{"id":17652,"date":"2007-05-16T07:38:00","date_gmt":"2007-05-16T07:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/05\/crime-school-das-partywissen-1\/"},"modified":"2022-06-05T14:30:57","modified_gmt":"2022-06-05T12:30:57","slug":"crime-school-das-partywissen-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/05\/crime-school-das-partywissen-1\/","title":{"rendered":"Crime School &#8211; das Partywissen -1-"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2007\/cover\/crime_school_new.jpg\" alt=\"crime_school_new.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Was ist das eigentlich, Krimi? Wo kommt er her, wie hat er sich entwickelt, was sollte ich wissen, wenn mich jemand danach fragt? Die zweite Staffel der \u201eCrime School\u201c m\u00f6chte das Wissen vermitteln, das Sie zum Mittelpunkt jeder Intellektuellenparty macht, wenn die Stimmung feuchtfr\u00f6hlich ist und die Sitten so enthemmt sind, dass man auf \u201edas Kulturelle\u201c zu sprechen kommt. Partywissen. Aber nicht nur. Was wir hier in loser Folge er\u00f6rtern, dient auch als Grundlage einer papiernen \u201eCrime School\u201c, die im n\u00e4chsten Jahr erscheinen soll. Didaktisch aufbereitet, tiefergehend. Wer unseren Internetkurs besucht, wird sich das n\u00f6tige Basiswissen erarbeiten k\u00f6nnen, um dann mit Hilfe des Buches darauf aufzubauen. Beginnen wir mit einer sehr leidigen Frage: Was war eigentlich der erste deutsche Krimi? Gab es das \u00fcberhaupt vor Friedrich Glauser? Krimis? Ein \u00dcberblick, der nicht alles erkl\u00e4ren kann, aber einen Rahmen um die disparaten Dinge legt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zugegeben: Die Frage nach \u201edem ersten deutschen Krimi \u2013 Sie sind doch Experte, gelt?\u201c geh\u00f6rt nicht zu den \u00fcblichen, mit denen man bei gesellschaftlichen Anl\u00e4ssen konfrontiert wird. Da m\u00fcsste einer schon viel Alkohol intus haben \u2013 aber noch besoffener m\u00fcsste man sein, die Frage mit einem souver\u00e4nen \u201eJa, also das war&#8230;\u201c beantworten zu wollen. Gehen wir also ganz n\u00fcchtern, ganz systematisch vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist zun\u00e4chst eine Abgrenzungsfrage. Wann reden wir von \u201eVerbrechensliteratur\u201c (Antike, Shakespeare, Schiller und Co.), wann von \u201eKrimi\u201c? Antwort: Verbrechensliteratur thematisiert das Verbrechen als Vehikel f\u00fcr Moralisch-Aufkl\u00e4rerisches &#8211; Krimi hingegen macht die Untersuchung und Aufkl\u00e4rung von Verbrechen zum zentralen Sujet. Das klingt einleuchtend \u2013 ist es aber nicht, gerade die fr\u00fche deutsche Kriminalliteratur wird sich, wie wir noch sehen werden, nicht entscheiden k\u00f6nnen, was sie eigentlich sein will \u2013 etwas, das sie mit der heutigen Kriminalliteratur verbindet. Die wirklich revolution\u00e4ren Krimis besitzen daher noch ein anderes Merkmal: Sie machen das Verbrechen zum reinen Denksport, zum baren Thrill. Kurz: Sie sind durch und durch trivial.<\/p>\n\n\n\n<p>Der diese Entwicklung ausl\u00f6ste, war ganz und gar nicht trivial: Edgar Poe. Und doch schuf er die Blaupausen: Es gibt einen Ermittler, es gibt ungel\u00f6ste Kriminalf\u00e4lle, und der Ermittler \u2013 ein Privatgenie \u2013 l\u00f6st diese F\u00e4lle dank seiner induktiven und deduktiven F\u00e4higkeiten. Der Leser vermag dies theoretisch nachzuvollziehen, er steht wie der Ermittler vor einem R\u00e4tsel, er wird in Spannung versetzt, er kombiniert selbst, ohne nat\u00fcrlich die Klasse des Ermittlers zu erreichen. Dieser st\u00fctzt sich auf Indizien. Das ist ganz wichtig. Er ist Positivist, er glaubt an die Erkl\u00e4rbarkeit des \u201eRealen\u201c, verk\u00f6rpert ergo den Typus des Beherrschers einer immer komplexer, weil technisierter werdenden Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier nun flechten wir l\u00e4chelnd ein: Poe, sch\u00f6n und gut. Aber bereits 1828 gab es eine deutsche Novelle, die solche genregenerierenden Basiskonstrukte vorwegnahm: \u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2005\/10\/adolph-muellner-der-kaliber.php\">Adolph M\u00fcllners \u201eDer Kaliber\u201c<\/a>. Ganz kurz: In \u201eDer Kaliber\u201c steht ein Untersuchungsrichter vor der Aufgabe, den Mord an einem Kaufmann aufzukl\u00e4ren. Das Verbrechen geschieht in dunklem Wald, eine R\u00e4uberbande ist ganz offensichtlich involviert, der Begleiter des Ermordeten, sein Bruder, kann fliehen und die Tat zur Anzeige bringen. V\u00f6llig \u00fcberraschend ist es dieser Bruder, der die Ermittlungen obsolet werden l\u00e4sst, denn er gesteht, selbst der T\u00e4ter zu sein. Den Ermittlungsrichter h\u00e4tte also lediglich die Frage des Vorsatzes zu interessieren: Ungl\u00fcckliche Umst\u00e4nde oder geplanter Mord (die Br\u00fcder konkurrieren um eine Frau \u2013 das d\u00fcrfte immer Motiv genug sein)? Doch jetzt wird es modern, der Ermittler n\u00e4mlich vermag sich f\u00fcr keine der naheliegenden Versionen zu erw\u00e4rmen, er sucht nach FAKTEN, nach Indizien \u2013 und findet sie schlie\u00dflich in Form der Todeskugel und deren Kaliber.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcllners Novelle k\u00f6nnte also mit Fug und Recht als \u201eerster deutscher Krimi\u201c bezeichnet werden, Schule indes macht sie nicht. Noch war das \u201eGenre\u201c ein zartes Pfl\u00e4nzlein, nicht in dem Ma\u00dfe standardisiert, als dass \u00fcberhaupt von einem solchen Genre die Rede h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. M\u00fcllners Ermittler ist keine Identifikationsfigur, kein kombinatorisches Genie, eher ein bed\u00e4chtiger Arbeiter, das Ganze zu wenig \u201etrivial\u201c, um als role model zu taugen. Dieses wiederum entwickelt sich, ausgehend von Poe, tats\u00e4chlich im angels\u00e4chsischen Raum, Stichwort Conan Doyle, und kapert sehr rasch und endg\u00fcltig auch den deutschsprachigen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist Deutschland das Land der Sherlock-Holmes-Klone, ein gutes halbes Jahrhundert Eigenst\u00e4ndigkeit ist \u2013 bis auf den heutigen Tag! \u2013 versch\u00fcttet. Und lohnte es doch, wieder ausgegraben zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn es gibt eine deutsche Krimitradition! Sie geht einher mit der Trivialisierung, diese wiederum ist dem Aufkommen der Familienzeitschriften Mitte des 19. Jahrhunderts geschuldet. Allerdings ist diese Trivialisierung, also das Bestreben, profan und spannend zu unterhalten, selten so ausgepr\u00e4gt, dass sie als \u201eTrend zum Genre\u201c zu bezeichnen w\u00e4re. Nat\u00fcrlich gibt es furchtbaren Schund, herrlich-grausige Schmonzetten, aber eben auch den \u201eanspruchsvollen Kriminalroman\u201c, den \u201emehr-als-Krimi\u201c, jenen Bastard Verbrechensliteratur meets Crime also. Nebenbei: Die Bezeichnung \u201eKriminalroman\u201c d\u00fcrfte, wenn man mich nicht eines Besseren belehrt, auf \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_baeuerle.htm\">\u201eZahlheim \u2013 Ein Wiener Criminalroman\u201c<\/a> des \u00d6sterreichers Adolph B\u00e4uerle (1856) zur\u00fcckgehen, ein Fall aparterweise, den wir heute \u201etrue crime\u201c nennen w\u00fcrden. Aber da beginnt schon das n\u00e4chste Problem mit dem Deutschkrimi. Denn nicht \u00fcberall dort, wo \u201eKrimi\u201c draufsteht, ist auch Krimi drin und, noch schlimmer, h\u00e4ufig steht eben NICHT Krimi drauf, wo Krimi drin ist. Da hilft auch das \u00e4u\u00dferst verdienstvolle Werk Mirko Sch\u00e4dels, die \u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2006\/08\/das-fundament-ist-gelegt.php\">\u201eIllustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur\u201c<\/a> nur bedingt weiter, denn nat\u00fcrlich konnte auch dieser Berserker nicht s\u00e4mtliche Romanliteratur des 19. Jahrhunderts durchforsten, um alles \u201eKrimirelevante\u201c ans Tageslicht zu bef\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zur deutschen Krimitradition. Die Familienzeitschriften sind wichtig, sagte ich, \u201eDie Gartenlaube\u201c an erster Stelle und hier, ganz vorne, die Novellen von \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_temme.htm\">J.D.H. Temme<\/a>. Temme will unterhalten (weil er Geld verdienen muss), aber er schwenkt nie auf das zukunftstr\u00e4chtige Gleis des \u201eErmittlergenies\u201c und des \u201eKriminalfalls um des R\u00e4tsels und seiner Aufl\u00f6sung Willen\u201c ein, er ist immer auch Zeit- und Justizkritiker, Aufkl\u00e4rer, politisch interessierter Autor. Gleichwohl ist Temme auch als Stilist zukunftsweisend, sein \u201eIn einer Brautnacht\u201c der erste \u201enoir\u201c der Krimigeschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt ist das \u201egesellschaftskritische\u201c Element deutscher Kriminalliteratur zwischen etwa 1850 und 1880 so evident, dass man es unbedingt erw\u00e4hnen muss. Einige der Autoren (Temme, \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_streckfuss.htm\">Streckfu\u00df<\/a>) waren Opfer der Restauration, Protagonisten des 1848er Aufstands, andere nutzten den Kriminalroman als Plattform, ein relativ breites Publikum mit den maroden Zust\u00e4nden der Gesellschaft, der Politik bekannt zu machen. Hier sei eine FRAU vor allen anderen genannt, Emilie Heinrichs mit ihren \u201eRoman aus der Gegenwart\u201c (also NICHT \u201eKriminalroman\u201c und folglich bei Sch\u00e4del auch nicht verzeichnet) von 1866, \u201eLeibrenten\u201c. In ihm spiegeln sich Glanz und Elend der deutschen Kriminalliteratur geradezu paradigmatisch wider.<\/p>\n\n\n\n<p>In \u201eLeibrenten\u201c geht es um eine Reihe von Verbrechen. Man versucht, einen sehr tumben Landadligen um seine Liegenschaften zu bringen (der Titel \u201eLeibrenten\u201c bezieht sich darauf), eine Frau wird erpresst, innerhalb eines Duodezf\u00fcrstentums wird m\u00e4chtig intrigiert, ein Mann wird aus Habgier ermordet (der Fall wird nicht aufgekl\u00e4rt), ein anderer aus politischen Gr\u00fcnden (ebenfalls unaufgekl\u00e4rt). Es gibt keinen Ermittler, aber einen Protagonisten, der zeitweise in die Rolle des Ermittlers schl\u00fcpft. Er ist aber kein \u201e\u00dcbergeist\u201c, sondern ein ehemaliger, im Dienste seines Vaterlandes zum Kr\u00fcppel geschossener Ex-Offizier, und er scheitert auf tragische Weise, w\u00e4hrend die \u00dcberlebenden \u2013 die Opfer \u2013 am Ende resigniert den deutschen Zust\u00e4nden den R\u00fccken kehren und nach Amerika auswandern. Zusammengehalten wird das Ganze von diversen Liebesgeschichten, die aber niemals vor Schmalz triefen. Summa: Ein vorz\u00fcglicher KRIMINALROMAN, der seiner Zeit weit, weit voraus ist, ein Protagonist von Marlowe-Format, eine Story, die, w\u00e4re sie von Henning Mankell, einem heutzutage von allen krimis\u00fcchtigen Tinis und Binis aus den H\u00e4nden gerissen w\u00fcrde \u2013 allein: vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergessen auch der eher \u201epsychologische\u201c, dabei jedoch zumeist auch \u201egesellschaftsrelevante\u201c Strang der deutschen Krimientwicklung, von Carl von Holteis \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_holtei.htm\">\u201eSchwarzwaldau\u201c<\/a> (1856) bis Ernst von Wildenbruchs \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_wildenbruch.htm\">\u201eDas wandernde Licht\u201c<\/a> (1893). Kriminalromane, die, heute ver\u00f6ffentlicht, s\u00e4mtliche Glauser- und DKP-Plaketten abgreifen w\u00fcrden \u2013 believe it or not.<\/p>\n\n\n\n<p>Fassen wir f\u00fcrs erste zusammen: Die Geschichte des deutschen Kriminalromans beginnt mit Adolph M\u00fcllners \u201eDer Kaliber\u201c, die Trivialisierung zum \u201eGenre\u201c mit dem Aufkommen der Familienzeitschriften um 1850. Die eigentlichen \u201eKriminalromane\u201c verm\u00f6gen sich indes nicht vollst\u00e4ndig von ihren \u201eaufkl\u00e4rerischen Wurzeln\u201c (Verbrechensliteratur!) zu l\u00f6sen, das R\u00e4tsel- und Thrillpotential voll auszusch\u00f6pfen. Sie sind sehr wohl AUCH Unterhaltungsliteratur, verpassen jedoch den Durchbruch zum \u201eKrimi\u201c, wie er in England mit Conan Doyle gelingt, dessen Einfluss wiederum die eigentliche deutsche Tradition fast vollst\u00e4ndig versch\u00fcttet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Doyle-Gefolge entstehen im deutschsprachigen Raum Krimis mit \u201eSerienhelden\u201c a la Holmes (zu nennen die beiden \u00d6sterreicherInnen \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_groner.htm\">Auguste Groner<\/a> und \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_groller.htm\">Balduin Groller<\/a>), eine Tendenz, die sich nach dem 1. Weltkrieg fortsetzt (etwa mit \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_kabel.htm\">Walther Kabels<\/a> Seriendetektiv Harald Harst \u2013 es gibt zudem Sherlock-Holmes-Theaterst\u00fccke, u.a. von \u2192<a href=\"http:\/\/alte-krimis.de\/autoren_bonn.htm\">Ferdinand Bonn<\/a>, sowie Sherlock-Holmes-Parodien, die wohl sch\u00f6nste stammt von Robert Kohlrausch, \u201eIn der Dunkelkammer\u201c, 1903). Sp\u00e4testens mit dem \u2013 vor etwas mehr als 100 Jahren! \u2013 auch in Deutschland eingef\u00fchrten Heftroman (\u201eSherlock Holmes \u2013 Aus den Akten des Weltdetektivs\u201c, \u201eNick Carter\u201c, \u201ePercy Stuart\u201c) ist die Entwicklung zum Trivialen endg\u00fcltig abgeschlossen, das Genre \u201eanglisiert\u201c, als Schund abgestempelt. Auch die in den Zwanzigern dem Krimi zuteilwerdende Anerkennung von Seiten der Hochliteratur (Brecht, Bloch u.a.) vermag daran nichts zu \u00e4ndern. Minderwertig bleibt minderwertig.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Erfolglosigkeit der fr\u00fchen Jahre entscheidend ist jedoch vor allem, dass der deutsche Kriminalroman zwischen 1850 und ca. 1890 irgendwo zwischen dem Trivialen und dem \u201eLiterarischen\u201c eingeklemmt bleibt \u2013 und so von beiden Seiten (Lesern, Literaturwissenschaftlern) nicht vereinnahmt wurde. F\u00fcr die einen zu anspruchsvoll, f\u00fcr die anderen zu gew\u00f6hnlich. Nur vereinzelt schaffen es solche Krimis in den Kanon der Hochliteratur, bekanntestes Beispiel: Theodor Fontanes \u201eUnterm Birnbaum\u201c, in der \u201eGartenlaube\u201c erstver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folge: Forschungsnotstand. Die Aufgabe: forschen. Denn das ist die traurige Wahrheit: Alles was wir heute \u00fcber die Tradition der deutschen Kriminalliteratur sagen k\u00f6nnen, ruht auf l\u00fcckenhaften Fundamenten. Noch. Nur eines ist sicher: Der deutschsprachige Krimi begann nicht mit Friedrich Glauser.<\/p>\n\n\n\n<p>(eine Ausarbeitung dieser Schulstunde findet man in \u201eCrime School \u2013 das Buch\u201c. <a href=\"mailto:dpr@hinternet.de\">Hier<\/a> schon mal vorbestellen)<\/p>\n\n\n\n<p>Und in der n\u00e4chsten Stunde: Sagen Sie mal, mein Bester \u2013 Genre. Muss es das \u00fcberhaupt geben? Wollen Sie wirklich Edgar Wallace und Theodor Fontane, Jerry Cotton und Philip Marlowe in einem Atemzug nennen? \u2013 Aber ja doch, meine Liebe! DAS ist doch gerade das Spannende!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist das eigentlich, Krimi? Wo kommt er her, wie hat er sich entwickelt, was sollte ich wissen, wenn mich jemand danach fragt? 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