{"id":21057,"date":"2008-05-17T10:31:07","date_gmt":"2008-05-17T10:31:07","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2008\/05\/alligatorisches-nacharbeiten-1\/"},"modified":"2022-06-13T15:44:29","modified_gmt":"2022-06-13T13:44:29","slug":"alligatorisches-nacharbeiten-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2008\/05\/alligatorisches-nacharbeiten-1\/","title":{"rendered":"Alligatorisches Nacharbeiten -1-"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2008\/cover\/alli_urlaub.jpg\" alt=\"alli_urlaub.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch leicht benommen von unserem gestrigen Betriebsausflug, wollen wir heute die liegengebliebenen Nachrichten und die neu eintreffenden im Laufe des Tages aufarbeiten. Da die KollegInnen schon wieder m\u00e4chtig vorsortiert haben, beschr\u00e4nken wir uns auf das, was noch nicht gesagt wurde oder wiederholen nur das, was uns besonders Essentiell erscheint. Nach diversen Tiefpunkten des gestrigen Tages (S\u00fclze aus der Tube, Gartenmobiliar mit nicht allerbester Bausubstanz) m\u00f6ge uns dies wieder aufbauen. Und am Montag gibt es dann ein gro\u00dfes Exklusivinterview mit der bekannten Anthologistin Frau G. im Rahmen unserer beliebten Reihe &#8222;Zu Gast bei deutschen Krimischaffenden&#8220;. Ja, wir haben w\u00e4hrend unseres Betriebsausflugs auch gearbeitet! So sind wir nunmal!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Beginnen wir mit der kleinen engen Welt des Regionalkrimis. \u201eLetzter hessischer Regionalkrimi\u201c dr\u00f6hnt \u2192<a href=\"http:\/\/www.bad-vilbel-online.de\/Article10980.html\">\u201eBad Vilbel Online\u201c<\/a> und meint Stephan Peters\u2019 \u201eRitual in den Tod\u201c, Tatort Marburg. Na, sch\u00f6n w\u00e4rs! Aber der Blick in \u2192<a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/public\/article\/kleve\/568328\/Das-Boese-vom-Niederrhein.html\"> \u201ePR Online\u201c<\/a> belehrt uns eines Besseren. Dort n\u00e4mlich erwartet uns \u201eDas B\u00f6se vom Niederrhein\u201c, was nat\u00fcrlich nur ein Regionalkrimi sein kann:<em> \u201eDer Gaesdoncker Lehrer Dr. J\u00fcrgen H\u00fchnerbein hat mit dem Niederrhein-Krimi \u201eFinsternis im Kopf\u201c sein erstes Werk geschrieben. Ein anspruchsvoller Roman.\u201c <\/em>Ja was nun, Regionalkrimi oder anspruchsvoller Roman?<\/p>\n\n\n\n<p>Hie\u00dfe ich Peter Ripper, w\u00e4re ich auch Krimiautor. Und w\u00fcrde \u2013 einen Fuldakrimi schreiben, so wie Peter Ripper aus Hofbieber mit \u201eKarlo und der letzte Schnitt\u201c. Ein Deb\u00fctroman, und der Autor sagt dazu einen wirklich sehr sch\u00f6nen und doppelt erhellenden Satz in der \u2192<a href=\"http:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/newsroom\/regional\/dezentral\/fulda\/art5879,595148\">&#8222;Fuldaer Zeitung&#8220;<\/a>: <em>\u201eAls unge\u00fcbter Schreiber bediene ich mich gerne dem Werkzeug Laptop\u201c, sagte Ripper auf Fragen nach seiner Arbeitsweise. Seine Zuh\u00f6rer ermunterte er zum Verfassen von eigenen Texten&#8230;\u201c <\/em>Uns stehen also viele weitere unge\u00fcbte Schreiber bevor, die sich dem Krimi bedienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein unge\u00fcbter Schreiber ist Jan Seghers nun wirklich nicht, aber einen Laptop hat er wohl auch. \u201eIn bew\u00e4hrter Erz\u00e4hltechnik setzt Jan Seghers parallele Handlungen in Gang\u201c, lobt die \u2192<a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=3948&amp;Alias=wzo&amp;cob=346589\">\u201eWiener Zeitung\u201c <\/a>Seghers\u2019 \u201ePartitur des Todes\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt die \u201eWiener Zeitung\u201c (wieso macht das nicht die Frau Krimi?). Der sehr beachtenswerte Manfred Wieninger berichtet von einem \u2192<a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&amp;Alias=wzo&amp;cob=346586\u00a4tpage=0\">Weiterbildungslehrgang<\/a> bei der Polizei, das richtige Schie\u00dfen betreffend, vorgestellt werden Evelyn Grills \u2192<a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=3948&amp;Alias=wzo&amp;cob=346588\">\u201eSch\u00f6ne K\u00fcnste\u201c<\/a> vor und Beate Maxians \u2192<a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=3948&amp;Alias=wzo&amp;cob=346590\">\u201eT\u00f6dliche SMS\u201c<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;P\u00fcnktlich zur soeben er\u00f6ffneten Wellenreit-Saison 2008 erscheint das beeindruckende Deb\u00fctwerk von Gerry Esser aus K\u00f6ln: Santa Suzana \u2013 ein Krimi der besonderen Art.&#8220;<\/em> Schreibt &#8211; nein, nicht TAZ oder FAZ, sondern das \u2192<a href=\"http:\/\/www.sport2.de\/surf\/ansicht\/date\/2008\/05\/16\/artikel\/lesung-des-surf-punkkrimi-santa-suzana-in-koeln.html\">&#8222;Extremsport Lifestyle Magazin&#8220;<\/a>. Und tats\u00e4chlich kommt es uns, je mehr Meldungen wir hier zum besten geben, so vor, als handele es sich nun auch beim Krimilesen fast schon um eine Extremsportart, nicht olympisch zwar, aber das wird wohl noch kommen. Gedopt jedenfalls wird schon kr\u00e4ftig, wenn auch bisher nur mit starkmuskul\u00f6sen Worten.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommen wir nun zu den Hypes, den gestrigen und heutigen und denen von morgen.Die Verfilmung zweier Kriminalromane von Frank Sch\u00e4tzing wirft ihre Schatten auch in Form launiger Interviews voraus. Im \u2192<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien-news\/Frank-Schaetzing;art15532,2531336\">&#8222;Tagesspiegel&#8220;<\/a> erkl\u00e4rt der Autor, warum man aus schier jedem Thema einen Krimi machen kann und warum viele Menschen ihr Steak blutig wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas gestrig ist auch &#8222;Tann\u00f6d&#8220;, aber Hinterkaifeck, wo sich die schauerlichen Dinge wirklich zugetragen haben, lebt weiter. Jetzt im Bauernmuseum Jexdorf, wie die \u2192<a href=\"http:\/\/newsticker.sueddeutsche.de\/list\/id\/24328\">&#8222;S\u00fcddeutsche&#8220;<\/a> wei\u00df. Derweil die Urheberin der ganzen Aufregung in Potsdam weilt und den dortigen \u2192<a href=\"http:\/\/www.pnn.de\/Pubs\/kultur\/pageviewer.asp?TextID=16207\">&#8222;Neuesten Nachrichten&#8220;<\/a> ein Interview gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Politischer Hype von gestern ist auch die Geschichte der Latex-Landr\u00e4tin, die den Stoiber Edi mit in den Abgrund gezogen hat. Krimistoff? Aber immer! Jedenfalls f\u00fcr Harry Luck, Redakteur des &#8222;Focus&#8220;, der nun &#8222;Das L\u00e4cheln der Landr\u00e4tin&#8220; beschreibt und das alles exklusiv vorabdrucken l\u00e4sst. Wo? Im \u2192<a href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/buecher\/laecheln-der-landraetin\/tid-9834\/krimiserie-folge-1-das-laecheln-der-landraetin_aid_299269.html\">&#8222;Focus&#8220;<\/a> nat\u00fcrlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen kleinen Vorgeschmack auf den in den n\u00e4chsten Wochen zu erwartenden Hype um Henning Mankells neues Buch liefert die Berichterstattung \u00fcber des Meisters Auftritt in Wien am 20. Mai. Sowohl \u2192<a href=\"http:\/\/www.live-pr.com\/reihe-zeitgenossen-im-gespr-228-ch-r1048193022.htm\">&#8222;live-pr&#8220;<\/a> als auch \u2192<a href=\"http:\/\/1010.vienna.at\/news\/om:vienna:bezirk:1010\/artikel\/henning-mankell-zu-gast-im-burgtheater-wien\/cn\/news-20080516-10592350\">&#8222;vienna.at&#8220;<\/a> freuen sich auf das Erscheinen des alten Schweden und blicken auf das neue Werk, &#8222;Der Chinese&#8220;, wobei unsereiner aber zuerst an Friedrich Glauser denkt. Die \u2192<a href=\"http:\/\/www.berlinerliteraturkritik.de\/index.cfm?id=18089\">&#8222;Berliner Literaturkritik&#8220;<\/a> schreibt auch etwas zum Thema, aber merkw\u00fcrdigerweise kriege ich die Seite nicht auf, was hoffentlich nichts mit der Qualit\u00e4t des Inhalts zu tun hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch leicht benommen von unserem gestrigen Betriebsausflug, wollen wir heute die liegengebliebenen Nachrichten und die neu eintreffenden im Laufe des Tages aufarbeiten. Da die KollegInnen schon wieder m\u00e4chtig vorsortiert haben, beschr\u00e4nken wir uns auf das, was noch nicht gesagt wurde oder wiederholen nur das, was uns besonders Essentiell erscheint. 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