{"id":16515,"date":"2006-03-10T08:55:50","date_gmt":"2006-03-10T08:55:50","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/03\/rezensionsstau\/"},"modified":"2022-06-13T01:29:20","modified_gmt":"2022-06-12T23:29:20","slug":"rezensionsstau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/03\/rezensionsstau\/","title":{"rendered":"Rezensionsstau"},"content":{"rendered":"\n<p>Das gibt\u2019s. Vier gelesene B\u00fccher, die der Rezension harren. Alle in irgendeiner Weise beispielhaft, drei empfehlenswert, eins naja. Ob ich f\u00fcr jedes eine l\u00e4ngere Besprechung hinkriege? Kommt ja immer wieder was dazu. Und bunkern f\u00fcr schlechte Zeiten? Mal sehen. Hier die vier Titel mit kurzer Bewertung.<br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"160\" class=\"lbild\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2006\/cover\/3442459338.jpg\"\/> <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Elena Topilskaja war mal Staatsanw\u00e4ltin, und die Heldin ihres Krimis \u201eDenn kalt ist der Tod\u201c (d\u00e4mlicher deutscher Titel, sorry) ist auch eine. Authentizit\u00e4t also und ein Musterbeispiel daf\u00fcr, wie man soziale Wirklichkeit in einem Text unterbringen sollte: mit der eigentlichen Geschichte verzahnt, nicht aufdringlich, ja, sogar am\u00fcsant, ohne larmoyant zu werden. Die Krimistory selbst ist guter Durchschnitt. Intelligente Unterhaltung eben.<\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"165\" class=\"rbild\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2006\/cover\/deaver.jpg\"\/> <\/p>\n\n\n\n<p>Die man auch von Jeffery Deaver mit Fug und Recht erwarten kann. \u201eTod eines Pornostars\u201c ist vom Thema her nichts Aufregendes. Bomben in Pornokinos, Fundamentalisten, eine flippige Heldin, falsche F\u00e4hrten. Aber wie Deaver das macht, ist beste amerikanische Profikrimischule. Die Personen, irgendwie alle hart am Klischee, sind perfekt ausbalanciert, die einzelnen Erz\u00e4hlstr\u00e4nge ebenso. Also auch hier: lesenswert.<\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"102\" height=\"160\" class=\"lbild\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2006\/cover\/3426624427.jpg\"\/> <\/p>\n\n\n\n<p>Wie Reginald Hill nat\u00fcrlich allemal. \u201eDer L\u00fcge sch\u00f6ner Schein\u201c ist ein weiterer Pascoe \/ Dalziel \u2013 Krimi, chronologisch einer der fr\u00fcheren, aber bei der Reihenfolge blicke ich eh nicht mehr durch. Macht aber nichts. Inzwischen kann man mich mit Whodunnits, die im englischen Landleben spielen, jagen. Aber Hill, der genau das liefert, lieferts halt perfekt. Das schl\u00e4gst du auf und bist drin. Prima Beispiel auch, wie man das Privatleben von Ermittlern aufrollen kann, ohne in Plattit\u00fcden und Depressionssch\u00fcben zu ersticken. Und 1A geschrieben. Pflichtlekt\u00fcre.<\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"159\" class=\"rbild\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2006\/cover\/3888974240_klein.jpg\"\/> <\/p>\n\n\n\n<p>Und leider auch Anne Chaplets \u201eSauberer Abgang\u201c. Pflichtlek\u00fcre f\u00fcr Autoren. Ich behaupte ja nicht, alles in diesem Buch sei falsch. Aber eins ganz gewiss: Frau Chaplet hat keinen Krimi <em>ge<\/em>-, sondern <em>be<\/em>schrieben. Das ist Hill the other way round. Man schaut der Autorin st\u00e4ndig \u00fcber die Schulter und liest mit, wie sie m\u00f6glichst treffende Formulierungen sucht. Und dabei die Geschichte aus den Augen verliert. Die von der Grundidee gar nicht einmal schlecht ist. Nein, darauf muss ich n\u00e4her eingehen. Bald.<br \/>dpr<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Elena Topilskaja: Denn kalt ist der Tod. <br \/>Goldmann 2006. 255 Seiten, 8,95 \u20ac<\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Jeffery Deaver: Tod eines Pornostars. <br \/>Aufbau Verlag 2006. 356 Seiten, 8,95 <\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Reginald Hill: Der L\u00fcge sch\u00f6ner Schein. <br \/>Droemer\/Knaur 2006. 356 Seiten, 8,95 \u20ac<\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Anne Chaplet: Sauberer Abgang. <br \/>Kunstmann 2006. 288 Seiten, 19,90 \u20ac<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gibt\u2019s. Vier gelesene B\u00fccher, die der Rezension harren. Alle in irgendeiner Weise beispielhaft, drei empfehlenswert, eins naja. Ob ich f\u00fcr jedes eine l\u00e4ngere Besprechung hinkriege? Kommt ja immer wieder was dazu. Und bunkern f\u00fcr schlechte Zeiten? Mal sehen. 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