{"id":16571,"date":"2005-12-01T03:44:00","date_gmt":"2005-12-01T02:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/12\/live-starsailor\/"},"modified":"2022-07-22T18:19:01","modified_gmt":"2022-07-22T16:19:01","slug":"live-starsailor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/12\/live-starsailor\/","title":{"rendered":"Live: Starsailor"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Luxemburg, den atelier, 29.11.2005.<\/h2>\n\n\n\n<p>Hat diese Band schlechte Lieder im Repertoire? Irgendwie nicht. Es lag auch sicherlich nicht an der allerh\u00f6chstens durchschnittlichen Vorgruppe, den Wire Daisies, dass Starsailor einen derma\u00dfen positiven Eindruck hinterlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leicht hatte es der besagte Support nicht. Im &#8222;Atelier&#8220; warteten am fr\u00fchen Dienstag Abend doch alle nur auf James Walsh &amp; Co. Andererseits war der Soft Rock \u00e0 la Texas oder Cranberries mit dem aufdringlich leidenden Gesang von Frontfrau Treana Morris, der an Sinead O&#8217;Connor oder Tracy Chapman erinnerte, v\u00f6llig belanglos. Was zuvor noch nervte, ward in dem Moment vergessen, in dem Starsailor loslegten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Kaum hatte Walsh die ersten Silben von &#8222;Way Back Home&#8220; ins Mikrofon gesungen, die G\u00e4nsehaut war da. Wo hat dieses unscheinbare J\u00fcngelchen nur diese ph\u00e4nomenale Stimme her, dank der ihm nicht nur die Frauenherzen im Publikum zuflogen? Da brauchte er gar nicht mehr den mutlingual versierten Gastgeber zu mimen und das Publikum im Anschluss auf franz\u00f6sisch, deutsch und englisch zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck zu der Anfangstheorie. Starsailor k\u00f6nnen es sich ob der Vielzahl an hochwertigen Songs leisten, schon nach wenigen Minuten einen ihrer besten ins Rennen zu schicken: &#8222;Alcoholic&#8220;. W\u00e4hrend sie anfangs haupts\u00e4chlich neuere Songs spielten &#8211; etwa &#8222;In My Blood&#8220; oder die geplante Singleauskopplung &#8222;This Time&#8220; &#8211; mogelten sich mit Dauer des Konzerts vermehrt \u00e4ltere St\u00fccke in ihr Programm: die aller erste Single &#8222;Fever&#8220; beispielsweise, der Ohrwurm &#8222;Four To The Floor&#8220; und das umwerfende &#8222;Good Souls&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne auch nur einen Hauch von Starall\u00fcren spielten sich Starsailor durch die vielen H\u00f6hepunkte ihrer bisher erschienenen Alben. Gott sei Dank sind sich Walsh und seine Mannen seit ihrem Deb\u00fct im Jahre 2001 treu geblieben und sind nicht &#8211; wie manche ihrer Kollegen &#8211; zu U2-Clowns mutiert. Wobei: Am Ende spielten auch Starsailor einen U2-m\u00e4\u00dfigen Song: &#8222;Keep Us Together&#8220;, vom aktuellen Album &#8222;On The Outside&#8220;, das allerdings weit davon entfernt wie Coldplays letztes Werk &#8222;X &amp; Y&#8220; U2 unn\u00f6tigerweise den Hof zu machen. Starsailor haben es nicht n\u00f6tig, sich zu verbiegen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Auch so war das &#8222;Atelier&#8220; nahezu ausverkauft.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luxemburg, den atelier, 29.11.2005. Hat diese Band schlechte Lieder im Repertoire? Irgendwie nicht. Es lag auch sicherlich nicht an der allerh\u00f6chstens durchschnittlichen Vorgruppe, den Wire Daisies, dass Starsailor einen derma\u00dfen positiven Eindruck hinterlie\u00dfen. Leicht hatte es der besagte Support nicht. Im &#8222;Atelier&#8220; warteten am fr\u00fchen Dienstag Abend doch alle nur auf James Walsh &amp; Co. 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