{"id":17821,"date":"2007-08-07T09:34:54","date_gmt":"2007-08-07T09:34:54","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/08\/alligator-dauerdienst-070807-kalteis-und-mehr\/"},"modified":"2022-06-15T02:40:04","modified_gmt":"2022-06-15T00:40:04","slug":"alligator-dauerdienst-070807-kalteis-und-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/08\/alligator-dauerdienst-070807-kalteis-und-mehr\/","title":{"rendered":"Alligator-Dauerdienst 070807: Kalteis und mehr"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2007\/cover\/alli_urlaub.jpg\" alt=\"alli_urlaub.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Ausbeute dieses Morgens aus deutschen Landen. Drau\u00dfen keine Spur mehr von Sommer. Nicht direkt kalt, aber die prognostizierten winterlichen Unbillen starren uns schon aus den Zeitungen entgegen. &#8222;Kalteis&#8220; st\u00fcrzt zu Tal.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wenn Besprechungen lawinen, empfiehlt es sich, eine m\u00f6glichst hohe Position aufzusuchen, von der aus man dem Naturph\u00e4nomen ohne Gefahr f\u00fcr Leib und Leben beiwohnen kann. Einen Leichenberg etwa, wie ihn Kollege TW seit Jahr und Tag f\u00fcr den \u201ePl\u00e4rrer\u201c aufh\u00e4ufelt und dann hier, bei \u2192<a href=\"http:\/\/www.kaliber38.de\/woertche\/leichneu.htm\">\u201ekaliber .38\u201c<\/a> archiviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesmal meint er\u2019s gut mit allen. Ciao Pap\u00e1 von Juan Damonte ist ein<em> \u201eb\u00f6sartiges, ein ungemein intensives Buch, ein Kriminalroman sui generis!\u201c, <\/em>Robert B. Parkers <em>\u201eklug und macht Spa\u00df und sitzt mitten im Leben!\u201c, <\/em>Marcus Sakeys \u201eDer Blutzeuge\u201c <em>\u201emit viel Bodenhaftung, mit viel gutem Lokalkolorit und erfreulich unpr\u00e4tenti\u00f6s erz\u00e4hlt\u201c<\/em>, Brian McGilloway (\u201eBorderlands\u201c) gar<em> \u201edie neue Stimme von den Inseln, von der ich mir noch viel Gutes verspreche\u201c. <\/em>Und auch ein Sachbuch wird dringend ans Herz gelegt, \u201eS\u00e4ubern und Vernichten. Die politischen Dimensionen von Massakern und V\u00f6lkermorden\u201c von Jacques S\u00e9melin.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nun hinein in die dr\u00f6hnende wei\u00dfe Pracht, die da von den Rezensentenh\u00fcgeln auf uns hernieder kommt. Die \u2192<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913\/Doc~EC245122D389443F789567D7945448EEA~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">\u201eFrankfurter Allgemeine\u201c<\/a> schiebt die Kritik noch ein wenig vor sich her und behilft sich zun\u00e4chst mit einem Interview.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Mich st\u00f6rt, dass in manchen B\u00fcchern einfach viel zu viel beschrieben, geschrieben und erl\u00e4utert wird&#8220;, sagt Schenkel und verteidigt ihre schlichte Erz\u00e4hlweise. &#8222;Die Kunst liegt im Weglassen. Die Geschichte muss auch im Kopf des Lesers stattfinden.&#8220; Da ist etwas dran.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die \u2192<a href=\"http:\/\/www.pnp.de\/nachrichten\/artikel.php?cid=29-16854116&amp;Ressort=feu&amp;Ausgabe=a&amp;RessLang=&amp;BNR=0\">\u201ePassauer Neue Presse\u201c<\/a> ist etwas entt\u00e4uscht: <em>&#8222;Denn der \u00dcberraschungseffekt ist dahin. War \u201eTann\u00f6d\u201c f\u00fcr seine au\u00dfergew\u00f6hnliche Sprache und Struktur allseits ger\u00fchmt worden, so gibt es hier keine Weiterentwicklung: Wieder f\u00fcgt Schenkel ihr Mosaik des Grauens aus diversen Perspektiven zusammen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Andrea Maria Schenkel, das jedenfalls offenbaren die aktuellen Nachrichten (auch bei \u2192<a href=\"http:\/\/www.monstersandcritics.de\/artikel\/200732\/article_21139.php\/Auf-Tann%C3%B6d-folgt-Kalteis-Schenkel-legt-zweiten-Krimi-vor\">\u201eMonsters and Critics\u201c<\/a>, wo \u201eKalteis\u201c als <em>\u201ewieder ein Patchwork aus den Perspektiven der Figuren und unterschiedlichen Textsorten\u201c <\/em>dargeboten wird), ist immer f\u00fcr R\u00e4tsel gut. Das z.B., ob der neue Roman in einer Startauflage von 50.000 oder 60.000 erscheinen wird und von \u201eTann\u00f6d\u201c nun 250.000 oder doch 300.000 abgesetzt wurden. Hier ist die Literaturwissenschaft gefragt, zumal die Autorin derweil in Irland schwitzt und schreibt. An einem diesmal erheblich umfangreicheren Werk.<\/p>\n\n\n\n<p>Beschlie\u00dfen wir unsere kleine heutige Schenkelschau mit dem Hinweis auf den gestern erw\u00e4hnten Artikel in der \u2192<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/artikel\/954\/126756\/\">\u201eS\u00fcddeutschen Zeitung\u201c<\/a>, der nun lobenswerter Weise auch f\u00fcr umsonst gelesen werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Tag ohne Ian Rankin, auch wenns nur im Zitat ist: <em>\u201eNeben Ian Rankin ist Denise Mina eines der gr\u00f6\u00dften Talente, die Schottland derzeit unter den Krimiautoren hat.\u201c <\/em>Schreibt Henrike \u201eScottie\u201c Heiland \u00fcber Denise Minas \u201eDer Hintermann\u201c. Nat\u00fcrlich f\u00fcr den \u2192<a href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/buecher\/krimikolumne\/krimi-der-woche_aid_68354.html\">\u201eFocus\u201c<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzulande scheinen gerade die laufenden Meter los zu sein, um als Nachdetektive durch die grauen Vorst\u00e4dte zu tappen: <em>\u201eErlebnisp\u00e4dagogisches Ferienprogramm: Beim Augsburger Sommerkrimi ermitteln 30 Jugendliche in ihrer Stadt\u201c<\/em>. So berichtet es uns das \u2192<a href=\"http:\/\/www.juraforum.de\/jura\/news\/news\/p\/1\/id\/178054\/f\/196\/\">\u201eJura-Forum\u201c<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>So. Heute mittag gibts die Nachz\u00fcgler und ein paar Informationen aus der englischsprachigen Welt. Sie haben noch was? Na, dann her damit! <a href=\"mailto:dpr@hinternet.de\">Hierher!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausbeute dieses Morgens aus deutschen Landen. Drau\u00dfen keine Spur mehr von Sommer. 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