{"id":16624,"date":"2005-11-10T05:46:28","date_gmt":"2005-11-10T04:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/11\/kate-bush-aerial\/"},"modified":"2022-08-04T03:27:47","modified_gmt":"2022-08-04T01:27:47","slug":"kate-bush-aerial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/11\/kate-bush-aerial\/","title":{"rendered":"Kate Bush: Aerial"},"content":{"rendered":"\n<p>Eins, zwei Jahre Pause, vielleicht auch mal vier, so wie seinerzeit zwischen &#8218;Hounds Of Love&#8216; und &#8218;The Sensual World&#8216; oder zwischen letztgenanntem und &#8218;The Red Shoes&#8216;, das war man als Kate Bush-Fan irgendwie gew\u00f6hnt. Doch ganze zw\u00f6lf Jahre mit dem n\u00e4chsten Studioalbum zu warten, das stellte selbst die Geduld der treuesten Fans auf eine harte Probe.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Doch siehe da, Kate Bush, die Mitte der Achtziger mit dem Album &#8218;Hounds Of Love&#8216; und der darauf befindlichen Single &#8222;Running Up That Hill&#8220; ihren internationalen Durchbruch schaffte, hat nach dieser schier unendlich erscheinenden Abstinenz vom Musikgesch\u00e4ft wieder Lust gehabt, Musik zu machen. Wie stand zuletzt im britischen &#8222;Observer&#8220; geschrieben? <i>&#8222;Es ist zw\u00f6lf Jahre her seitdem sie ihr letztes Album ver\u00f6ffentlicht hatte, zwei Dekaden gingen nach ihrem Meisterwerk &#8218;Hounds Of Love&#8216; ins Land, 27 Jahre sind seit ihrem Deb\u00fct &#8218;The Kick Inside&#8216; vergangen und ganze 31 Jahre nachdem David Gilmour von Pink Floyd eines ihrer ersten, Zuhause eingespielten Demos zu h\u00f6ren bekommen und daraufhin EMI geraten hatte, die begnadete Tochter eines Doktors aus Bexleyheath unter Vertrag zu nehmen. Und da steht sie heute noch unter Vertrag&#8220;<\/i>. Im selben Text stand auch eine m\u00f6gliche Antwort auf die Frage, warum Kate Bushs Fans ihr so lange die Treue gehalten haben: Was blieb ihnen denn anderes \u00fcbrig. Es gibt keine zweite wie sie. Kate Bush ist und bleibt einzigartig. Was sich auf ihre Songs und ihre Stimme \u00fcbertragen l\u00e4sst. Nach nur wenigen Sekunden wei\u00df man meist, dass ein Song von Kate Bush stammt. In der heutigen Zeit wahrlich keine Allt\u00e4glichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zum Album: Anno 2005 ist Bush nicht nur einen H\u00fcgel hinaufgerannt, sie hat gleich einen Berg erklommen. &#8222;King Of The Mountain&#8220; hei\u00dft die erste Single des sehnlichst erwarteten neuen Albums namens &#8218;Aerial&#8216;, das sich \u00fcber zwei CDs erstrecken wird. In dem besagtem Song, der auf einem Reggae-Rhythmus basiert, geht es allerdings nicht um Bush selbst, sondern um den King. Und der ist nat\u00fcrlich niemand geringeres als Elvis Presley, dessen Anzug sie im Video auf H\u00e4nden tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bush hat alle Songs selbst komponiert und in ihrem eigenen Studio eingespielt. Artwork und Musik gehen eine perfekte Symbiose ein. Traumwandlerisch, m\u00e4rchenhaft, mystisch und geheimnisvoll sind die Adjektive, die einem seit jeher durch den Kopf schie\u00dfen, denkt man an Kate Bush. Das hat sich in den letzten zw\u00f6lf Jahren nicht ge\u00e4ndert. Bush ist sich treu geblieben und hat f\u00fcr &#8218;Aerial&#8216; einfach nur ihren Sound modernisiert, nicht aber verifiziert. Sch\u00f6n, dass es noch solche Konstanten gibt. Eins noch: Bitte nicht wieder so lange abtauchen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Kate Bush: Aerial<br \/>EMI<br \/>V\u00d6: 3.11.2005<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eins, zwei Jahre Pause, vielleicht auch mal vier, so wie seinerzeit zwischen &#8218;Hounds Of Love&#8216; und &#8218;The Sensual World&#8216; oder zwischen letztgenanntem und &#8218;The Red Shoes&#8216;, das war man als Kate Bush-Fan irgendwie gew\u00f6hnt. 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