{"id":17020,"date":"2006-07-27T07:54:38","date_gmt":"2006-07-27T07:54:38","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/07\/cover-fertig-buch-folgt\/"},"modified":"2022-06-14T03:41:19","modified_gmt":"2022-06-14T01:41:19","slug":"cover-fertig-buch-folgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/07\/cover-fertig-buch-folgt\/","title":{"rendered":"Cover fertig, Buch folgt"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;Mal mal so ne alte Postkutsche in einer stimmungsvollen, tiefblauen Nacht, Diplomk\u00fcnstler!&#8220; Der legt zwei Sekunden lang die Stirn in Falten und dann los. Danach basteln wir die Druckvorlage. Hier ist sie. Und noch ein paar mehr Informationen \u00fcber den 2006er Band der &#8222;Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"313\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2006\/cover\/umschlag_rechts.jpg\" alt=\"umschlag_rechts.jpg\"\/><\/p>\n\n\n\n<p>Postkutsche. Nacht. Romantik. Nee, etwas ganz anderes erwartet den Leser bei den drei l\u00e4ngeren Erz\u00e4hlungen dieses Bandes. Ein Hinweis darauf, dass der Krimi des 19. Jahrhunderts mitnichten in jenes Kitschklischee passt, in das man ihn &#8211; wenn man ihn \u00fcberhaupt zur Kenntnis nimmt &#8211; gerne presst. Die gute alte Zeit war so gut nicht. Sie war politisch repressiv, gesellschaftlich turbulent und sie suchte nach M\u00f6glichkeiten, dar\u00fcber zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine dieser M\u00f6glichkeiten war der Kriminalroman, die Kriminalerz\u00e4hlung. Nicht wenige der bekanntesten und produktivsten Autoren geh\u00f6rten selbst zu den Opfern der Reaktion auf die revolution\u00e4ren Ereignisse um das Jahr 1848, Jodokus Donatus Temme etwa, mit dessen Erz\u00e4hlung &#8222;Ein Amnestirter&#8220; der Band anhebt. Ein Beschreibung der gesellschaftspolitischen Zust\u00e4nde, souver\u00e4n in eine Kriminal- und Liebeshandlung gebettet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Adolf Streckfu\u00df war ein Verfolgter jener Zeit und sein Roman &#8222;Der tolle Hans&#8220; berichtet von einer anderen Facette der Repression, der kirchlichen n\u00e4mlich. Gest\u00fctzt auf einen ber\u00fchmten authentischen Fall, ebenfalls mit Kriminal- und Liebesh\u00e4ndeln gew\u00fcrzt, demaskiert Streckfu\u00df den Klerus.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser wiederum ahnte, wie gef\u00e4hrlich, weil aufkl\u00e4rerisch Kriminalstoffe sein konnten. Benno Bronner, ein Vertreter des Klerus, konterte genial mit &#8222;Der Herr von Syllabus&#8220;, die zwar &#8222;Criminalnovelle&#8220; hei\u00dft, aber keine ist. Sondern eine vorz\u00fcglich geschriebener, \u00e4u\u00dferst witziger &#8222;Genremissbrauch&#8220;, ein Rundumschlag gegen alles Liberale, alles Moderne. Und mit einem \u00fcberraschenden Schluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gibt es also demn\u00e4chst, sprich im Oktober auf etwa 320 Seiten als Jahresband 2006 der &#8222;Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts&#8220;. F\u00fcr 20 \u20ac Subskriptionspreis, f\u00fcr 24 \u20ac nach Erscheinen des Buches. Wer Geld sparen und das Projekt unterst\u00fctzen will, kauft gleich 3 Exemplare f\u00fcr 50 \u20ac, wer m\u00e4zenatisch t\u00e4tig sein will, schiebt mindestens 250 r\u00fcber, wird daf\u00fcr im Buch lobend erw\u00e4hnt und erh\u00e4lt auf Wunsch eine Seite zu Werbezwecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausf\u00fchrliche Leseproben und weitere Informationen kann man \u2192<a href=\"http:\/\/www.alte-krimis.de\">hier<\/a> als PDF-Dokument einsehen und herunterladen. Vorbestellungen werden nat\u00fcrlich gerne entgegengenommen, <a href=\"mailto:dpr@hinternet.de\">hier<\/a> n\u00e4mlich, wo der Herausgeber auch f\u00fcr R\u00fcckfragen gerne zur Verf\u00fcgung steht. Es lohnt sich. Mein Wort drauf.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Mal mal so ne alte Postkutsche in einer stimmungsvollen, tiefblauen Nacht, Diplomk\u00fcnstler!&#8220; Der legt zwei Sekunden lang die Stirn in Falten und dann los. Danach basteln wir die Druckvorlage. Hier ist sie. 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