{"id":14028,"date":"2005-04-14T07:32:16","date_gmt":"2005-04-14T05:32:16","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=14028"},"modified":"2022-08-18T02:09:29","modified_gmt":"2022-08-18T00:09:29","slug":"daft_punk_human","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/04\/daft_punk_human\/","title":{"rendered":"Daft Punk: Human After All"},"content":{"rendered":"\n<p><em>&#8222;Wir glauben aufrichtig, dass unser neues Album f\u00fcr sich selbst spricht&#8220;<\/em>, verk\u00fcndeten Thomas Bangalter und Guy Manuel De Homem Christo am 17. Dezember des vergangenen Jahres. Das ist nicht wirklich viel, was die beiden Daft Punker freiwillig \u00fcber ihr drittes Album zu Protokoll geben wollten. Aber unsereins muss mit der kargen Information auskommen. Reden k\u00f6nnen andere, Daft Punk k\u00fcmmern sich w\u00e4hrenddessen lieber ums Wesentliche: die Musik.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>&#8222;Human After All&#8220; soll also all diejenigen, die schon zu den Tracks von &#8222;Homework&#8220; (1996) und &#8222;Discovery&#8220; (2001) abgegangen sind, bei der Stange halten. Zehn Tracks &#8211; inklusive einem 19-Sek\u00fcnder &#8211; wurden von September bis November 2004 in dem bandeigenen Studio in Paris aufgenommen. Eigentlich eine recht kurze Zeitspanne f\u00fcr ein Daft Punk-Album. Doch von Schnellschuss kann nicht die Rede sein. Die &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; zeigte sich bereits begeistert, weil Daft Punk &#8222;die totgesagte Clubmusik mit einem schmutzigen neuen Album&#8220; beleben w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sie schon fr\u00fcher auszeichnete, zeichnet sie auch heute noch aus: der h\u00e4ufige Einsatz von Computerstimmen. Das beginnt in dem fiebrigen Opener &#8222;Human After All&#8220; und zieht sich bis zum Ende des Albums hin. Auch in &#8222;Technologic&#8220; haben sie die Stimme mit dem Vocoder verfremdet und trotz des zuletzt zu h\u00e4ufigen Einsatzes eben dieses Effektger\u00e4tes einen Song erschaffen, der einem nicht aus dem Ohr gehen will. Der Text wird so schnell runtergerattert, man sollte annehmen, die Zwei seien bei der Produktion auf Speed gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Brillant ist &#8222;The Prime Time Of Your Life&#8220;, ein abstrakter Track, der mehr nach einem Daft Punk-Remix, denn nach einem Daft Punk-Original klingt. Und dann ist da noch der Glam Rock-Electro-Traum eines Songs: &#8222;Robot Rock&#8220;. Ganz gro\u00dfe Kunst, meine Damen und Herren. H\u00e4tten sie f\u00fcr das Video statt der Daft Punk-typischen Roboter nur einen John Travolta im Glitzerkost\u00fcm engagiert. Es w\u00e4re in die Geschichte eingegangen und h\u00e4tte so gut gepasst. Ein weiterer H\u00f6hepunkt ist das schleichende &#8222;Steam Machine&#8220;, dessen Basswucht einen zu erdr\u00fccken droht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich haben sich Daft Punk mit &#8222;Human After All&#8220; nicht neu erfunden. Jedoch haben sie ihrer Vita ein weiteres wichtiges Mosaiksteinchen hinzugef\u00fcgt. Obwohl doch etwas der Kick fehlt (n\u00f6rgel, n\u00f6rgel).<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Daft Punk: Human After All<br \/>Virgin\/EMI<br \/>V\u00d6: 13.3.2005<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir glauben aufrichtig, dass unser neues Album f\u00fcr sich selbst spricht&#8220;, verk\u00fcndeten Thomas Bangalter und Guy Manuel De Homem Christo am 17. Dezember des vergangenen Jahres. Das ist nicht wirklich viel, was die beiden Daft Punker freiwillig \u00fcber ihr drittes Album zu Protokoll geben wollten. Aber unsereins muss mit der kargen Information auskommen. 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