{"id":17151,"date":"2006-09-20T02:10:12","date_gmt":"2006-09-20T02:10:12","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/09\/thea-gilmore-harpos-ghost\/"},"modified":"2022-07-22T22:40:22","modified_gmt":"2022-07-22T20:40:22","slug":"thea-gilmore-harpos-ghost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2006\/09\/thea-gilmore-harpos-ghost\/","title":{"rendered":"Thea Gilmore: Harpo&#8217;s Ghost"},"content":{"rendered":"\n<p>Irgendwie ist es immer \u00e4rgerlich, wenn man einen K\u00fcnstler erkl\u00e4ren muss, der sich in der subjektiven Wahrnehmung schon etabliert hat. In ihrer englischen Heimat ist Thea Gilmore weitaus bekannter als hier in Deutschland und wer ihre bisherigen Alben kennt, fragt sich ernsthaft, warum hier niemand von ihr Notiz nimmt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In erster Linie ist es ihre Stimme, die begeistert und mit einem warmen, einzigartigen Timbre dunkle Sachen singt, die trotzdem klingen, als seien sie aus einem Kinderbuch. Obwohl ihre Songs weder extrem laut noch schnell sind, kann Thea Gilmore staubtrocken rocken und verspr\u00fcht einen angenehmen Stra\u00dfenk\u00f6ter-Charme. Leider kommt das alles auf &#8222;Harpo&#8217;s Ghost&#8220; nicht so stark zum Tragen. Die elf Songs sind gut, verlieren sich aber manches Mal in einer wenig konsequenten Produktion. Ein bisschen mehr Trennsch\u00e4rfe im Gesamtklang und mehr Rums h\u00e4tten hier mit Sicherheit gut getan.<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00e4ndert aber nichts an einer mehr als soliden Platte, die klar auf gro\u00dfe Vorbilder wie Joni Mitchell oder Joan Baez verweist, und auch selbstbewusst neben KT Tunstall und Konsorten stehen kann. Wem &#8222;Harpo&#8217;s Ghost&#8220; gef\u00e4llt, sollte sich von Thea Gilmore auch &#8222;Rules For Jokers&#8220; und das Coveralbum &#8222;Loft Music&#8220; anh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Thea Gilmore: Harpo's Ghost<br \/>Sanctuary\/Rough Trade<br \/>V\u00d6: 29.8.2006<br \/>www.theagilmore.com<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwie ist es immer \u00e4rgerlich, wenn man einen K\u00fcnstler erkl\u00e4ren muss, der sich in der subjektiven Wahrnehmung schon etabliert hat. In ihrer englischen Heimat ist Thea Gilmore weitaus bekannter als hier in Deutschland und wer ihre bisherigen Alben kennt, fragt sich ernsthaft, warum hier niemand von ihr Notiz nimmt.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[1070],"tags":[],"class_list":["post-17151","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-watching-the-detectives"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Dirk-Michael Mitter","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/dmm\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17151\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}