{"id":14953,"date":"1998-07-09T11:11:00","date_gmt":"1998-07-09T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=14953"},"modified":"2022-06-02T16:15:47","modified_gmt":"2022-06-02T14:15:47","slug":"roots-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/07\/roots-vergessen\/","title":{"rendered":"Roots &#8211; vergessen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview mit Robert Beckmann, S\u00e4nger der &#8222;The Inchtabokatables&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Hinter den debilen Masken verbergen sich, wie so oft &#8211; Wahrheiten. Alles, aber auch wirklich alles unternehmen die Mitglieder der Berliner Band &#8222;The Inchtabokatables&#8220;, um nicht f\u00fcr voll genommen zu werden. Sie geben sich selber lustige Namen wie BDeutung und Kokulorus Mitnichten und anderen Interviews, in denen die Rede ist von hei\u00dfer Butter, Saufeskapaden und kranken Hirnen &#8211; aber nicht von ihrer Musik. Doch gerade die ist es wert, Worte dar\u00fcber zu verlieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Da\u00df die &#8222;Inchtabokatables&#8220; mit ihrem furiosen Mix aus Folk, mittelalterlichen Ankl\u00e4ngen und Rockmusik in keine Schublade passen, weder in eine deutsche, noch in eine internationale &#8211; nun gut. Wichtiger ist, da\u00df die Berliner mit einer Leichtigkeit und Nat\u00fcrlichkeit spielen, texten und komponieren, die andere Musikanten alt aussehen l\u00e4\u00dft. Die Quelle ihrer Inspiration scheint nicht zu versiegen, vier Alben enthalten mehr Ideen und Geistesblitze, als die Jahresproduktion mancher Plattenfirmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt weiter auf der Folkwelle zu reiten, steuerten die &#8222;Inchtabokatables&#8220; mit der im Sommer letzten Jahres ver\u00f6ffentlichten CD &#8222;Quiet&#8220; in rauhere Gefilde, bewiesen, da\u00df sich Geigen nicht nur f\u00fcr lustig Melodeien eignen, sondern auch kreischend den Untergang heraufbeschw\u00f6ren k\u00f6nnen. Rockigere Kl\u00e4nge l\u00f6sten mittelalterliche T\u00e4nzchen ab &#8211; das Konzept funktionierte auch&nbsp;<a href=\"https:\/\/hinternet.de\/live\/1997\/inchtabokatables.php\">live<\/a>&nbsp;hervorragend, wie die umjubelte Tournee durch Deutschland im Dezember zeigte.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4nger der Band ist Robert Beckmann, der sich BBreuler nennt. Ganz im Gegensatz zu seinem freakigen B\u00fchnen-Gehabe antwortete er im Interview mit Hinternet-Mitarbeiter Martin Schr\u00fcfer ruhig und bestimmt auf Fragen nach dem Stilwechsel der Band, dem Abschied von den &#8222;Roots&#8220; und dem Ausblick auf die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Heute abend spielt ihr das letzte Konzert der Tour, seid ihr zufrieden? Oder nur m\u00fcde?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Naja, nach dem zehnten Konzert denkst du nicht mehr dr\u00fcber nach, weil man ist dauernd m\u00fcde. Das wird zum immerw\u00e4hrenden Zustand. Aber die Tour ist sehr gut gelaufen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Wie war die Reaktion der Zuschauer?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Gerade die hat uns gefreut. Es war \u00fcberall gut voll, teils ausverkauft. Das einzige, was ein bi\u00dfchen genervt hat, war, da\u00df es einen Haufen Unf\u00e4lle gegeben hat. Unser Lichtmann hat sich ein Bein gebrochen, gleich am vierten Tag. Der Geiger von &#8222;Final Virus&#8220; hat einen Klassiker abgeliefert: Er hat gegen einen Eimer getreten, der aber leider mit Beton ausgegossen war, danach hatte er eine Knochenabsplitterung. Der Tourmanager hat sich ein Bein mit hei\u00dfer Butter verbrannt. Man mu\u00dfte sich schon fast entschuldigen w\u00e4hrend der letzten Tage, da\u00df man gesund war.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Habt ihr einen alten Set gespielt, oder waren auch neue Lieder dabei?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Wir spielen den Set zu der &#8222;Quiet&#8220;, weil wir zu der Platte noch keine Tour gemacht haben, da gab es nur ein paar kleine Clubgigs und im Sommer ein paar Festivals. Was ganz witzig ist, weil die neue Platte schon fertig ist. Mit der neuen Scheibe geht`s aber wieder auf Tour.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Februar erscheint ein neues Album der &#8222;Inchtabokatables&#8220;. Grund genug, BBreuler ein paar Details zu entlocken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Was kannst Du \u00fcber die neue Scheibe verraten?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Sie ist eine relativ konsequente Fortsetzung des Weges, den wir mit &#8222;Quiet&#8220; begonnen haben einzuschlagen. Es wird wieder sehr noisig, mehr Maschinen sind drauf.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Wie hei\u00dft die CD?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Den Namen haben wir noch nicht, wir zanken noch. Auf unserer Homepage haben wir aufgerufen, uns Namen zu schicken, aber da kam auch noch nicht das Richtige<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Habt ihr mit dem Konzept der &#8222;Quiet&#8220; euren &#8211; ganz speziellen &#8211; Weg gefunden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Wie jede Platte, die man macht, ist sie Ausdruck der Entwicklung der Band zu dem Zeitpunkt. Ich denke, mit den Erfahrungen der &#8222;Quiet&#8220;, die wir sehr eigenst\u00e4ndig produziert haben, im R\u00fccken war es klar, da\u00df der Weg weitergeht. Das hei\u00dft, es wird noch noisiger sein, extremere Bassgeschichten, es sind nicht unh\u00f6rbar wenige Sampler und Synthesizer mit dabei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Schmerzt der Abschied von der folkigen Mittelalter-Schiene, oder war die wirklich nur eine Art Kr\u00fccke f\u00fcr Euch?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Das war nie Kr\u00fccke, sondern unsere Wurzeln. Zwei von uns haben mittelalterliche Musik gemacht, zwei andere Irish-Folk. Nach sechs Jahren mit elektrisch verst\u00e4rkter Musik sind diese Roots aber irgendwann vergessen. Ich denke, was an der Band sehr gut ist, ist der hohe Anspruch, den wir an uns selber haben. Der sieht so aus, da\u00df wir uns auf gar keinen Fall selber kopieren wollen. Und es ist klar, da\u00df diese Folkrock-Bewegung, die wir sicherlich mit losgetreten haben, jetzt gerade tierisch im Kommen ist. Das ist aber kein Grund f\u00fcr uns, nochmal einen &#8222;Tomatenfisch&#8220; zu schreiben, einfach, weil es nicht mehr unserem Entwicklungsstand entspricht. Unsere Auffassung von unserer eigenen Musik hat sich ver\u00e4ndert. Ich kenne einige Beispiele von Bands, die seit Jahren Folkrock machen&#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Beispiele?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Da will ich jetzt keine Namen nennen, aber bei einigen wei\u00df ich ganz genau, da\u00df es die nervt. Aber es ist erfolgreich und deshalb wird dabei verblieben. Das ist nicht unsere Philosophie. Uns geht`s nicht darum, irgendwas zu machen, das die Anspr\u00fcche des Publikums bedient, sondern uns geht`s um unsere eigenen Anspr\u00fcche.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Glaubst Du, da\u00df der Fan den Stilwechsel so einfach hinnimmt? Schlie\u00dflich haben auch Alben wie &#8222;Ultra&#8220; oder &#8222;Inchtomanie&#8220; viele Freunde&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Ich gehe davon aus, da\u00df sich das Publikum ver\u00e4ndert, da\u00df eine ganze Menge Birkenstock-Sandalentr\u00e4ger wegbleiben. Das d\u00fcstere, mystische Mittelalter ist sicherlich bei uns zugunsten einer moderneren Variante der H\u00e4rte gewichen. Ich denke, es ist zeitgem\u00e4\u00dfer. Wir sind mit der &#8222;Quiet&#8220; in 1997 angekommen, nachdem wir drei Jahre lang mehr oder weniger mit unseren Wurzeln gespielt und davon gelebt haben. &#8222;Quiet&#8220; ist unsere erste sehr zeitgem\u00e4\u00dfe Platte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Waren die ersten drei Platten eher auf Euch fixiert?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Die ersten Platten leben von vielen Fremdeinfl\u00fcssen, von denen wir uns in den zwei Jahren von der &#8222;Ultra&#8220; bis zur &#8222;Quiet&#8220; freigemacht haben. Wir wollten nicht mehr mittelalterliche T\u00e4nzchen umarrangieren und daraus ein Lied machen. Es ging darum, die Platte eigenst\u00e4ndig vom ersten bis zum letzten Ton zu schreiben und zu spielen und zu produzieren. Insofern ist die &#8222;Quiet&#8220; die allern\u00e4heste Platte zu uns.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>W\u00e4hrend die anderen Bands immer noch Folk machen..<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Ja, ich merke, da\u00df langsam die Metalfans auf diese Musik abfahren, Beispiel &#8222;Subway to Sally&#8220;. Wir denken in keinster Weise kommerziell. Was uns langweilt, kann nicht gut sein f\u00fcr uns.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Noch eine Frage zu den Mittelalterlichen Ankl\u00e4ngen: Habt ihr Euch mit der Zeit auch inhaltlich besch\u00e4ftigt, habt ihr in dem Stil gelebt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Ich habe ein paar Jahre zusammen mit dem Trommler bei einem Mittelaltermarkt gelebt. Im wesentlichen hat mich aber die Musik interessiert. Da haben wir uns \u00f6fters in die Staatsbibliothek gesetzt und alte Noten entziffert&#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Wer schreibt die Texte?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Die deutschen Texte kommen aus dem kranken Kopf unseres kranken Trommlers, wie alle unsere deutschen Texte, die deutschen Texte kommen vom kranken Ich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Die Presse nennt Dich einen &#8222;<em>verschlagenen Hofnarr<\/em>&#8222;, &#8222;<em>Nosferatu<\/em>&#8222;, &#8222;<em>Rumpelstilzchen<\/em>&#8220; oder einen &#8222;<em>in Ekstase geratenen Zigeuner<\/em>&#8220; &#8211; was pa\u00dft am besten auf BBreuler?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Eigentlich gef\u00e4llt mir alles!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Trifft die Mischung aus allem zu?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Ja, das sind einige Facetten des B\u00fchnen-Roberts.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Wie unterscheidet sich der B\u00fchnen-Robert vom privaten Robert?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Die sind beide nicht allzu verschieden. Zwei Drittel meines Lebens sind von Musik bestimmt, auf die Person, die sich damit besch\u00e4ftigt, trifft das zu. Das letzte Drittel ist etwas anderes.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Eure Promo-Firma bezeichnet die Inchtabokatables als &#8222;<em>Priester der urbanen Sehnsucht<\/em>&#8222;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Vergi\u00df das, diese Schwachmaden von Promo-Idioten! Ich bin echt gekippt, als ich gelesen habe, was die da reingeschmiert hatten. Das war das einzige an der &#8222;Quiet&#8220;, was wir nicht selber gemacht haben. Das Cover, die Produktion, Mischen, Mastern, Inlay, Layout &#8211; alles. Und ausgerechnet diesen bl\u00f6den Pressetext, der in der ganzen Republik rumgeschickt wird, da haben wir uns zur\u00fcckgelehnt und gesagt: Das machen die schon. Und dann kommt sowas dabei raus.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Ist es Euch wichtig, \u00fcber alles die Kontrolle zu haben?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Mir ist wichtig, da\u00df kein Bild von der Band entsteht, das es nicht gibt. Wir weigern uns strikt, uns \u00fcber ein bestimmtes Image vermarkten zu lassen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Wie kommst Du mit den Reaktionen der Medien zurecht? F\u00fchlt ihr Euch unverstanden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Mit der &#8222;Quiet&#8220; hatten wir eine \u00fcberw\u00e4ltigende Resonanz, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Da war ich verbl\u00fcfft. Ich dachte nicht, da\u00df man nach einem derart radikalen Bruch erst mal auf Kritik sto\u00dfen wird. Das einzige, was \u00e4rgert, ist, im Jahr 1997 immer noch nach der Ost-West-Schiene gefragt zu werden. Das nervt. Da brech ich mittlerweile das Interview ab, wenn so eine Frage kommt. In G\u00f6ttingen schrieb ein Journalist sinngem\u00e4\u00df, da\u00df wir deshalb Geige und Cello gelernt haben, weil es im Osten keine E-Gitarren und Verst\u00e4rker gab. Als die Wende kam, durften wir dann endlich einen Verst\u00e4rker hernehmen und ein Kabel in die Steckdose stecken. Strom hatten wir nicht, die Sonne sahen wir nicht und telefonieren war strikt untersagt, und sowieso seien wir alle arme Schweine, deshalb m\u00fcsse man zu unseren Konzerten gehen, um die armen Ostler zu unterst\u00fctzen. Wir wollten den Schreiber greifen, da h\u00e4tte es Pr\u00fcgel gegeben. F\u00fcr uns ist das generell kein Thema, da w\u00fcrde kein Mensch dr\u00fcber reden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>St\u00f6rt Euch das mehr, als wenn jemand schreibt, da\u00df ihr Euch mit folkloristischem Firlefanz schm\u00fcckt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Ach, das ist genauso, wie wenn man mich bitten w\u00fcrde, \u00fcber Heavy-Metal-Combos zu beurteilen, da w\u00fcrde ich schreiben, die sollen sich erschie\u00dfen und umbringen, aber man sollte denen keine Instrumente verkaufen. Da bin ich \u00e4hnlich intolerant.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Die Pl\u00e4ne f\u00fcr Januar?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Da mastern wir die Platte, nehmen eventuell noch einen Track auf und dann gibt`s hoffentlich vier Wochen Pause.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Sieht man Euch im Sommer auf den Open-Air-B\u00fchnen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Zillo und Bizarre spielen wir n\u00e4chstes Jahr nicht, daf\u00fcr aber Rock am Ring und Rock im Park.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet: <\/strong>Das sind doch aber eher auf kommerzielle Musik ausgerichtete Festivals&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beckmann: <\/strong><em>Es geht darum, da\u00df die musikalische Unabh\u00e4ngigkeit bleibt. Unabh\u00e4ngigkeit von der Plattenindustrie gibt es nicht mehr, das ist Quatsch. Bei den kleinen Indie-Labels hast du h\u00f6chstens schlechtere Produktionsbedingungen und keinen Vertrieb. Ich arbeite gerne unter den besten Bedingungen, weil es der Musik dient. Ich habe mit dem Begriff Kommerzialit\u00e4t kein Problem. Es w\u00e4re gelogen zu sagen, jemand k\u00f6nne von Luft und Liebe leben. Mir ist auch klar, da\u00df in der Nahrungskette Plattenindustrie wir die allerletzten sind, die Geld verdienen und da\u00df andere von uns leben &#8211; That`s the way you do it, you know?<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Robert Beckmann, S\u00e4nger der &#8222;The Inchtabokatables&#8220; Hinter den debilen Masken verbergen sich, wie so oft &#8211; Wahrheiten. Alles, aber auch wirklich alles unternehmen die Mitglieder der Berliner Band &#8222;The Inchtabokatables&#8220;, um nicht f\u00fcr voll genommen zu werden. Sie geben sich selber lustige Namen wie BDeutung und Kokulorus Mitnichten und anderen Interviews, in denen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":27,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[1044,12],"tags":[3423,3424,3425],"class_list":["post-14953","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interview","category-musik","tag-bbreuler","tag-inchtabokatables","tag-mittelalter"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Martin Schr\u00fcfer","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/martin-schruefer-2\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/27"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14953"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14953\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}