{"id":21380,"date":"2012-10-31T09:11:29","date_gmt":"2012-10-31T09:11:29","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2012\/10\/domestiken-ein-fortsetzungsroman\/"},"modified":"2022-06-08T04:14:30","modified_gmt":"2022-06-08T02:14:30","slug":"domestiken-ein-fortsetzungsroman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2012\/10\/domestiken-ein-fortsetzungsroman\/","title":{"rendered":"\u201eDomestiken\u201c \u2013 ein Fortsetzungsroman"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 30.11.2012 erscheint der erste Band des Fortsetzungsromans \u201eDomestiken\u201c. Er ist gleich in zweifacher Hinsicht Fortsetzung, schildert er doch zum einen den Werdegang des in \u201eMenschenfreunde\u201c (2008) eingef\u00fchrten Hauptpersonals \u2013 und zum anderen eben in \u201eFortsetzungen\u201c. Der erste Band tr\u00e4gt den Untertitel \u201eExposition\u201c. Wir begegnen Mathias Lanhoff in einer traumatischen Situation, aus der er sich befreit; der Kommissarin Cornelia Bahlke in einer ungew\u00f6hnlichen Situation, aus der sie sich nicht befreien will, einer ebenso eleganten wie mysteri\u00f6sen Frau und einem in recht bizarren Gedankenspielen schwelgenden Mann ohne Namen. Zudem werfen wir einen Blick in den Haushalt des Im- und Exportunternehmers Raabe.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Aus dieser Exposition entwickeln sich nach und nach die Hauptstr\u00e4nge des Romans. Warum jedoch in \u201eFortsetzungen\u201c? Und warum wird er zun\u00e4chst nur als E-Book verf\u00fcgbar sein? Letzteres ist rasch beantwortet. Die E-Book-Technologie macht es auf einfache Weise m\u00f6glich, was Papierb\u00fccher schon aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden nicht zu leisten verm\u00f6gen, ein gr\u00f6\u00dferes literarisches Projekt sukzessive zu entwickeln und dabei das Potential der Fortsetzungen zu nutzen. Um diese beinahe untergegangene Tradition nun geht es. Eine Geschichte wird ruhig und genau entwickelt, sie wird weder auf ihren Plot reduziert noch durch allerlei F\u00fcllstoff auf den marktg\u00e4ngigen Umfang von 300-400 aufgeblasen. Ich bin bisher eher als Autor schmalerer Prosa bekannt (\u201eDie Edwin-Drood-Verschw\u00f6rung\u201c mit ihren \u00fcber 1000 Druckseiten ausgenommen, aber das ist eine v\u00f6llig andere Baustelle), m\u00f6chte nun jedoch die M\u00f6glichkeiten des Fortsetzungsromans ausprobieren. \u201eDomestiken\u201c ist daher auf ca. 800-1000 Seiten Umfang angelegt, ein Krimi durchaus, einer aber, der sich die Errungenschaften des Fortsetzungsromans, wie er im 19. Jahrhundert erbl\u00fchte (von Eug\u00e8ne Sue bis Charles Dickens) zunutze machen m\u00f6chte. Ein gro\u00dfz\u00fcgiges Personen- und Schicksalstableau, eine verzweigte, sich immer wieder in ihrem Kern treffende Handlung, Blicke \u00fcber den Genretellerrand, ein Werk, das sowohl spannend als auch beschreibend sein soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede Folge beginnt mit einem R\u00fcckblick, einem \u201eWas bisher geschah\u201c. Nicht so sehr Zusammenfassung des bereits Geschriebenen, sondern neue Kommentierung, neue Akzentuierung. Und eine weitere Tradition gilt es wiederzubeleben, die der l\u00e4ngeren Erz\u00e4hlung n\u00e4mlich. Jede der geplanten 12 Folgen umfasst ca. 70-80 Druckseiten, geh\u00f6rt zu einem Ganzen, wird aber wie eine l\u00e4ngere Erz\u00e4hlung durch ein Grundthema zusammengehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDomestiken\u201c basiert wie gesagt auf \u201eMenschenfreunde\u201c. Zwar w\u00e4re es gut, den Roman vorher gelesen zu haben (er ist f\u00fcr 3,35 Euro als Kindle-E-Book bei Amazon erh\u00e4ltlich, aber auch in Restexemplaren noch auf dem Altpapiermarkt), aber dies ist nicht Voraussetzung f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Fortsetzung. Alles was man wissen muss, wird gleich zu Anfang in einem \u201eWas bisher geschah\u201c erkl\u00e4rt, ohne zu viel von \u201eMenschenfreunde\u201c zu verraten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Editionsplan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beginnend mit \u201eExposition\u201c erscheint \u201eDomestiken\u201c zweimonatlich in zw\u00f6lf Folgen. Und zwar zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich bei Amazon f\u00fcr den Kindle (aber keine Angst, gleich erz\u00e4hle ich, wie auch Nicht-Kindle-Besitzer mitlesen k\u00f6nnen). Folge 1 wird zum eher symbolischen Preis von 1 \u20ac erh\u00e4ltlich sein, die 11 weiteren Folgen kosten jeweils ca. 2,70 Euro. Der Gesamtpreis wird also bei ca. 30 Euro liegen. Das ist teuer, aber \u2013 ganz arrogant gesprochen \u2013 der Text wird sein Geld wert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer entweder keinen Kindle besitzt (und sich auch nicht die kostenlose Software zum Lesen von Kindle-B\u00fcchern auf den Rechner laden m\u00f6chte) oder wer generell das Projekt unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann dennoch bequem mitlesen. Dazu beleben wir eine dritte, ebenfalls vom Aussterben bedrohte Tradition \u2013 die Subskription. Bedeutet: Von jetzt an bis zum Erscheinen des ersten Teils von \u201eDomestiken\u201c kann man den Gesamtroman zum Vorzugspreis von 20 \u20ac subskribieren, also \u201evorbestellen\u201c. Man erh\u00e4lt dann die einzelnen Folgen jeweils sofort nach Erscheinen im gew\u00fcnschten Format Epub, PDF oder, f\u00fcr den Kindle, MOBI. Allerdings ist eine K\u00fcndigung der Subskription nach dem 29.11.2012 nicht mehr m\u00f6glich, ebenso wenig eine Subskription nach diesem Termin.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit man jedoch nicht die Katze im Sack kaufen muss, folgendes Angebot: Den ersten Teil, \u201eExposition\u201c, gibt es zwischen dem 15. und 29.11.2012 auf Wunsch kostenlos und ohne jegliche Verpflichtung. Schicken Sie mir einfach \u2192<a href=\"mailto:dprudolph@gmail.com\">eine Mail<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine sp\u00e4tere Druckfassung von \u201eDomestiken\u201c ist weder ausgeschlossen noch bislang konkret vorgesehen. Eine solche Entscheidung wird nicht zuletzt von der Akzeptanz des Textes durch seine Leserinnen und Leser abh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 30.11.2012 erscheint der erste Band des Fortsetzungsromans \u201eDomestiken\u201c. 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