{"id":16908,"date":"2006-06-26T08:51:46","date_gmt":"2006-06-26T08:51:46","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/06\/die-trauer-des-nordens-ecetera\/"},"modified":"2022-06-12T04:32:41","modified_gmt":"2022-06-12T02:32:41","slug":"die-trauer-des-nordens-ecetera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/06\/die-trauer-des-nordens-ecetera\/","title":{"rendered":"Die Trauer des Nordens ecetera"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2006\/cover\/allligator.gif\" alt=\"allligator.gif\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Krimi als Mittel der Fremdenverkehrswerbung &#8211; nicht neu. Vor allem die Schweden profitieren davon, kein Wunder, wo sie nicht einmal Fu\u00dfball spielen k\u00f6nnen. Aber auch die Norweger locken mit Spannungsliteratur schmerb\u00e4uchige Germanen und ihre rotgebrannten Gemahlinnen in die Fjorde.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><em>&#8222;Gunnar Staalesen &#8211; Jahrgang 1947, schlank, grauwei\u00dfes Haar, feinrandige Brille, Norwegerpullover und Anzug, Aktentasche unterm Arm&#8220;<\/em> &#8211; sprich: der Fremdenf\u00fchrer comme il faut &#8211; geleitet uns durch seine Stadt. Der ber\u00fchmte norwegische Krimiautor erz\u00e4hlt &#8222;Welt&#8220;-Mitarbeiter Marko Martin allerhand Interessantes \u00fcber \u2192<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2006\/06\/24\/928661.html\">&#8222;Bergen, mon amour&#8220;<\/a>, seine Krimis und Helden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bleiben wir in Norwegen. Touristen sollen kommen, gut so, denn Fu\u00dfball spielen k\u00f6nnen die Norgies noch schlechter als die Schwedenhappen. Nur: Immer ein L\u00e4cheln im Gesicht, Leute! Daran scheint es noch zu hapern, wie wir der &#8222;taz&#8220; entnehmen m\u00fcssen, wo Katharina Granzin \u2192<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/06\/24\/a0026.1\/text\">&#8222;die norwegische Traurigkeit&#8220;<\/a> unter die Lupe nimmt und an den Beispielen von Jo Nesb\u00f8s &#8222;Das f\u00fcnfte Zeichen&#8220; und Frode Gryttens &#8222;Die Raubm\u00f6wen besorgen den Rest&#8220; belegt. <em>&#8222;Eine These: Die traurigsten M\u00e4nner in der Kriminalliteratur kommen dieses Jahr aus Norwegen.&#8220;<\/em> Und die traurigsten M\u00e4nner des Fu\u00dfballs bald aus Argentinien, vertraut meinen Worten.<\/p>\n\n\n\n<p>Also doch nicht Skandinavien? Lieber Italien (fliegen im Achtelfinale raus) oder Belgien(gar nicht erst dabei)? Dann verweisen wir auf die kurzen \u2192<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2006\/06\/24\/928663.html\">Krimitipps<\/a> in der &#8222;Welt&#8220;. Magdalen Nabb (&#8222;Eine Japanerin in Florenz&#8220;) und Christine Gr\u00e4n (&#8222;Feuer bitte&#8220;), erstere im kulturellen Sumpf Italiens, letztere im b\u00fcrokratischen Br\u00fcssels w\u00fchlend, bieten Alternativen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer lieber zu Hause bleibt um mitzuerleben, wie wir im Berliner Finale Brasilien weghauen, mag sich auf jenes Schlachtfest mit \u2192<a href=\"http:\/\/www.berlinkriminell.de\/buecher.htm\">&#8222;Jack the Ripper, Anatomie einer Legende&#8220;<\/a> einstimmen, dem Buch von H. P\u00fcstow und T. Schachner, das Susanne Alge f\u00fcr &#8211; na? &#8211; &#8222;berlinkriminell.de&#8220; bespricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nun aber gleich gar keine Zeit hat, sich nicht f\u00fcr Fu\u00dfball interessiert und einfach nur mal schnell was Spannendes weglesen m\u00f6chte, dem empfiehlt Barbara Wegmann vom &#8222;Titel-Magazin&#8220; Patricia Cornwells \u2192<a href=\"http:\/\/www.titel-forum.de\/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=article&amp;sid=4741&amp;mode=thread&amp;order=0&amp;thold=0\"> &#8222;Gefahr&#8220;<\/a>. <em>&#8222;Mit seinen 158 Seiten ist der neue Cornwell-Thriller recht kurz und kompakt, aber man vermisst auch nichts, alles ist so wie man es von einem guten Krimi rundum erwartet.&#8220;<\/em> Blo\u00df Kay Scarpetta wird man vielleicht vermissen, doch daf\u00fcr agiert, Zitat, der <em>&#8222;farbige Frauenschwarm Win Garano&#8220;. <\/em>Win? Exakt. Winnen kann nur eine Mannschaft. Und jetzt zur\u00fcck in die Wortspielh\u00f6lle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Krimi als Mittel der Fremdenverkehrswerbung &#8211; nicht neu. Vor allem die Schweden profitieren davon, kein Wunder, wo sie nicht einmal Fu\u00dfball spielen k\u00f6nnen. 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