{"id":17741,"date":"2007-06-16T11:59:34","date_gmt":"2007-06-16T11:59:34","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/06\/alligatorersatz-160607-sonderschicht\/"},"modified":"2022-06-10T23:36:11","modified_gmt":"2022-06-10T21:36:11","slug":"alligatorersatz-160607-sonderschicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/06\/alligatorersatz-160607-sonderschicht\/","title":{"rendered":"Alligatorersatz 160607, Sonderschicht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2007\/cover\/alli_urlaub.jpg\" alt=\"alli_urlaub.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Vonwegen Wochenende. Jetzt hauen sie mir wieder das Mailprogramm zu, die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen von Patzer bis Schulz. Also Wochenendsonderschicht, mit Lohnzuschlag.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Endlich! Anfang Juli erscheint das \u201eKurzKrimi Magazin\u201c, herausgegeben vom \u201eAutoren-Feder Verlag\u201c! Interessenten lesen sich bitte selbst durch den entsprechenden (nein, kein Schreibfehler, das soll nicht &#8222;ansprechenden&#8220; hei\u00dfen) \u2192<a href=\"http:\/\/www.kurz-krimi.com\/\">Webauftritt<\/a> und beachten bitte die \u201eLeseecke\u201c, u.a. mit zahlreichen Rezensionen aus der Feder der Betreiberin der Seite deutsche-krimi-autoren.de, die sich auch wirtschaftsmathematisch bet\u00e4tigt und in einer Rezension von Gabriele Wolffs \u201eIm Dickicht\u201c zu wichtigen Erkenntnissen gelangt, was die Reihe \u201eKaliber .64\u201c betrifft:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Das Preis- Leistungsverh\u00e4ltnis ist katastrophal. F\u00fcr gerade mal 64 Seiten zahlt der Leser 4,90 \u20ac (in der alten W\u00e4hrung fast 10,00 DM). Meiner Meinung nach nur eine Serie f\u00fcr reiche Leser. Bislang sind 9 Kurzkrimis erschienen. Wer alle gekauft hat ist bei 45,10 \u20ac. Das Buch d\u00fcrfte nicht mehr als 2 &#8211; 2,50 \u20ac kosten. Somit ist diese Edition als &#8222;uninteressant&#8220; einzustufen.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>\u201eKurzKrimi Magazin\u201c kostet \u00fcbrigens 3,50 \u20ac, leider wurde der Umfang noch nicht genannt, so dass ich diese Edition ad hoc nicht einstufen kann. Vielleicht kann sich aber auch die Unterschicht ein Heft leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Horst Eckerts \u201eK\u00f6nigsallee\u201c wird nun auch im \u2192<a href=\"http:\/\/www.oberpfalznetz.de\/onetz\/1026542-131,1,0.html\">\u201eOberpfalznetz\u201c<\/a> gew\u00fcrdigt. <em>\u201eKritisch, spannend und aktuell wie nie\u201c<\/em> sei das Buch, befindet die Autorin Anastasia Poscharsky-Ziegler, bevor sie in einem kurzen Interview Eckert selbst zu seinem neuen Werk befragt. \u2013 Und da musste ich nun doch einmal kurz auflachen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e\u00dcberhaupt gehen Sie die &#8222;K\u00f6nigsallee&#8220; sehr literarisch an: den Romanteilen stellen Sie Zitate von Heinrich von Kleist, \u00d6d\u00f6n von Horvath, vom Maler Max Beckmann und einen Songtext der britischen Band Spandau Ballett voran. Warum zielen Sie so hoch?\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Genau. Spandau Ballett! Gings literarisch nicht auch ne Nummer kleiner, Herr Eckert? Frankie Goes To Hollywood etwa?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der \u201eMannheimer Morgen\u201c graut, dann bringt er Krimirezensionen mit sich. Zur Anthologie \u2192<a href=\"http:\/\/www.morgenweb.de\/nachrichten\/kultur\/20070616_srv0000000826556.html?si\nd=1ac767f6deec3bba74d48676da47213d\">&#8222;Tatort Deutsche Weinstra\u00dfe&#8220;<\/a> etwa: <em>\u201eMit Anthologien ist es schlie\u00dflich auch so eine Sache. Sie k\u00f6nnen gute Geschichten beinhalten und nicht so gute, und in diesem Punkt macht die vorliegende Sammlung auch keine Ausnahme. Der ein oder anderen Geschichte fehlt es leider an Spannung und Struktur, wie zum Beispiel &#8222;Das Lama von Bockenheim&#8220; von J\u00fcrgen Siegmann oder Sandra L\u00fcpkes &#8222;Geh\u00f6rnt in Lambrecht&#8220;. Doch der Leser sollte sich am besten selbst auf die F\u00e4hrte begeben.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>oder zum neuen Krimi von \u2192<a href=\"http:\/\/www.morgenweb.de\/nachrichten\/kultur\/20070616_srv0000000954309.html?sid=1ac767f6deec3bba74d48676da47213d\">Donna Leon<\/a>: <em>\u201eMit einem langen Anlauf verstrickt Donna Leon die Leser in das gewohnte, geliebte Krimi-Gewebe. Zur Variation des Immergleichen geh\u00f6rt auch, dass Brunetti selbst ein Literaturliebhaber ist.\u201c<\/em><br \/>Und wo sich Morgengrauen unserer bem\u00e4chtigt, da ist der Patzer nicht weit. Hier mit seiner bereits gestern vorgestellten, leicht gek\u00fcrzten Rezension von Astrid Paprottas \u2192<a href=\"http:\/\/www.morgenweb.de\/service\/archiv\/artikel\/624157084.html\">\u201eFeuertod\u201c<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfgang Brenners \u201eBollinger und die Friseuse\u201c spielt im Grenzgebiet von Saarland und Lothringen. Der Titelheld ist Saarl\u00e4nder, die sonstigen Handelnden zumeist aber Franzosen. Die \u2192<a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/lifestyle\/entertainment\/:Literatur%20Highlights%20Buchmarkt\/211656.html?p=2#a1\">\u201eFinancial Times Deutschland\u201c<\/a> schreibt nun: <em>\u201eResultat ist eine typisch saarl\u00e4ndische Gemengelage, in der Alimente, untergeschobene Kinder, geklaute Leichen und eine l\u00fcsterne Friseuse k\u00fchn mit internationaler Politik und dem Zweiten Weltkrieg verwoben werden.\u201c<\/em> Das ist, mit Verlaub, zynisch und saarl\u00e4nderverachtend, wenn schon, dann saarl\u00e4ndisch-lothringische Gemengelage, aber eigentlich auch wieder nicht, denn solche F\u00e4lle geschehen nun wirklich nicht alle Tage hinter unten bei uns, h\u00f6chstens am Wochenende.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer jetzt eine G\u00e4nsehaut hat, der sei an die gleichnamige Sendung auf \u2192<a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/sonderseiten\/878323.phtml\">wdr 5<\/a> verwiesen. Auch dort empfiehlt Reinhard Jahn \u201eBollinger und die Friseuse\u201c: <em>\u201e&#8230;f\u00fcr mich sehr angenehm zu lesen: wie Wolfgang Brenner mit leichter Hand einen spannenden Krimi aus der Region erz\u00e4hlt &#8211; und dabei die meisten selbsternannten Regionalkrimis weit hinter sich l\u00e4sst. Weil er seine Sache ernst nimmt und sich nicht mit den naheliegenden Krimi-Klischees arrangiert.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6n gesagt, Herr Jahn, aber eins \u00e4rgert mich denn doch auch hier: N\u00e4mlich die \u201elothringische Kleinstadt\u201c, \u201e<em>die irgendwo im Niemandsland zwischen Saarbr\u00fccken und Metz liegt\u201c. <\/em>Niemandsland? Wenn das so weitergeht, werd ich hier noch zum Patrioten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Tipps: Ingrid M\u00fcller-M\u00fcnch empfiehlt \u201eDie J\u00fcnger des Teufels\u201c von Glenn Meade, Manfred Sarrazin \u201eTotal Panic\u201c von Jeff Abbott, Klaus Prangenberg f\u00fcr unsere Kleinen \u201eFletcher Moon Privatdetektiv\u201c und Ulrich Noller Friedrich Anis \u201eWer lebt, stirbt\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vonwegen Wochenende. Jetzt hauen sie mir wieder das Mailprogramm zu, die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen von Patzer bis Schulz. 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