{"id":17676,"date":"2007-05-28T08:35:56","date_gmt":"2007-05-28T08:35:56","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/05\/kapitel-ii\/"},"modified":"2022-06-08T00:35:33","modified_gmt":"2022-06-07T22:35:33","slug":"kapitel-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/05\/kapitel-ii\/","title":{"rendered":"Kapitel II"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2007\/cover\/wickius_forts_cover.jpg\" alt=\"wickius_forts_cover.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Was bisher geschah: Nicht viel. Wickius, der bekannte Krimikenner und Exkommissar, inzwischen zum Krimiblogger heruntergekommen, lebt in platonischer Wohngemeinschaft mit der Polizistin Anna Beller, Mitglied der Mordkommission, die das Platonische leider nicht sehr genau nimmt und daher Wickius an die W\u00e4sche will, die sie schlie\u00dflich auch w\u00e4scht, denn nat\u00fcrlich hat sie den Gestrandeten nur bei sich aufgenommen, um von seinen enormen Kenntnissen der Kriminalliteratur zu profitieren. Mitten in einer sehr verf\u00e4nglichen Situation (die Beller steht nackt vor Wickius, an dem sich gewisse Muskeln selbst\u00e4ndig zu machen drohen) klingt das Bellersche Handy. Ein neuer Mordfall. Und ein besonderer: Der ber\u00fcchtigte Krimiblogger \u201eDer Unfehlbare\u201c ist gemeuchelt worden, die Beller muss sofort zum Tatort. Wickius wartet auf ihre R\u00fcckkehr, er ist verdammt m\u00fcde, aber er will nicht einschlafen. (Lesen Sie \u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2007\/05\/kapitel-i.php\">hier<\/a> das vollst\u00e4ndige, literarisch prima gelungene 1. Kapitel und \u2192<a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2007\/05\/w-a-s-macht-wickius.php\">hier <\/a>den Beginn der ebenso geheimen wie reichlich frechen wie literarisch bedenklichen Aufzeichnungen der Anna Beller.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Um nicht einzunicken, hatte sich Wickius eingenickt, sein Kopf pendelte zwischen Brustbein und Genickstarre, eine Erinnerung an den Vater, den alten Hauptwachtmeister Wickius, lange schon tot, mein Junge, hatte der immer zu erz\u00e4hlen angehoben, so haben wir das damals in Stalingrad gemacht, da durften wir nicht einschlafen, wegen dem Russen an sich, da haben wir uns einen Topf mit Schnee vors Gesicht gehalten und dann genickt, die Fresse in den Schnee, rausgezogen, Kopf zur\u00fcck, wieder runter, wieder reingenickt, so erz\u00e4hlte es der Alte unz\u00e4hlige Male, dann starb er und Wickius atmete auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging auch ohne Schnee. Wickius blieb wach und dachte an seine privaten Schlachten mit der Beller, wenn sie ihn in sogenannte \u201eDiskussionen\u201c hineinzog, \u00fcber den beschr\u00e4nkten Horizont von Krimilesern etwa, diesen Genrejunkies. Er sa\u00df dann da und nickte, stundenlang. W\u00e4hrend die Beller ihre Argumente ausarbeitete, sich dabei die Fu\u00dfn\u00e4gel lackierte, eine Form der chemischen Kriegsf\u00fchrung, die nur noch von der Verwendung eines Parf\u00fcms namens \u201eFahrenheit\u201c \u00fcbertroffen wurde, nach dem die Kommissarin zuverl\u00e4ssig roch, wenn sie von der Arbeit nach Hause zur\u00fcckkehrte. Ihr Assistent benutze das \u2013 auch diese Nachricht nickte Wickius ab, fragte sich jedoch, wie das Parf\u00fcm vom Assistenten auf die Kommissarin gelangen konnte, das roch doch f\u00f6rmlich nach erotischen Handgreiflichkeiten, nach triebgesteuerten Intimit\u00e4ten. Die Situation, nicht das Parf\u00fcm. Das roch nach ranzigem griechischen Hirtenk\u00e4se.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war schon kurz nach Mitternacht. Wickius hatte Spaghetti mit Thunfischso\u00dfe gekocht, jetzt h\u00f6rte er, wie ein Schl\u00fcssel ins T\u00fcrschloss gesteckt und darin herumgedreht wurde (etwas anderes als letzteres h\u00e4tte ihn auch h\u00f6chlichst verwundert), also beendete er das Einnicken, schlurfte in die K\u00fcche, das Essen aufzuw\u00e4rmen. Die Beller, m\u00fcde und bla\u00df, warf ihm einen dankbaren Blick zu, als sie die K\u00fcche betrat.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sie a\u00dfen, begann Anna Beller zu erz\u00e4hlen. Ja, es handele sich bei dem Toten unbezweifelbar um besagten Krimiblogger \u201eDer Unfehlbare\u201c, man habe n\u00e4mlich Visitenkarten bei ihm gefunden, da stand das drauf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEr hat, wei\u00dft du, in so einer umgebauten Fleischfabrik gewohnt, so was Loft\u00e4hnliches, sagt man doch, gelt? Ungem\u00fctlich. Unaufger\u00e4umt. Staubig, schimmlig, dreckig, m\u00e4nnlich eben. Ein Teil von der Wohnung war noch von der Fleischfabrik \u00fcbriggeblieben, so ein K\u00fchlraum, ziemlich gro\u00df, wie die K\u00fcche hier ungef\u00e4hr, funktionst\u00fcchtig, da hat der seine Pizzen aufbewahrt, 398 St\u00fcck. Dort haben wir ihn gefunden. Aber frag nicht wie.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich wusste Wickius, dass er nun fragen musste, wie man den Unfehlbaren gefunden habe. Er tat es und die Beller, Spaghetti zutzelnd, antwortete:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn einem Schneemann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das sei doch wohl ein Witz, entgegnete Wickius und dachte an seinen Vater und Stalingrad und das Einnicken und den Schneetopf, aber die Beller sch\u00fcttelte resolut das Kriminalistinnenhaupt und fuhr fort:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin Schneemann aus Kunstschnee. Ne Mohrr\u00fcbe als Nase, einen L\u00f6ffelbisquit als Mund, nen alten Zylinder auf, und wenn die Augen des Schneemanns nicht die Originalaugen des Unfehlbaren gewesen w\u00e4ren, seine Freundin h\u00e4tte nie gemerkt, dass in dem Schneemann die Leiche ihres Liebsten steckte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Unfehlbare hatte eine Freundin?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wickius war ehrlich \u00fcberrascht. F\u00fcr gew\u00f6hnlich hatten Krimiblogger keine Freundinnen, sie lagerten ihre sexuellen Bed\u00fcrfnisse vertikal ins Genre aus, das unterschied sie von gew\u00f6hnlichen Krimirezensenten, die gnadenlos herumhurten, als st\u00fcnde das Goldene Zeitalter der Enthaltsamkeit unmittelbar bevor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSo ne kleine Rothaarige, sommersprossig, Manuela Pinutzki hei\u00dft die, verdammt jung noch, keine 18. Ja, die hat dem Schneemann ein bisschen was aus dem Kopf gekratzt, das rechte Auge, um genau zu sein, der Unfehlbare hing aber noch dran.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wickius stand auf, f\u00fcllte den Teller der Beller ein zweites Mal, desgleichen des eignen. Der Schneemann ging ihm nicht aus dem Sinn, das hatte doch schon&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beller grub ihre Gabel gierig in die heillos ineinander verschlungenen Teigwaren und fuhr mit vollem Munde und daher nur f\u00fcr erfahrene Beller-Zuh\u00f6rer wie Wickius verst\u00e4ndlich fort:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMuss man sich mal vorstellen: Schneemann aus Kunstschnee! Da braucht doch einer eine Schneekanone oder wie die hei\u00dfen, woher hat er die, wie kriegt er die in so einen Loft und wieder raus? Aber \u00fcber das ganze Technische wissen wir ja noch gar nix, wir nehmen an, der M\u00f6rder hat den Unfehlbaren bet\u00e4ubt und dann \u2013 ich wei\u00df ja auch nicht \u2013 irgendwie so, so&#8230; zugeschneit. Georgio soll das mal recherchieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Georgio. Der Assistent. Der Mann mit dem Parf\u00fcm. Wickius schnaufte ver\u00e4chtlich bei dem Gedanken an diesen nachgemachten Polizisten, einen gelernten Literaturwissenschaftler, der im Rahmen der vom Arbeitsamt gestarteten F\u00f6rderinitiative \u201eVon der Leseratte zum Bullen\u201c umgeschult worden war, wie man das damals nannte. Wenn der einen Bericht schrieb, brauchte man einen Germanistikprofessor, um ihn zu interpretieren. Wickius schnaufte noch einmal und wandte sich dann wieder der spaghettikauenden Beller zu, diesem \u2013 er musste es zugeben \u2013 irgendwie Pracht- und Vollweib, das sich zwischen B\u00fcrohengsten der h\u00f6heren Chargen und l\u00fcsternen akademischen Parf\u00fcmbest\u00e4ubern wie Parmesan zerreiben lassen musste. Genau, richtig, Mist: Er hatte vergessen, die Spaghetti mit Parmesan anzurichten. Die Beller sprach munter weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Wohnung, wie gesagt, v\u00f6llig chaotisch und verdreckt. Aber ich hab nat\u00fcrlich sofort gesehen, dass jemand sie durchsucht hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wickius fragte nicht, wie sie das habe sehen k\u00f6nnen, er glaubte ihr. Der Rechner.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas ist mit dem Rechner?\u201c, fragte er.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWeg. Dort wo er mal stand, gibt es jetzt den einzigen halbwegs sauberen Fleck in der ganzen Wohnung. Desgleichen null CDS oder Disketten, alles verschwunden. Bis auf&#8230;\u201c Die Beller grinste nicht ohne Triumph und Wickius, der dieses Grinsen kannte und hasste, machte sich ganz klein \u00fcber seinem Teller.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBis auf&#8230;?\u201c, fragte er artig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuf der Fensterbank stand so eine Pappkiste und auf der stand: \u201aGeheime Unterlagen, wichtig, bitte nicht stehlen\u2019. Und tats\u00e4chlich: Der- oder diejenige, der oder die die Wohnung durchsucht hat \u2013 und wohl auch als M\u00f6rder resp. M\u00f6rderin \u2013 schei\u00df Genderdeutsch \u2013 in Frage kommt, hat sich dran gehalten und die Pappkiste ignoriert. Die Jungs von der Spurensicherung nat\u00fcrlich auch. Sind zwei Stunden mit Argusaugen durch die Wohnung, nein, kein St\u00fcck Papier, kein Dokument sei dort mehr zu finden, aber ICH habs nat\u00fcrlich gleich gesehen, ich hab ja meinen Poe gelesen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer stibitzte Brief\u201c, detaillierte Wickius, genau, das hatte er der Beller einmal erz\u00e4hlt, denn ihren Poe hatte sie mitnichten gelesen, der war ihr zu unsexy und saufen tat er obendrein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAha. Und in dieser Kiste&#8230;fand sich&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230;eine h\u00f6chst merkw\u00fcrdige Liste\u201c, erg\u00e4nzte die Beller und zog ein zweimal gefaltetes Blatt Papier, Vorder- und R\u00fcckseite bedruckt, aus ihrem Handt\u00e4schchen. Wickius streckte die Hand danach aus, die Beller zog das Blatt neckisch zur\u00fcck und sagte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErst, wenn du mir N\u00e4heres \u00fcber diesen Unfehlbaren erz\u00e4hlt hast. Was war das denn so f\u00fcr einer?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Unfehlbare? Eine Legende der Krimibloggerszene. Lange nicht so schmierig wie dieser Hamburger, lange nicht so gelehrt wie der M\u00fcnchner, lange nicht so mit Pf\u00e4lzer Spezialit\u00e4ten fehlern\u00e4hrt wie dieser Berliner, lange nicht so bottiniphob wie dieser Karlsruher, lange nicht so halbseiden wie diese Wiesbadenerin, und erst recht lange nicht so hemmungslos brillant wie dieser Saarl\u00e4nder, den sie nicht umsonst \u201edas Jahrtausendereignis\u201c nannten und wie eine Ikone anbeteten. Nein, der Unfehlbare war von allem ein bisschen und unfehlbar nur, weil er ein geradezu erschreckendes Talent besa\u00df, das Privatleben deutscher Kriminalschaffender unfehlbar auszuspionieren, kein Mensch wusste, wie er das machte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch wurde er zum Quotenk\u00f6nig der Szene, versteht sich. Die Menschheit ist in erster Linie dumm und sensationsgeil und erst in zweiter Linie dumm und krimiinteressiert. Was k\u00fcmmerten Herrn Greti und Frau Spleti die Intertextualit\u00e4t im Werk von X.Y., wenn man ihnen erz\u00e4hlte, ausgerechnet dieser X.Y., als Krimimoralist bekannt und gesch\u00e4tzt, betreibe nebenberuflich ein Bordell mit zwangsprostituierten Neuseel\u00e4nderinnen und niedlichen Australian Shepherds. Oder Jan Seghers sei wieder einmal von Fahrrad gefallen. Oder Anne Chaplet vertrage \u00fcberhaupt keinen Rotwein, br\u00fcste sich aber, etwas von Weinen zu verstehen. Oder Norbert Horst, angeblich mal Polizist gewesen, schie\u00dfe selbst mit einer Schrotflinte an einem Scheunentor vorbei, das nicht einmal f\u00fcnf Meter&#8230;und so weiter. Der letzte Skandal, den der Unfehlbare einem ebenso entz\u00fcckten wie schockierten Publikum serviert hatte, betraf die Frankfurter Krimischaffende Paprotta, die sich in ihrem neuen Roman nicht entbl\u00f6det hatte, st\u00e4ndig Brecht zu zitieren, gegen\u00fcber Freunden aber offen zugab, lieber Hugo von Hofmannsthal zu lesen oder wie der hei\u00dft. Solche Geschichten halt aus den privaten Abgr\u00fcnden der schreibenden Idole. Das machte den Unfehlbaren unter diesen nicht gerade beliebt, es hatte wohl auch schon Drohbriefe gegeben, Paketbomben und S\u00e4ureattentate, alle irgendwie im letzten Augenblick vereitelt. Jetzt war wohl endlich ein Anschlag gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd davon konnte der leben?\u201c Die Beller sch\u00fcttelte ungl\u00e4ubig den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich. Krimibloggen war generell lukrativ, besonders das Rezensieren. Lag dem vom Verlag geschickten Besprechungsexemplar ein 500-Euro-Schein bei, bedeutete dies: soll emphatisch gelobt werden. Hingegen ein kleiner abgenutzer 50er: wird gnadenlos verrissen, das Machwerk. So waren die Tarife, aber Wickius, der sich sch\u00e4mte, wie er sein Geld verdiente, erz\u00e4hlte davon der Beller nichts, sondern sagte nur:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Unfehlbare hat nicht mit dem, was er gebloggt hat, sein Geld verdient, sondern mit dem, was er NICHT gebloggt hat. Nehm ich mal an. Und jetzt zeig mir die Liste.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teller wurde beiseitegeschoben, die Beller entfaltete das Blatt Papier und strich es auf der Tischplatte glatt. Die K\u00f6pfe der beiden Detektive beugten sich \u00fcber das Dokument, die Beller roch nach \u201eFahrenheit\u201c in Thunfischso\u00dfe; Wickius verzog angewidert das Gesicht. Eine Minute lang studierten sie still den Inhalt des Papiers, dann pfiff Wickius durch die Z\u00e4hne und stellte fest:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMehr als seltsam. Zu meiner Schneemanntheorie passt das jedenfalls nicht unbedingt. Es gibt da n\u00e4mlich einen Roman&#8230;von einem Europ\u00e4er&#8230;.spielt aber nicht in Europa&#8230;Serienheld&#8230;da steckt auch eine Leiche in einem Schneemann&#8230;wurde k\u00fcrzlich von zwei Amerikanerinnen wohl noch mal aufgegriffen, habs aber noch nicht gelesen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beller nickte. Einmal, zweimal, dreimal. Aber eigentlich h\u00e4tte sie den Kopf sch\u00fctteln m\u00fcssen, sie hatte n\u00e4mlich wieder einmal keine Ahnung, wovon dieser verflixte Wickius redete.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Lesen Sie in der n\u00e4chsten Folge: Die Liste. Was soll das? Und warum steht am Ende dieses Kapitels die Beller schon wieder nackig vor Wickius? Kriegt der Autor nicht die Kurve zum psychologischen und gesellschaftsrelevanten Kriminalroman? Und hat keiner die Sache mit dem Schneemann rausgekriegt, Leser, Leserin? <\/em><br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bisher geschah: Nicht viel. 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