{"id":13621,"date":"2004-11-23T23:59:25","date_gmt":"2004-11-23T22:59:25","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=13621"},"modified":"2022-07-29T01:03:29","modified_gmt":"2022-07-28T23:03:29","slug":"jimmy_eat_world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/11\/jimmy_eat_world\/","title":{"rendered":"Jimmy Eat World: Futures"},"content":{"rendered":"\n<p>Endlich. Was hatte die Emo- und Indie-Gemeinde auf den Nachfolger zu dem ph\u00e4nomenalen Album &#8222;Bleed American&#8220; warten m\u00fcssen. Seufz. Nun ist es da: &#8222;Futures&#8220;. Einen kurzen Einwurf an dieser Stelle: Dass das Jimmy Eat World-Lager nach wie vor gespaltener Meinung ist und die einen alles lieben was die Band bis zu &#8222;Bleed American&#8220; ver\u00f6ffentlichte und die anderen alles seit ihrem globalen Durchbruch, diese Diskussion m\u00f6chten wir an dieser Stelle getrost au\u00dfen vor lassen. Wir reden heute nicht \u00fcber die Fans, sondern \u00fcber die Band.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Jimmy Eat World haben doch alles richtig gemacht. Sie sind mit der Majorindustrie verheiratet haben aber ihre negativen Erfahrungen machen m\u00fcssen und daraus viel gelernt. <i>\u00abWir hatten anfangs aber nicht das Gef\u00fchl, den Haien zum Fra\u00df vorgeworfen zu werden. Wir waren jung, wollten touren und einfach nur Musik spielen\u00bb<\/i>, relativiert Gitarrist Tom Linton. Aus den naiven Burschen von damals sind in der Zwischenzeit Global Player geworden, die vielleicht mit Emorock anfingen, nunmehr aber mehr Indie denn alles andere sind. Nachzuh\u00f6ren auf dem Album &#8222;Futures&#8220;, das dort ankn\u00fcpft, wo &#8222;American Bleed&#8220; (bzw. &#8222;Jimmy Eat World&#8220; wie es mittlerweile hei\u00dft) aufh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das konnte man schon w\u00e4hrend ihres Kurztrips durch Deutschland im Vorprogramm der Donots live erleben. <i>\u00abOh, die Resonanz ist gut. Besser als wir erwartet hatten. Wir dachten schon, die Leute w\u00fcrden den Saal verlassen, wenn wir unbekanntes Material spielen\u00bb<\/i>, gesteht Linton. Die Panik war unberechtigt. In allen Belangen. &#8222;Futures&#8220; toppt die Erwartungen. Jimmy Eat World sind in bestechender Form und servieren uns klassische Mitsing-Ohrw\u00fcrmer (&#8222;Work&#8220;, &#8222;Just Tonight&#8220;), einen Nackenbrecher (&#8222;Pain&#8220;, \u00fcbrigens auch die erste Singleauskopplung), eine elegische Ballade (&#8222;Night Drive&#8220;), eine tieftraurige Ballade mit Piano und Streichern (&#8222;Drugs Or Me&#8220;), einen an The Cure erinnernden Song (&#8222;23&#8220;) und einen Bonussong in Form der d\u00fcsteren Bombast-Ballade &#8222;Shame&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwachpunkte sind keine auszumachen. Die Zukunft sieht also rosig aus. Auch was ihre Live-Darbietungen betrifft. Immer wieder h\u00f6rt man n\u00e4mlich, sie seien eine miese Liveband. Das kann der Autor dieser Zeilen keinesfalls best\u00e4tigen. Er selbst war bei einem Konzert der j\u00fcngsten Deutschland-Tournee zugegen und konnte sich vom Gegenteil \u00fcberzeugen. Sie rockten, sie schwitzten und gaben alles, um ihre Fans zufrieden zu stellen. Ganz nebenbei spielten sie die Donots an die Wand. Man darf sich jetzt schon auf die n\u00e4chste Tour Anfang 2005 freuen.<br \/>Wir sehen uns!<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Jimmy Eat World: Futures<br \/>Interscope\/Universal<br \/>V\u00d6: 11.10.2004<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich. Was hatte die Emo- und Indie-Gemeinde auf den Nachfolger zu dem ph\u00e4nomenalen Album &#8222;Bleed American&#8220; warten m\u00fcssen. Seufz. Nun ist es da: &#8222;Futures&#8220;. Einen kurzen Einwurf an dieser Stelle: Dass das Jimmy Eat World-Lager nach wie vor gespaltener Meinung ist und die einen alles lieben was die Band bis zu &#8222;Bleed American&#8220; ver\u00f6ffentlichte und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-13621","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Kai Florian Becker","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/kaiflorian\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13621"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13621\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}