{"id":17600,"date":"2007-04-23T07:23:37","date_gmt":"2007-04-23T07:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/04\/autorinnen-bloggen\/"},"modified":"2022-06-16T01:05:58","modified_gmt":"2022-06-15T23:05:58","slug":"autorinnen-bloggen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/04\/autorinnen-bloggen\/","title":{"rendered":"AutorInnen bloggen?"},"content":{"rendered":"\n<p>Die stets lesenswerte Sarah Weinman berichtete \u2192<a href=\"http:\/\/www.sarahweinman.com\/confessions\/2007\/04\/making_a_genre_.html\">neulich<\/a> \u00fcber einen Artikel im Library Journal, der den Wandel im Marketing von (zumeist kleineren resp. neu auf dem Markt operierenden) Krimiverlagen zum Thema hat. Autorenlesungen, so erf\u00e4hrt man, lohnen sich nur noch f\u00fcr die literarische upper class. Vielversprechender: das Internet.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eMany publishers are either creating web sites for their authors or encouraging their writers to guest blog on other sites. Says Bleak House&#8217;s LeRoy, \u201cOur philosophy is that a direct relationship between author and reader is one of the most important catalysts in developing organic buzz.\u201d<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Letzteres hat sich in Deutschland bisher nur teilweise herumgesprochen. Wohl leisten sich immer mehr AutorInnen eigene Websites, manche auch mit integriertem \u201eTagebuch\u201c, doch nur wenige bloggen mit allen Konsequenzen, deren wichtigste eben jener angesprochene direkte Kontakt mit der Leserschaft ist. Wozu auch, k\u00f6nnte man einwenden, hierzulande funktioniert das ja mit den Autorenlesungen noch ganz ordentlich, was man so h\u00f6rt. Viele AutorInnen, die f\u00fcr ihre Schreibleistungen in der Regel kein ad\u00e4quates Entgelt erhalten, verdienen sich \u00fcber Leseleistungen etwas hinzu. In Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dennoch oder gerade WEIL dem so ist, weil ein offenkundiges Bed\u00fcrfnis seitens der Leserschaft nach Kommunikation besteht: Das Verlassen ihrer Schneckenh\u00e4user w\u00e4re auch f\u00fcr deutsche AutorInnen empfehlenswert. Nicht nur unter Marketingaspekten, sondern auch um den Informationsfluss in beide Richtungen zu gew\u00e4hrleisten. In Blogs befassen sich Leser und Kritiker mit Kriminalliteratur und ihren Sch\u00f6pferInnen, diese allerdings selten mit denen, die sie lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kann viele Gr\u00fcnde haben. Man hat keine Zeit, ein Webtagebuch einigerma\u00dfen regelm\u00e4\u00dfig zu f\u00fchren, man kapituliert vor der Technik etc. Wen solche Gr\u00fcnde bislang von der Kommunikation abhielten, dem machen wir nun ein Angebot:<\/p>\n\n\n\n<p>Bloggt einfach bei uns! Wir laden alle AutorInnen hiermit herzlich ein, Gastbeitr\u00e4ge ins Netz zu stellen. Ohne b\u00f6se Hintergedanken, unzensiert, bei der Wahl der Themen ohne Einschr\u00e4nkung bis auf die Warnung, dass blanke und ausschlie\u00dfliche Reklame ein Schuss w\u00e4re, der nach hinten losginge. Selbstverst\u00e4ndlich darf man \u00fcber die Arbeit schreiben und auch das Buch erw\u00e4hnen, das man gerade in der Mache hat. Schreiben Sie \u00fcber das Schreiben, \u00fcber die Leser, die Kritiker, die \u201eSzene\u201c&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Wer es nur einmal versuchen will, der darf das. Wer auf den Geschmack kommt, darf auch regelm\u00e4\u00dfig hier seine Meinungen und Ansichten zum Besten geben. Vielleicht wird ja ein eigenes Tagebuch daraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Also: Beitr\u00e4ge und Nachfragen bitte an <a href=\"mailto:dpr@hinternet.de\">diese Adresse<\/a>. Wir sind gespannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die stets lesenswerte Sarah Weinman berichtete \u2192neulich \u00fcber einen Artikel im Library Journal, der den Wandel im Marketing von (zumeist kleineren resp. neu auf dem Markt operierenden) Krimiverlagen zum Thema hat. Autorenlesungen, so erf\u00e4hrt man, lohnen sich nur noch f\u00fcr die literarische upper class. 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