook?), das Anfang 2005 erscheinen wird, wohl ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Man darf gespannt sein, wer sich alles aus &#8222;Wish Me Well&#8220; bedienen wird. In der Vergangenheit hatten bereits K\u00fcnstler wie Mary Black, Delbert McClinton, Hal Ketchum oder Dolores Keane auf Hanlys Songwriter-Qualit\u00e4ten mit Erfolg vertraut. Wer entspannte Songs mit Tiefgang mag und mal &#8217;ne andere Stimme als z. B. Luka Bloom kennen lernen m\u00f6chte, der d\u00fcrfte mit &#8222;Wish Me Well&#8220; den passenden Einstieg zu Hanlys Oeuvre finden.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Mick Hanly<br \/>Wish Me Well<br \/>Townsend Records<br \/>Links:<br \/><a href=\"http:\/\/www.mickhanly.com\">www.mickhanly.com<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.townsend-records.co.uk\">www.townsend-records.co.uk<\/a><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schade, dass er sich hierzulande so rar gemacht hat. Der irische Singer\/Songwriter, der auf den britischen Inseln und in den USA nach wie vor \u00e4u\u00dferst beliebt ist und auch als Live-act gesch\u00e4tzt wird, bereist nur noch sehr selten den europ\u00e4ischen Kontinent. Er habe erkennen m\u00fcssen, sagt er, dass seine (oft komplexen) Songtexte oft nicht verstanden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-13615","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Roland Schmitt","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/rs\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13615"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13615\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}