{"id":16447,"date":"2006-02-24T07:54:31","date_gmt":"2006-02-24T07:54:31","guid":{"rendered":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/02\/krimijahrbuch-der-skandal\/"},"modified":"2022-06-05T22:56:50","modified_gmt":"2022-06-05T20:56:50","slug":"krimijahrbuch-der-skandal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/02\/krimijahrbuch-der-skandal\/","title":{"rendered":"Krimijahrbuch &#8211; der Skandal"},"content":{"rendered":"\n<p>Noch ist das <em>Krimijahrbuch 2006 <\/em>nicht erschienen, da hat es auch schon einen Skandal verursacht, der ganz Krimideutschland ersch\u00fcttert. Eine Autorin mokiert sich \u00f6ffentlich dar\u00fcber, wie &#8222;schlecht&#8220; sie der Herausgeber behandelt habe, ja, von Zensur ist die Rede, vom Zerst\u00f6ren einer gerade erst hoffnungsvoll begonnenen Karriere. Das sind schwerwiegende Beschuldigungen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Frau Anobella, um die es hier geht, hat f\u00fcr das <em>Krimijahrbuch 2006 <\/em>einen Kurzkrimi geschrieben, in dem ein gewisser Wenzel von seiner Frau vor eine Stra\u00dfenbahn gesto\u00dfen werden sollte. Der Herausgeber hat, nach Lekt\u00fcre des Werkes, der Autorin nahegelegt, auf die finale T\u00f6tung zu verzichten und es bei der T\u00f6tungsabsicht zu belassen. Die Autorin hat dem zugestimmt (Beweise sind vorhanden!). Doch schon kurze Zeit sp\u00e4ter begann sie in ihrem Blog (zum letztenmal \u2192<a href=\"http:\/\/anobella.twoday.net\/stories\/1609580\/\"> hier<\/a>) und gar in dem des notorisch an Schlammschlachten interessierten Ludger Menke (\u2192<a href=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/416\/aus-dem-alltag-eines-krimibloggers.html#comments\"> hier<\/a> etwa, 15. Kommentar) gegen den Herausgeber Stimmung zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der so ins Visier einer entt\u00e4uschten Autorin Geratene hat sich deshalb entschlossen, dem Kurzkrimi der Frau Christiane Geldmacher, als &#8222;Anobella&#8220; sehr r\u00fchrig, wenn auch erfolglos im Bloggewerbe t\u00e4tig, eine kleine Nachbemerkung anzuf\u00fcgen. N\u00e4mlich diese:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>(Nachbemerkung des Herausgebers: Urspr\u00fcnglich wollte Frau Geldmacher, eine junge und aufstrebende Kriminaldichterin, den armen Wenzel sterben lassen. Der Herausgeber hat es ihr ausgeredet und muss sich seitdem bei allerlei Gelegenheiten auch \u00f6ffentlich von der Autorin vorwerfen lassen, ihren Krimi verhunzt zu haben. Der Herausgeber erkl\u00e4rt dazu folgendes: Ein Mord im Krimi \u2013 nichts dagegen. Aber nicht, wenn dieser Mord absehbar ist. Krimis leben von \u00dcberraschungen, auch auf die Gefahr hin, dann keine Krimis mehr zu sein. \u00dcberhaupt ist der Herausgeber der festen \u00dcberzeugung, dass Mord als notwendiger Bestandteil eines Krimis im 21. Jahrhundert seine Berechtigung verloren hat. Wir brauchen mehr Krimis, die am Ende einfach nur ein schlechtes Gef\u00fchl hinterlassen. So wie bei Wenzel, dessen Irritation um einiges gr\u00f6\u00dfer geworden sein d\u00fcrfte. Der Herausgeber bittet die Autorin, von weiteren Schuldzuweisungen in aller \u00d6ffentlichkeit abzusehen. Die Zeit ist auf seiner Seite.)<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Leser wird mir, da bin ich sicher, nach Lekt\u00fcre des Krimis zustimmen. Und Frau Anobella hoffentlich in sich gehen und ihren Irrtum einsehen. In Wahrheit hat ihr der Herausgeber nicht geschadet, sondern ihrer Karriere jene Richtung gegeben, die zwangsl\u00e4ufig im Massenerfolg enden muss. Frau Christiane Geldmacher ist die deutsche Donna Leon, sie wird ihre Werke wie geschnitten Brot verkaufen. Und wem hat sie es zu verdanken? Dem Herausgeber des <em>Krimijahrbuchs 2006<\/em>, das man \u2192<a href=\"http:\/\/www.nordpark-verlag.de\/krimikritiksieben-jahrbuch-2006.html\"> hier<\/a> bestellen kann. Die Welt ist schlecht und ungerecht. Frau Anobella, nehmen Sie Vernunft an!<\/p>\n\n\n\n<p>der Herausgeber<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ist das Krimijahrbuch 2006 nicht erschienen, da hat es auch schon einen Skandal verursacht, der ganz Krimideutschland ersch\u00fcttert. Eine Autorin mokiert sich \u00f6ffentlich dar\u00fcber, wie &#8222;schlecht&#8220; sie der Herausgeber behandelt habe, ja, von Zensur ist die Rede, vom Zerst\u00f6ren einer gerade erst hoffnungsvoll begonnenen Karriere. 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