{"id":16415,"date":"2006-02-16T17:06:33","date_gmt":"2006-02-16T16:06:33","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/02\/gamine-sabotage\/"},"modified":"2022-07-05T19:09:21","modified_gmt":"2022-07-05T17:09:21","slug":"gamine-sabotage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/02\/gamine-sabotage\/","title":{"rendered":"Gamine: Sabotage"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;Sabotage&#8220; ist ein Album voller akustischer und optischer T\u00e4uschungen. Oder anders gesagt: Etwas H\u00fcbsches hat man so lange in noch h\u00fcbschere Verpackungen gesteckt, bis man sich gar nicht mehr erinnert, was eigentlich drin war.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><em>&#8218;In Sch\u00f6nheit sterben&#8216;<\/em> prangt in gro\u00dfen Lettern \u00fcber den 14 Songs, die Pianist Ian Williams und S\u00e4ngerin Claudia Labadie als Gamine pr\u00e4sentieren. Zauberhaft abgerundet mit Streichern, Akkordeon und akzentuierten Bl\u00e4sereins\u00e4tzen kreieren Gamine auf Knopfdruck rauchig verruchtes Bar-Ambiente und drehen bei Bedarf am Chanson-Regler oder dr\u00fccken die Rehaugen-Taste. Das Ganze funktioniert wunderbar. Egal ob sanft hauchend oder zupackend: Claudia Labadie lullt den Zuh\u00f6rer wohlig ein, der sich aufgrund der hingestreuten Klavierthemen direkt in eine Jazzkneipe versetzt f\u00fchlt und ohne schlechtes Gewissen \u00fcberh\u00f6rt, dass die Songs eine frappierende \u00c4hnlichkeit besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und hier liegt das kleine, eingangs geschilderte Problem von &#8222;Sabotage&#8220;: Zieht man den perfekten Klang, das Ambiente und die Verf\u00fchrungsk\u00fcnste der S\u00e4ngerin ab, f\u00e4llt auf, dass sich die Songs doch deutlich gr\u00f6\u00dfer machen als sie sind. Es fehlen die bewegenden, gro\u00dfen Momente, die sich in Herz und Seele einbrennen und aus diesem Album mehr machen als ein gro\u00dfes Watteschloss. Bis dahin liegt man aber wunderbar weich.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><br \/>Gamine: Sabotage<br \/>Flower Shop\/Rough Trade<br \/>V\u00d6: 17.2.2006<br \/>Link: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.gamine.net\" target=\"_blank\">www.gamine.net<\/a><br \/><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Sabotage&#8220; ist ein Album voller akustischer und optischer T\u00e4uschungen. Oder anders gesagt: Etwas H\u00fcbsches hat man so lange in noch h\u00fcbschere Verpackungen gesteckt, bis man sich gar nicht mehr erinnert, was eigentlich drin war.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-16415","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Dirk-Michael Mitter","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/dmm\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16415"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16415\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}