{"id":16115,"date":"2005-11-01T02:06:39","date_gmt":"2005-11-01T02:06:39","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/11\/jahcoozi-pure-breed-mongrel\/"},"modified":"2022-07-03T23:14:48","modified_gmt":"2022-07-03T21:14:48","slug":"jahcoozi-pure-breed-mongrel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/11\/jahcoozi-pure-breed-mongrel\/","title":{"rendered":"Jahcoozi: Pure Breed Mongrel"},"content":{"rendered":"\n<p>Elektronische Musik boomt nach wie vor &#8211; und das vor allem in Berlin. Munter werden in der Stadt Stile gebrochen, Takes neu zusammengesetzt und Musik kunterbunt gemischt. Eine Band, die das bestens beherrscht, hei\u00dft Jahcoozi.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In der Indie-Szene der Hauptstadt ist der Name schon l\u00e4ngst ein Begriff. Das Label Kitty-Yo beheimatet die dreik\u00f6pfige Formation um Beatbastler und Produzenten Robert Koch. Koch schl\u00e4ft selten, ist als hyperaktiver Mensch zu beschreiben und macht nahezu immer Musik, weshalb ihn die meisten, die ihn kennen &#8222;Robot&#8220; nennen. Er mixt auf Jahcoozis ersten Album &#8222;Pure Breed Mongrel&#8220; in 13 Tracks fr\u00f6hlich Dancehall mit Punk, Regga mit R&#8217;n&#8217;B, Drum&amp;Bass und Elektro mit Trip-Hop und findet inmitten des Crossovers den ganz eigenen Jahcoozi-Sound.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser wird nicht unwesentlich von der vielf\u00e4ltigen Stimme der charismatischen S\u00e4ngerin Sasha Perera gepr\u00e4gt. Die aus Sri Lanka stammende Londonerin ist seit f\u00fcnf Jahren Wahlberlinerin. Bei Tracks wie dem Opener &#8222;BlackBarbie&#8220; oder &#8222;Asian Bride Magazin&#8220; klingt ihre Stimme hart und rau, wie die einer jamaikanischen Raggabraut, w\u00e4hrend sie bei &#8222;Changing Times&#8220; oder dem letzten Titel auf der Platte &#8222;Fish&#8220; eher sanft und s\u00fc\u00df an eine R&#8217;nB- Sch\u00f6nheit erinnert. Der Wortwitz ihrer Texte sorgt wechselweise f\u00fcr G\u00e4nsehaut und kribbelige Tanzbereitschaft. Politische Botschaften m\u00f6chte die Band nicht vermitteln. Es geht um Spa\u00df und gute Musik.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Dritte im Bunde, Oren Gerlitz kommt urspr\u00fcnglich aus Tel Aviv. Oren spielt bei Jahcoozi unverwechselbar Bass und Gitarre, produziert und mischt mit Robot die St\u00fccke. So bunt und unterschiedlich wie die Drei ist ihre Musik. Jahcoozi beweist mit ihrem ersten Album, dass es nicht verkehrt sein muss, sich nicht auf einen bestimmten Stil festzulegen. Eines ist klar, einschlafen wird bei dieser Musik niemand.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle drei Jahcoozis haben mit diversen anderen Musikprojekten weltweit Erfahrungen gesammelt und arbeiten seit 2002 intensiv an der gemeinsamen Sache. Herausgekommen ist dabei mit &#8222;Pure Breed Mongrel&#8220; ein sehr grooviges, durchweg tanzbares Album, das den gro\u00dfen Teil der elektronischen Musik abdeckt und dadurch sehr frisch und abwechslungsreich daherkommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch f\u00fcr ihre freakigen Liveshows mit Hang zum charmant-verr\u00fcckten Entertainment haben Jahcoozi bereits sehr viel Anerkennung bekommen, durften sie im Vorprogramm diverser Bands und Musiker unter Beweis stellen. Jetzt sind sie allein on the road. Einen famosen Tourstart hatte die Band am Tag der Ver\u00f6ffentlichung ihrer Scheibe nat\u00fcrlich in ihrer gemeinsamen Heimat Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Jahcoozi<br \/>Pure Breed Mongrel<br \/>Kitty-Yo\/Intergroove<br \/>V\u00d6: 30.9.2005<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektronische Musik boomt nach wie vor &#8211; und das vor allem in Berlin. Munter werden in der Stadt Stile gebrochen, Takes neu zusammengesetzt und Musik kunterbunt gemischt. 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