{"id":21143,"date":"2008-07-07T08:40:58","date_gmt":"2008-07-07T08:40:58","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2008\/07\/klarstellungen\/"},"modified":"2022-06-13T00:53:29","modified_gmt":"2022-06-12T22:53:29","slug":"klarstellungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2008\/07\/klarstellungen\/","title":{"rendered":"Klarstellungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Unvorstellbare Szenen vor deutschen Bahnhofsbuchhandlungen. Verzweifelte Krimifans bedr\u00e4ngen noch verzweifeltere Verk\u00e4uferinnen und verlangen nach \u201ewtd \u2013 die Krimizeitschrift\u201c. Gibt\u2019s aber nicht. Kein Hochglanz, keine erbauliche Zwischendurchlekt\u00fcre beim Warten auf die Stra\u00dfenbahn.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>W\u00fcrde jeder, der bisher die erste Nummer der DIGITALEN Zeitschrift \u201ewatching the detectives\u201c angeklickt, heruntergeladen, gelesen hat, das Heft als Papierversion kaufen \u2013 man br\u00e4uchte sich um die Zukunft keine Sorge zu machen. W\u00fcrde aber nicht jeder. Und deshalb bleibt wtd auch weiterhin digital. Um eine Krimizeitschrift an die Kioske zu bringen, bedarf es n\u00e4mlich mehr als einer l\u00f6blichen Absicht und einiger \u2013 hoffentlich \u2013 tragender Texte. Reden wir nicht vom Organisatorischen und Finanziellen, reden wir, weils einfacher ist, von der Krimikultur hierzulande. Die gibt es nicht. Punkt. Es gibt Vereine, es gibt Veranstaltungen, Kultur aber ist etwas anderes.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kleiner Schritt zur Krimikultur, dem \u201eKrimijahrbuch\u201c an die Seite gestellt: das soll wtd sein. Gottlob steht das Projektchen nicht alleine da. Seit neuestem etwa hat der Kollege W\u00f6rtche die Krimiabteilung des \u201eTitel-Magazins\u201c unter sich, und wer einen Blick auf \u2192<a href=\"http:\/\/www.titel-magazin.de\/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=index&amp;catid=7&amp;POSTNUKESID=56f4e5baca6259f06d9a81908a307234\">die j\u00fcngste Ausgabe<\/a> wagt, der sieht wohl, dass sich auch hier etwas tut.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber zur\u00fcck zu wtd. Die digitale Ausgabe soll nach und nach zu einem Podium ausgebaut werden, auf dem die besten kritischen Kr\u00e4fte des Landes F\u00dcR GELD ihre Arbeiten ausstellen d\u00fcrfen. Das Geld soll durch Werbeanzeigen eingespielt werden, ein Unterfangen, das kein Selbstl\u00e4ufer ist und seine Zeit braucht, vielleicht auch gar nicht klappt, wer wei\u00df, aber versuchen kann man das ja mal. Es w\u00e4re immerhin ein erster Schritt. Es ist nicht daran gedacht, wtd \u201ekostenpflichtig\u201c werden zu lassen. Wer immer m\u00f6chte, kann lesen. Umsonst.<\/p>\n\n\n\n<p>Das haben, wie angedeutet, bisher sehr viele getan. Einige haben es \u00f6ffentlich kommentiert, andere eine private Mail mit teilweise sehr ausf\u00fchrlichen Anmerkungen an den Herausgeber gerichtet. Nicht alles war positiv, aber doch das meiste. Man hat zurecht das spartanische Layout bem\u00e4ngelt \u2013 hier wird im Laufe der Zeit nachgebessert werden. Man hat Interviews vermisst. Auch daran wird gearbeitet. Wie denn \u00fcberhaupt an allem gearbeitet wird. Im Gegensatz zu einer Printversion, bei der finanzieller Druck kaum Zeit f\u00fcr Entwicklung l\u00e4sst, k\u00f6nnen wir es im Digitalen ein wenig gem\u00fctlicher angehen. Bislang ist wtd eine Solovorstellung, eine Auslagerung von Texten aus dem Blog. Vielleicht bleibt es das auch, vielleicht entwickelt sich mehr daraus. Nur darum geht es im Moment. Um die M\u00d6GLICHKEIT. Und Ende Juli kommt die zweite Nummer.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unvorstellbare Szenen vor deutschen Bahnhofsbuchhandlungen. Verzweifelte Krimifans bedr\u00e4ngen noch verzweifeltere Verk\u00e4uferinnen und verlangen nach \u201ewtd \u2013 die Krimizeitschrift\u201c. Gibt\u2019s aber nicht. 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