{"id":13867,"date":"2004-03-05T14:37:12","date_gmt":"2004-03-05T13:37:12","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=13867"},"modified":"2022-07-24T01:53:39","modified_gmt":"2022-07-23T23:53:39","slug":"max_richter_the","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/03\/max_richter_the\/","title":{"rendered":"Max Richter: The Blue Notebooks"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Einblicke in seine &#8222;Blue Notebooks&#8220; wissen sicherlich nicht an jedem Tag zu gefallen. Aber am richtigen Tag, zur richtigen Zeit und zur richtigen Stimmungslage, dann d\u00fcrften auch mal zehn Fritten gezogen werden, k\u00f6nnten wir dies denn an dieser Stelle tun. Doch wir sind hier nicht bei den Kurzkritiken.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>&#8222;The Blue Notebooks&#8220; erfordert weitaus mehr Worte und Zuwendung.Der als Kind nach Gro\u00dfbritannien emigrierte deutsche Musiker (beziehungsweise Komponist) ist gelernter Pianist. Was seinen anmutig arrangierten Songs anzumerken ist. Richter ist ein Genie, dessen traurige Musik den Tr\u00e4nenfluss massiv f\u00f6rdert. Sakrale Musik trifft einsamen Pianisten trifft poetische Klassik. Zu Piano und Textausz\u00fcgen aus der Feder von Franz Kafka und Czeslaw Milosz, gelesen von Tilda Swinton, gesellen sich Cello und Violine. Der Held ist tot, der Vorhang f\u00e4llt, der Zuschauer ist bedr\u00fcckt, weint vielleicht und tritt schweigend den R\u00fcckzug durch die verregnete Nacht in Richtung Einsamkeit an. So klingen die &#8222;Blue Notebooks&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer glaubt, dem Namen Max Richter schon einmal begegnet zu sein, der k\u00f6nnte dies im Zusammenhang mit Roni Size und dessen Track &#8222;In The Mode&#8220; oder mit The Future Sound Of London und ihren &#8222;Dead Cities&#8220; getan haben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Max Richter: The Blue Notebooks<br \/>130701\/FatCat\/Hausmusik<br \/>V\u00d6: 1.4.2004<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Einblicke in seine &#8222;Blue Notebooks&#8220; wissen sicherlich nicht an jedem Tag zu gefallen. Aber am richtigen Tag, zur richtigen Zeit und zur richtigen Stimmungslage, dann d\u00fcrften auch mal zehn Fritten gezogen werden, k\u00f6nnten wir dies denn an dieser Stelle tun. Doch wir sind hier nicht bei den Kurzkritiken.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-13867","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Kai Florian Becker","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/kaiflorian\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13867"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13867\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}