{"id":16000,"date":"2005-09-23T07:41:05","date_gmt":"2005-09-23T07:41:05","guid":{"rendered":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/09\/flachsinn-tiefsinn\/"},"modified":"2022-06-05T23:54:53","modified_gmt":"2022-06-05T21:54:53","slug":"flachsinn-tiefsinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/09\/flachsinn-tiefsinn\/","title":{"rendered":"Flachsinn, Tiefsinn"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2005\/cover\/freitagsessay.gif\" alt=\"freitagsessay.gif\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein Garten ist etwas Sch\u00f6nes. Man kann sich an dem erfreuen, was die Natur aus dem Boden wachsen l\u00e4sst. Man kann nachhelfen und die Oberfl\u00e4che gestalten. Man kann ein wenig graben, um Bl\u00fcmchen zu pflanzen oder etwas tiefer zum Kultivieren diverser Gem\u00fcse. Man kann ein gro\u00dfes Loch ausheben f\u00fcr einen Teich. Ein noch gr\u00f6\u00dferes f\u00fcr einen Pool. Ein sehr tiefes, weil man einen Schatz zu finden hofft. B\u00fccher sind auch G\u00e4rten. Sogar Krimis sind welche.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Irgendwann gegen Wochenmitte lasse ich die letzten Tage Revue passieren, um bei der Analyse des Gelesenen und Geschriebenen, Geh\u00f6rten und Gesehenen den roten Faden zu finden, der einzelne Bruchst\u00fccke zu einem \u201eFreitagsessay\u201c zusammenhalten k\u00f6nnte. Das ist manchmal leicht, manchmal schwer, manchmal unm\u00f6glich, und meistens hilft einem ein Lichtlein, das aus der Finsternis kommt, dem digitalen Jammertal der Strotzdummheit zum Beispiel, in das man sich hineingoogelt und dem man vor lauter Baffheit kaum noch zu entfliehen vermag.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein kleines Er\u00f6ffnungsbildchen mit dem Garten ist einleuchtend. Ich kann auch etwas genie\u00dfen, wenn ich nur auf seine Oberfl\u00e4che schaue, sprich: Ein Krimi, den ich nur lese, um mir seine Handlung wie einen Spielfilm durch meine visuelle Phantasie zu ziehen, kann seinen Zweck auch dann erf\u00fcllt haben, wenn er auf die Option des Tiefergrabens, sprich Tieferlesens verzichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ganz wunderbares Beispiel sind die Modesty-Blaise-Romane, von denen mir der Unionsverlag soeben den zweiten Band, \u201eDie Goldfalle\u201c, diskret hat zukommen lassen. Was mich nun an den ersten Band, \u201eDie Klaue des Drachen\u201c, erinnerte, genauer: an den l\u00f6blicherweise angeh\u00e4ngten kleinen autobiografischen Aufsatz des Autors Peter O\u2019Donnell, der die Geburt der fiktiven Figur Modesty Blaise schildert. Ganz knapp: O\u2019Donnell, im 2. Weltkrieg als Soldat auf einem einsamen Au\u00dfenposten in Griechenland, begegnet einem jungen M\u00e4dchen auf der Flucht. Die Begegnung ist nur kurz, pr\u00e4gt sich O\u2019Donnell jedoch auf ewig ein. Die Gesten des M\u00e4dchens, sein Aussehen, sein Verhalten \u2013 Jahre sp\u00e4ter wird Modesty Blaise, auch sie ein Fl\u00fcchtling, in Gestus, Aussehen, Verhalten aus dem realen Vorbild gez\u00fcchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>So what? Muss man das wissen, wenn man sich an diesen herrlichen B\u00fcchern aus Witz, Intelligenz und Action erfreut? Nat\u00fcrlich nicht. Aber als ich das las (und ich lese solche Anh\u00e4nge immer als erstes), war mir O\u2019Donnell gleich sympathisch, weil er getan hat, was ein Schriftsteller einfach tut, wenn er nicht nur als ein blo\u00dfer Schreiberling agiert. Er entwickelt l\u00e4ngere Gedankenspiele aus mehr oder weniger bedeutenden Begebenheiten seines Lebens, deren Personal er neu arrangiert, ihm eine neue Biografie zuweist. Ich mag das, und es r\u00fchrt mich auch, weil ich mir vorstelle, dass irgendwo irgend jemand lebt, der in einem Buch eine neue Existenz bekommen hat, von der er nichts wei\u00df, und wenn diese Person dann stirbt, lebt sie fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese kleine Episode ist also das kleine Bl\u00fcmlein, das ich in den Textgarten setze; nur zu meinem pers\u00f6nlichen Vergn\u00fcgen. Man braucht es nicht, damit das Auge wohlgef\u00e4llig \u00fcber die W\u00f6rterbeete streifen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Tja. Und jetzt kommen wir zum Antipoden. Du sitzt im Garten und guckst und siehst. Aber das ist kein normaler Garten. Das ist nur eine Oberfl\u00e4che, und vielleicht siehst du nur Unkraut. Du musst schon graben, denn die Wunder lauern unter der Krume. Auch in der Literatur.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist Vladimir Nabokovs \u201eLolita\u201c, um die es hier gehen soll, nat\u00fcrlich auch an der Oberfl\u00e4che bet\u00f6rend sch\u00f6n. Ein Sprachwunder, das seinesgleichen sucht, aber wer sucht schon Sprachwunder, wenn er, wie Bello hinter der Wurst, nur hinter dem Inhalt her ist? Und der hat es, wer w\u00fc\u00dfte das nicht, in sich, geht es doch um nichts anderes und weniger als P\u00e4dophilie, etwas unbestritten Widerw\u00e4rtiges also. Indes: Das Werk zeigt einem die Stellen, wo man denn graben k\u00f6nnte, durchaus. Zeigt, wo oberfl\u00e4chliches Lesen in die Irre f\u00fchrt, wo etwas tiefergehende Lekt\u00fcre hingegen die wahre Gestalt des Textes enth\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nicht neu; meine Wenigkeit selbst hat \u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2005\/03\/crime-school-lektion-4.php\">an dieser Stelle<\/a> schon einmal darauf hingewiesen, Graham Greene, der Katholik, hat das Buch als erster \u00f6ffentlich empfohlen, selbst ein Marcel Reich-Ranicki, als Belobiger von \u201eschmutziger Literatur\u201c bislang eher nicht in Erscheinung getreten, r\u00fchmt \u201eLolita\u201c gar als einen der gro\u00dfen Liebesromane der Weltliteratur.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich neulich anl\u00e4sslich der 50j\u00e4hrigen Wiederkehr der Erstver\u00f6ffentlichung \u201eLolitas\u201c ein wenig Wissenswertes notierte, f\u00fchrte mich die Recherche auch in \u2192<a href=\"http:\/\/www.fluter.de\/look\/read.php?f=27&amp;i=432&amp;t=432\"> Literaturforen<\/a>, wo Leser ihre Meinung zum Buch in origineller Orthographie und Logik kundtaten, alles <em>\u201erecht harmlos\u201c <\/em>fanden, <em>\u201ebis man einfach dahinter kommt, wie sehr nabokov leserInnen einschunkelt in sein bonbonfarbenes geflecht von kindlicher lieblichkjeit, wie sehr er die rezipientInnen in den s\u00fc\u00dfen schlaf der sehnsucht schunkelt um dfann still und heimlich en deteil seine p\u00e4dophile seele freizulegen\u201c<\/em>, die Thematik ist selbstredend <em>\u201eschockierend und widerw\u00e4rtig, insbesondere aufgrund der fehlenden Problematisierung und Reflektion der p\u00e4dophilen Handlung\u201c<\/em>, und selbst wer das Buch mochte, dampfte es doch zum \u201eGeheimtipp\u201c ein, <em>\u201eder einen Ehrenplatz im Buecherregal verdient, evtl. so aufstellen dass nicht jeder den Titel sofort erkennt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das soll gen\u00fcgen. Das Internet ist voll von solchen Urteilen, denen allen extremstes Oberfl\u00e4chenlesen gemein ist, Storyfixiertheit bei Ausblendung s\u00e4mtlichen irritierenden \u201eBallastes\u201c, Verwechslung von Erz\u00e4hl-Ich und Autor und so weiter und so fort, und w\u00e4re Literatur ein Wunschkonzert, man bek\u00e4me nur noch das eindeutige Stammeln der Verschicker klarer Worte, Botschaften und Strukturen zu h\u00f6ren, kurz: Literatur w\u00e4re wie Politik, so schablonenhaft im Innern, so verbindlich gegen jedermann nach au\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also B\u00fccher, bei denen graben eine zwar nicht notwendige, aber doch interessante Leseebene er\u00f6ffnet (Modesty Blaise) und solche, bei denen \u201egegraben\u201c werden muss \u2013 oder doch wenigstens die Oberfl\u00e4che ausreichend erforscht, wie es bei \u201eLolita\u201c gen\u00fcgen w\u00fcrde, um das Urteil, hier handele es sich um das Verharmlosungsmanifest eines schreibenden P\u00e4derasten, als das zu entlarven, was es ist: gigantischer Bl\u00f6dsinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein dritter Fall. Von mir durchaus sehnlichst erwartet, kam vorige Woche \u201eDer B\u00fccherm\u00f6rder\u201c von Detlef Opitz ins Haus. Der authentische Fall des Pfarrers Johann Georg Tinius, der aus \u201eB\u00fcchermanie\u201c zum M\u00f6rder wird (oder geworden sein soll), hat mich schon fr\u00fcher interessiert, und der Verlag lockte zudem mit dem Versprechen eines <em>\u201esprachgewaltigen Bibliophilenromans\u201c. <\/em>Also erst mal alles andere auf den Stapel zur\u00fcck und \u201eB\u00fccherm\u00f6rder\u201c lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach kaum 50 Seiten habe ich das Ding entnervt aus der Hand gelegt. Nein, einen \u201ekonventionellen Krimi\u201c habe ich mir nicht erwartet, der das \u00fcbliche Labyrinth aufbaut, die alten Schemata verwendet etc. Aber einen Ausbund an Sprachmaniertheit, die Tiefe suggeriert, wo nur Breite ist? Solche B\u00fccher warten gar nicht darauf, dass du dir den Spaten schnappst um zu graben. Sie haben das Loch bereits ausgehoben, in das sie dich unvermittelt werfen, um dir wahrhaft tiefsinnige Lekt\u00fcrewonnen zu bescheren.<\/p>\n\n\n\n<p>In Ordnung: kein endg\u00fcltiges Urteil \u00fcber dieses Buch. Ich werde mich zusammenrei\u00dfen und es noch einmal damit versuchen. In diesem kleinen Essay sollte es ja um etwas anderes gehen, n\u00e4mlich um das Ph\u00e4nomen des \u201eTieflesens\u201c, der Schichten, die ein Text vielleicht offeriert oder auch nicht, der M\u00fchen, die sich ein Leser machen kann, machen sollte und im Falle Nabokov auch machen muss, wenn er ein Buch erforscht, sowie um vorgeblich Tiefsch\u00fcrfendes, das sich als planloses Buddeln im Sandkasten der wehrlosen Sprache entpuppen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer liest, produziert st\u00e4ndig \u201eSekund\u00e4rliteratur\u201c. Er w\u00e4gt ab, wertet, zieht zus\u00e4tzliche Informationen zu Rate, stellt das aktuell Gelesene in den Kontext alles bisher Gelesenen, die private Literaturgeschichte. Schon die Entscheidung, ob ich \u00fcber einen Krimi nur hinweghusche, setzt eine Analyse voraus, eine Einsch\u00e4tzung der optimalen Balance von Leseaufwand und Erkenntnisertrag. Dass man sich in einen Text auch vergraben kann, um dann doch nur auf die Leichen zu sto\u00dfen, die man selbst dort verscharrt hat, ist eine stets pr\u00e4sente Gefahr. Man muss sich auf sie einlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich Nabokov lese, sollte ich das wissen. Aber was, wenn ich \u201enur\u201c einen Krimi lese, noch dazu einen, der sich nicht explizit als \u201eliterarisch\u201c ausweist? Verstehen wir uns recht: Ich bin kein Herold der tiefgr\u00fcndigen Literatur, ich fordere von einem Krimi ebensowenig \u201eTiefe\u201c wie ich einen \u00fcberkultivierten Garten \u00fcber den gr\u00fcnen Klee loben w\u00fcrde. Andererseits halte ich es fast f\u00fcr unm\u00f6glich, dass ein Krimi nur aus Oberfl\u00e4che, aus Handlung, Ermittlungslogik und Aufl\u00f6sung besteht. Irgendetwas, worin ich mich vertiefen kann, ist meistens da, und vielleicht liegt es nicht einmal am Autor, sondern an mir oder am guten Thomas W\u00f6rtche, der mir Peter O\u2019Donnells Geschichte nicht vorenthalten hat, sondern f\u00fcr meine privaten Grabungsarbeiten zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Zeit tue ich, was ich noch nie in meinem Leben getan habe und hoffentlich auch nie mehr tun muss: Ich tippe einen Roman ab. 480 Seiten in Fraktur, von keiner Schrifterkennungssoftware vern\u00fcnftig zu digitalisieren, da setzt man sich halt seufzend an den Rechner und stochert sein t\u00e4gliches Quantum in die Tastatur.<\/p>\n\n\n\n<p>Und erlebt \u00dcberraschungen. Ich kenne den Roman ja eigentlich. Aber ihn sich auf diese doch langsame und m\u00fchselige Art ein zweites Mal zu erobern, f\u00f6rdert Sch\u00e4tze zu Tage, mit denen man nicht gerechnet hat. Man schreibt etwa ein Kapitel ab, in dem es um eine Schlittenfahrt geht, die die Protagonisten gemeinsam unternehmen \u2013 und steckt pl\u00f6tzlich mitten drin in der Schilderung seltsamster sexueller Extasen. H\u00fcbsch verklausuliert, wie es sich f\u00fcr ein Buch von 1856 geh\u00f6rt, aber doch aufgelockerte Erde, sozusagen, und man gr\u00e4bt begeistert weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine Angst! Ihr m\u00fcsst jetzt nicht gleich den n\u00e4chsten Krimi, den ihr lesen wollt, abschreiben! Aber manchmal sind sogar Krimis mehr als ein blo\u00dfer Ablauf von Handlungen, und immer noch gibt es auf Lichtenbergs Frage: <em>\u201eWenn ein Buch und ein Kopf zusammensto\u00dfen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?\u201c<\/em> nur eine Antwort: nein. Und, noch einmal Lichtenberg: <em>\u201eWer nichts in seinem Kopf verloren hat, kann nichts finden\u201c<\/em>. Und, zum Abschlu\u00df, dpr: Mir ist ein stiller Betrachter bl\u00fchender Text-Natur lieber als ein hektischer Buddler, der sich in f\u00fcnf Minuten zum Mittelpunkt der Literatur graben will. Aber manchmal m\u00fcssen wir uns alle die H\u00e4nde schmutzig machen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Garten ist etwas Sch\u00f6nes. Man kann sich an dem erfreuen, was die Natur aus dem Boden wachsen l\u00e4sst. Man kann nachhelfen und die Oberfl\u00e4che gestalten. Man kann ein wenig graben, um Bl\u00fcmchen zu pflanzen oder etwas tiefer zum Kultivieren diverser Gem\u00fcse. Man kann ein gro\u00dfes Loch ausheben f\u00fcr einen Teich. Ein noch gr\u00f6\u00dferes f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[1070],"tags":[],"class_list":["post-16000","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-watching-the-detectives"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"dpr","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/dpr\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16000","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16000"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16000\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16000"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16000"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16000"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}