{"id":16315,"date":"2005-12-30T13:49:11","date_gmt":"2005-12-30T13:49:11","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/12\/das-krimijahr-2006-prognose-2\/"},"modified":"2022-06-06T22:17:12","modified_gmt":"2022-06-06T20:17:12","slug":"das-krimijahr-2006-prognose-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/12\/das-krimijahr-2006-prognose-2\/","title":{"rendered":"Das Krimijahr 2006 -Prognose -2-"},"content":{"rendered":"\n<p>Und weiter geht\u2019s mit der Zukunft aus dem Kaffeesatz. Was in den \u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2005\/12\/das-krimijahr-2006-prognose-1.php\"> beiden ersten Quartalen<\/a> des neuen Jahres geschehen wird, wisst ihr schon. Auf, auf, zum Rest!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Drittes Quartal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Versuche der KGB-Agentin Ludmilla, den metro-Herausgeber zu umgarnen, bleiben erfolglos. \u201eNichts da, Frollein! Ich bin erzkatholisch!\u201c Und, so setzen wir hinzu, weiterhin auf der Jagd nach dem ersten kamtschuktschischen Krimi, ebenso wie der Grafit-Verleger, und beide sitzen in beheizten Abteilen des Transsibirien-Express. Nach weiteren Abenteuern kommt es zum Showdown: Auf dem Dach des Zuges k\u00e4mpfen metro-Herausgeber und Grafit-Verleger um Leben, Tod und \u00dcbersetzungsrechte. Im Eifer des Gefechts fallen beide vom Dach, bleiben unverletzt, doch der Zug f\u00e4hrt weiter. Und es sind noch 3000 km bis nach Kamtschatka. Gemeinsam machen sie sich auf, ihr Ziel zu erreichen. So weit die F\u00fc\u00dfe tragen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Turbulenzen bei der diesj\u00e4hrigen Buchmesse. Der Schwarzwaldkrimi boomt. Ausl\u00f6ser: Carl von Holteis \u201eSchwarzwaldau\u201c, ein Krimi der Extraklasse, seit Monaten Nummer 1 s\u00e4mtlicher Bestsellerlisten. Und die Epigonen haben zugeschlagen: \u201eSchwarzwaldmord\u201c, \u201eSchwarzer Wald und blaue Bohnen\u201c &#8230; Wenige nur schreiten die Parade dieser Werke kaltbl\u00fctig und leise l\u00e4chelnd ab. Besitzen SIE doch ein limitiertes und nummeriertes Subskriptionsexemplar von \u201eSchwarzwaldau\u201c, das man zu Jahresanfang\u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2005\/09\/einladung-zur-subskription.php\">hier und jetzt! <\/a> bestellen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der weiteren H\u00f6hepunkte der Messe: \u201eChickenmassaker\u201c, der sensationelle Gefl\u00fcgel-Thriller von Trixi Rotta. Wie wohlinformierte Kreise raunen, versteckt sich hinter diesem Pseudonym eine mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete amerikanische Autorin.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Anne Chaplet ist endlich zu Potte gekommen und pr\u00e4sentiert \u201eDr. Altenburg und Mister Seghers\u201c, die ergreifende Charakterskizze einer diabolisch gespaltenen Pers\u00f6nlichkeit. Tags\u00fcber schreibt Dr. Altenburg 1 A Hochliteratur, abends gewinnt sein zweites Ich die Oberhand und schlampt Kriminalromane in die Leselandschaft. Mehrere Damen bringen den Unhold schlie\u00dflich zur Strecke. Ein f\u00fcrchterliches Lekt\u00fcreerlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Jan Seghers erh\u00e4lt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Aus der Laudatio: \u201eHat es der Autor verstanden, durch sein Werk zur Aufl\u00f6sung des Syndikats beizutragen, jener z\u00e4nkischen Autorenvereinigung, ohne die der Weltfrieden sicherer geworden ist.\u201c So ist es!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viertes Quartal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Endlich! Kamtschatka! S\u00e4mtliche Nadelh\u00f6lzer der sibirischen Taigo h\u00e4ngen voller Weihnachtsschmuck, als der metro-Herausgeber und der Grafit-Verleger das Lager der Kamtschuktschen erreichen und dem Autor des ersten kamtschuktschischen Krimis leibhaftig gegen\u00fcberstehen! Was haben sie nicht alles erlebt und erlitten! Freunde sind sie fast geworden und haben sich die Beute ihres endlosen Fu\u00dfmarsches redlich geteilt. Der metro-Herausgeber erh\u00e4lt die \u00dcbersetzungsrechte f\u00fcr den ersten bummbaktschischen B\u00f6rsenthriller, der Grafit-Verleger freut sich \u00fcber \u201eGlatteis auf dem Ob\u201c, den ersten sibirischen Schamanenthriller, der im rabutschuktschischen Theatermilieu spielt. Und wer erh\u00e4lt nun den ersten kamtschuktschischen Krimi? \u2013 Nat\u00fcrlich die \u201ewatching the detectives\u201c-Edition, die den Deal schon im April klargemacht hat! Der mit \u201eSchwarzwaldau\u201c steinreich gewordene Herausgeber war mit seinem Privathelikopter herangeschwebt, hatte die Trinkprobe (30 Wodka ex) gl\u00e4nzend bestanden und den Autor wie gehabt gnadenlos \u00fcber den Tisch gezogen. Bodenlose Entt\u00e4uschung bei metro-Herausgeber und Grafit-Verleger. Und jetzt m\u00fcssen sie den ganzen Weg wieder zur\u00fcck&#8230;zu Fu\u00df, denn die Kohle ist l\u00e4ngst alle.<\/p>\n\n\n\n<p>David Peace hat seine Lesereise durch Deutschland beendet. So etwas hat man bislang hierzulande nicht erlebt! Vierzig Original-K\u00fcbelszenen des Autors! \u201e1977\u201c ist l\u00e4ngst ein Bestseller.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem sagenhaften Verkaufserfolg des &#8222;Krimijahrsbuchs 2006&#8220; werkelt der Herausgeber am &#8222;Krimijahrbuch 2007&#8220;. 178 Autoren haben sich gemeldet, 60.000 Vorbesteller um eines der hei\u00dfbegehrten Exemplare beworben. Auch hier gilt: Wer vorbestellt, hat mehr vom Jahrbuch! Gilt auch noch f\u00fcr das \u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2005\/11\/sprung-ins-kalte-wasser.php\">Krimijahrbuch 2006!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zu Weihnachten ver\u00f6ffentlichen die Mitglieder der neugegr\u00fcndeten G.A.N.G. (Gemeinschaft ausgesuchter neudeutscher Griminalschriftsteller) einen Sammelband mit dem Titel \u201eWho killed Jan Seghers?\u201c. Ludger Menke, immer noch alleiniger Herr im Syndikat, gei\u00dfelt sofort den menschenverachtenden Titel und w\u00e4hlt seinerseits Herrn Seghers zum \u201eMan of the Year\u201c. Ein gutes Krimijahr 2006, wie sch\u00f6n, dass es vorbei ist!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und weiter geht\u2019s mit der Zukunft aus dem Kaffeesatz. Was in den \u2192 beiden ersten Quartalen des neuen Jahres geschehen wird, wisst ihr schon. 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