{"id":16309,"date":"2005-12-23T07:51:52","date_gmt":"2005-12-23T07:51:52","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/12\/wuensche-fuer-das-neue-jahr-2\/"},"modified":"2022-06-09T11:14:42","modified_gmt":"2022-06-09T09:14:42","slug":"wuensche-fuer-das-neue-jahr-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/12\/wuensche-fuer-das-neue-jahr-2\/","title":{"rendered":"W\u00fcnsche f\u00fcr das neue Jahr -2-"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2005\/cover\/jahrbuch_cover_werk.jpg\" alt=\"jahrbuch_cover_werk.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Was treibt ein Herausgeber so \u00fcber Weihnachten und Neujahr? Verdirbt er sich den Magen an selbstgemachten Pl\u00e4tzchen aus dem Steinbruch seiner Backk\u00fcnste? Lehrt er ein Fl\u00e4schchen nach dem andern und studiert zum xten Male verliebt seinen Rentenbescheid? Lernt er wenigstens ein Topmodel kennen, das ihm sofort eine Villa in Florida \u00fcberschreibt? Genau das, nat\u00fcrlich. Aber noch viel mehr.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Jahresende ist Redaktionsschluss. Will sagen: So langsam sch\u00e4lt sich der Herausgeber aus seinem Dr. Jekyll-Kost\u00fcm und wird zum Mister Hyde, der seinen Beitr\u00e4gerInnen in dunklen Gassen auflauert und mit den Worten &#8222;Liefer ab, Schurke respektive Schurkin!&#8220; einen geh\u00f6rigen Schrecken einjagt. Stalking ist etwas, das Herausgeber schon praktizierten, als es das Wort noch gar nicht gab. Den BurschInnen auf der Pelle hocken, eine italienische Firma engagieren, die auf Einsch\u00fcchterungen aller Art en gros et en d\u00e9tail spezialisiert ist &#8211; das ist die Hauptbesch\u00e4ftigung eines Herausgebers. Und am Ende wird doch alles gut. Ist immer so.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nat\u00fcrlich selberschreiben. Als einziger Beitr\u00e4ger kann sich der Herausgeber nicht aussuchen, was er abliefern m\u00f6chte. Vorwort ist obligatorisch, dann beginnt die Suche nach &#8222;L\u00fccken&#8220;, die es zu f\u00fcllen gilt und die nat\u00fcrlich niemals ganz verschwinden werden. Immerhin hat er EIN freies Thema, und da w\u00e4hlt er sich, nachtwandlerisch sicher, nat\u00fcrlich gleich das unangenehmste: &#8222;Schund und Tradition. Ein wilder Ritt durch deutsche Krimigeschichte.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrwahr: ein wilder Ritt. Und unangenehm, weil ihn das Thema daran erinnert, seinem Verleger ein h\u00fcbsches Textlein &#8222;Was ist Krimi?&#8220; f\u00fcr 2006 versprochen zu haben, 120 bis 150 schlanke Seiten, aber das sagt sich so leicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Was w\u00fcnsche ich mir also f\u00fcr 2006? Mehr Zeit. Noch mehr Zeit. Welcher Idiot hat den Tag auf 24 Stunden limitiert? Welcher Volltrottel verf\u00fcgt, dass man zur Sicherung des Lebensstandards etwas anderes machen muss als \u00fcber Krimis zu schreiben? Welcher Sadist zwingt mich, hier tagein tagaus zu bloggen?<\/p>\n\n\n\n<p>Na, du lieber Leser bist der Sadist. Ganz im Vertrauen: Ich mag das auch. Und w\u00fcnsche DIR deshalb besinnliche Festtage oder was immer du dir selber w\u00fcnschst. Ganz sicher nat\u00fcrlich das Krimijahrbuch 2006, und, du glaubst es kaum, diesen Wunsch erf\u00fclle ich dir prompt! <a href=\"mailto:dpr@hinternet.de?subject=Krimijahrbuch 2006\"> Hierhin<\/a> schicke eine Mail, und der Weihnachtsmann wird dir das Werklein au\u00dferhalb seiner sonstigen Arbeitszeiten im M\u00e4rz durch den Kamin werfen. Plus Extrabeilage, wenn du jetzt gaaaanz schnell bist. In diesem Sinne: Nach den Festtagen h\u00f6ren wir wieder voneinander!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was treibt ein Herausgeber so \u00fcber Weihnachten und Neujahr? 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