{"id":15017,"date":"1998-09-22T11:11:00","date_gmt":"1998-09-22T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=15017"},"modified":"2022-06-03T16:10:39","modified_gmt":"2022-06-03T14:10:39","slug":"fink-loch-in-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/09\/fink-loch-in-der-welt\/","title":{"rendered":"Fink &#8211; Loch in der Welt"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Fink-Loch-in-der-Welt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Fink-Loch-in-der-Welt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15018\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Fink-Loch-in-der-Welt.jpg 500w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Fink-Loch-in-der-Welt-145x145.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Fink-Loch-in-der-Welt-60x60.jpg 60w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Fink-Loch-in-der-Welt-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach dem letztj\u00e4hrigen Deb\u00fct- Album &#8222;Vogelbeobachtungen im Winter&#8220;, das schon \u00fcberall gehypt wurde, legen FINK aus Hamburg, mit &#8222;Loch in der Welt&#8220; jetzt noch Einen nach, wenn nicht sogar noch Einen drauf.<\/p>\n\n\n\n<p>FINK sind die legitime, deutsche Antwort auf &#8222;16 Horsepower&#8220;. F\u00fcr die Unwissenden unter euch: Bei beiden Bands dient amerikanische Country- Musik als Basis f\u00fcr das Songwriting, das aber auch Rockeinfl\u00fc\u00dfe mit einbezieht. <\/p>\n\n\n\n<p>Wurde der amerikanische Country auf dem ersten Album noch fast 1:1 \u00fcbernommen, gelingt es FINK auf dem neuen Album, die bilderreiche Sprache desselben in eine eigene Sprache umzuwandeln. Und die ist nun einmal &#8222;Deutsch&#8220;. Aber es funktioniert trotzdem. FINK erz\u00e4hlen in ihren Songs Geschichten von entwaffnender Einfachheit und ergreifender Sch\u00f6nheit. S\u00e4nger Nils Koppruch balanciert mit seinem Gesang und seinen Texten konsequent auf dem schmalen Grat zwischen Wolf Maahn und Element of Crime, zwischen Garth Brooks und Merle Haggard oder einfach zwischen Dummheit oder Genialit\u00e4t. Und w\u00e4hrend er so die Mitte h\u00e4lt, setzt er immer wieder zu H\u00f6henfl\u00fcgen an, um im n\u00e4chsten Moment wieder volle Bodenhaftung zu haben. Und genau dadurch erhalten die Songs eine Spannung des Banalen und Privaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank FINK wird einem klar, da\u00df das echte Action-Kino im Allt\u00e4glichen liegt und, da\u00df der echte Horror gleich um die n\u00e4chste Stra\u00dfenecke geschlendert kommt. Das f\u00e4ngt dann gleich morgens um sechs mit dem Aufstehen an und endet, wenn \u00fcberhaupt, mit dem letzten Drink auf Pump an der Theke der &#8222;netten&#8220; Banhofskneipe. Diese Platte solltet ihr eigentlich immer h\u00f6ren. Zumindest aber solange, bis die K\u00fche nach Hause kommen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Fink<br \/>Loch in der Welt<br \/>(iXiXeS-records\/Indigo)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem letztj\u00e4hrigen Deb\u00fct- Album &#8222;Vogelbeobachtungen im Winter&#8220;, das schon \u00fcberall gehypt wurde, legen FINK aus Hamburg, mit &#8222;Loch in der Welt&#8220; jetzt noch Einen nach, wenn nicht sogar noch Einen drauf. 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