{"id":21647,"date":"2009-05-20T08:23:18","date_gmt":"2009-05-20T06:23:18","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2009\/05\/christiane-geldmacher-rheingauer-spitzen-leseprobe\/"},"modified":"2022-08-20T14:08:26","modified_gmt":"2022-08-20T12:08:26","slug":"christiane-geldmacher-rheingauer-spitzen-leseprobe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2009\/05\/christiane-geldmacher-rheingauer-spitzen-leseprobe\/","title":{"rendered":"Christiane Geldmacher: Rheingauer Spitzen &#8211; Leseprobe &#8211;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>KAPITEL 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLEICHHARDT! SIND SIE SCHON IN WIESBADEN?!\u201c<br \/>Mit spitzen Fingern hatte ich die Nummer des Wiesbadener Polizeipr\u00e4sidiums gew\u00e4hlt und Juskowiak drehte gleich durch, als ich ihn dranhatte. Ich schaute auf die Uhr: Es war erst elf. V\u00f6llig unm\u00f6glich, dass ich schon zu Hause h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Der reine Terror.<br \/>\u201eGanz ruhig, Chef\u201c, versuchte ich, den Kerl zu beruhigen. \u201eH\u00f6ren Sie &#8230; ich hab das ganze Zeug gelesen, das Sie mir durchgemailt haben &#8230; Den Tatortbefund, den Obduktionsbericht, die Zeugenaussagen \u2026 ein ungew\u00f6hnlicher Mord, zugegeben \u2026 und ich will gern helfen. Ich h\u00e4tte einen Kompromiss&#8230;\u201c<br \/>\u201eKein Kompromiss! Sie setzen sich sofort ins Auto!\u201c<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u201eChef &#8230; HERMANN! Ich kann mir alles dank Ihrer Mail sehr anschaulich vorstellen. Wirklich. Und viele Infos finden sich im Netz. Ich muss gar nicht in Wiesbaden zu sein. Super! Ich sekundiere Ihnen von Berlin aus, via Intranet. Wie finden Sie das? Wir ziehen das ganz technisch auf. Sie sammeln den aktuellen Stand der Ermittlungen und ich gebe meinen Senf dazu. Hey, es k\u00f6nnte klappen!\u201c<br \/>\u201eSind Sie verr\u00fcckt geworden?\u201c<br \/>\u201e\u00dcberlegen Sie doch! Sie haben die ganze Knochenarbeit &#8211; Tatort, Obduktion, Zeugenaussagen &#8211; schon erledigt. Wir beide m\u00fcssen nur im gro\u00dfen Bogen denken. Sie brauchen nicht meinen K\u00f6rper, Sie brauchen meinen Geist!\u201c<br \/>\u201eSchluss jetzt! Sie kommen unverz\u00fcglich zur\u00fcck!\u201c Juskowiak hatte genug von dieser Debatte. \u201eIch fasse es nicht, dass Sie immer noch in Berlin sind!\u201c<br \/>\u201e&#8230; kann leider nicht. Helfe morgen einem Freund beim Umzug!\u201c<br \/>Ich h\u00f6rte, wie der Kollege Klaus Schorndorf sich im Hintergrund aufpumpte. \u201eLassen Sie ihn doch, Chef! Soll er sich doch erholen, W\u00c4HREND WIR HIER DURCHDREHN!!!\u201c<br \/>Juskowiak h\u00fcstelte. \u201eSie h\u00f6ren es, Leichhardt: Die Nerven liegen blank. Wir erwarten Sie Montag zur\u00fcck.\u201c<br \/>Ich br\u00fcllte: \u201eIch habe mehr als zwei Jahre um mein Sabbatical gek\u00e4mpft, das gebe ich nicht schon nach drei Wochen wieder auf!\u201c<br \/>\u201eUnsere Abmachung lautete: Nur solange es keine schwierige Leiche gibt!\u201c, br\u00fcllte er zur\u00fcck.<br \/>\u201eFalsch! Die Abmachung lautete: Auch MIT schwieriger Leiche!\u201c<br \/>\u201eOh nein! Nur die normale Messerstecherleiche war abgedeckt! Oder, Schorndorf?\u201c<br \/>Klaus Schorndorf, stellvertretender Personalrat des Polizeipr\u00e4sidiums Westhessen, hatte damals \u2013 wenn auch nur z\u00e4hneknirschend \u2013 der Bewilligung meines Sabbaticals zugestimmt. Dann hatte er mir monatelang damit in den Ohren gelegen.<br \/>Jetzt fiel die Ratte mir nat\u00fcrlich sofort in den R\u00fccken. \u201eEr hat hier anzutanzen, keine Frage!\u201c<br \/>Juskowiak versuchte es mit einer anderen Taktik. Er senkte seine Stimme um zwei Oktaven. \u201eIch muss Sie nicht dran erinnern, Ludwig, wie schwer es war, im Pr\u00e4sidium dieses merkw\u00fcrdige Sabbatical durchzusetzen. Nicht nur der Polizeipr\u00e4sident, auch die Presse war Ihnen gegen\u00fcber sehr negativ eingestellt. Es gab sogar eine aberwitzige Sicherheitsdiskussion f\u00fcr die Stadt Wiesbaden. F\u00fcr mehrere Wochen k\u00fcrte Uwe Baier Sie im Tageskurier zum Aussteiger des Jahres. Wenn Ihnen also was an Ihrem Job liegt, kommen Sie am besten zur\u00fcck.\u201c<br \/>\u201eIch habe meinen Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegt!\u201c<br \/>\u201eBERLIN!\u201c Juskowiaks Stimme wurde schrill. \u201eDieses Hauptstadtgetue geht mir sowieso auf die Nerven! Welcher normale Mensch w\u00fcrde ein Sabbatical in Berlin verbringen? WER? Jeder normale Mensch w\u00fcrde in die S\u00fcdsee fahren!\u201c<br \/>Das h\u00e4tte ich auch mal besser gemacht, dachte ich, dann h\u00e4tte ich jetzt den Kerl nicht am Apparat. Ich \u00fcberlegte, ob ich ihm davon erz\u00e4hlen sollte, dass es bei der Gewerkschaft der Polizei im Netz eine Stellentauschb\u00f6rse gab, die bundesweit eifrig von Kripobeamten frequentiert wurde. Bei der Gewerkschaft nannten sie das \u201eden individuellen Lebensplanung unterst\u00fctzen.\u201c<br \/>\u201eHier ist ein Wiesbadener umgebracht worden! Sie k\u00f6nnen nicht einfach so tun, als ob Sie das einfach nichts anginge, nur weil Sie in der Hauptstadt sind! Dieser Fall muss gekl\u00e4rt werden! Hier l\u00e4uft ein M\u00f6rder frei herum. Ich versuche schon seit Tagen, Sie zu erreichen.\u201c<br \/>Mein Lokalpatriotismus hielt sich in Grenzen. Stattdessen betrachtete ich einen Artikel in der BERLINER ZEITUNG \u00fcber einen drohenden Ausbruch der Maul- und Klauenseuche bei Wildschweinen im Biosph\u00e4renreservat Schorfheide-Chorin. Das Land Brandenburg erwog eine orale Immunisierung der Tiere. \u201eDas Sabbatical verf\u00e4llt, wenn ich es unterbreche\u201c, murmelte ich.<br \/>\u201eWo haben Sie diesen Quatsch her? Nerven Sie mich nicht, Leichhardt! H\u00f6ren Sie\u2026\u201c Juskowiak probierte es zur Abwechslung mit Schmeichelei, \u201e\u2026 Sie fehlen uns. Ich wei\u00df gar nicht, wie ich es ausdr\u00fccken soll: Sie k\u00f6nnen so sch\u00f6n vereinfachen! Unsereins sitzt noch da und k\u00e4mpft mit hundert Spuren und Sie schauen fl\u00fcchtig \u00fcber die Unterlagen und es sind nur noch drei. Ein paar Tage sp\u00e4ter haben Sie den T\u00e4ter, wir wissen gar nicht woher. Ihre intellektuelle Geschmeidigkeit, Ihre rasierklingenscharfe Ermittlungsarbeit, Ihre kreative Einzelleistung, Ihre, ich m\u00f6chte fast sagen \u00fcbersinnlichen F\u00e4higkeiten\u2026\u201c<br \/>Ich st\u00f6hnte auf. \u201eJuskowiak, sparen Sie sich den Mist! Ich komm nicht zur\u00fcck!\u201c<br \/>\u201eHerrgott! Was machen Sie die ganze Zeit in Berlin, zum Kuckuck?!\u201c<br \/>\u201eIch denke nach! Eine sch\u00f6pferische Pause!\u201c<br \/>\u201eSch\u00f6pferische Pause, wenn ich das schon h\u00f6re! Und nachdenken k\u00f6nnen Sie auch hier! Wir sehen uns Montag im B\u00fcro!\u201c<br \/>\u201eNein!\u201c<br \/>\u201eDoch! Schorndorf kann sich nicht in Rosenkr\u00e4nze und Gew\u00fcrznelken hineindenken!\u201c<br \/>\u201eAber ich? Ich kann das, oder wie?\u201c<br \/>\u00c4chzend klickte ich erneut in die Anh\u00e4nge von Juskowiaks Mail und schaute mir die Fotos des Opfers an. Juskowiak hatte nat\u00fcrlich recht. Dieser Mord war nichts f\u00fcr Klaus Schorndorf. Er k\u00f6nnte geradezu ein pers\u00f6nlicher Racheakt an dem Kollegen sein. Irgendeiner, der genau wusste, dass er Hautausschlag von so einer Leiche kriegte. \u201eNur damit ich es richtig verstehe: Sie erwarten, dass ich nach \u2013 was? drei Wochen? \u2013 mein Sabbatical abbreche, um in Wiesbaden einen M\u00f6rder zu jagen?\u201c<br \/>\u201eGenau, Ludwig. Ich h\u00e4tte es nicht pr\u00e4ziser formulieren k\u00f6nnen.\u201c<br \/>Im Hintergrund verlangte Schorndorf, mich zu sprechen. Es kam zu einem diffusen Gerangel am Ende der Leitung, dann war Schorndorf dran und schaltete auf Freisprechanlage. \u201eLeichhardt? Das ist vielleicht ein Fall! Ich kann dir sagen!\u201c<br \/>Ich biss in mein Marmeladebr\u00f6tchen und goss mir einen Kaffee ein. \u201eIch komm nicht, Klaus.\u201c<br \/>\u201eHast du was im Mund? Ich versteh dich so schlecht. H\u00f6r mal, ich m\u00f6chte, dass DU die Sache \u00fcbernimmst. Ich hab noch einen Haufen anderer Baustellen, die ich beackern muss. Ich geb dir mal die Details: Das Opfer hie\u00df Heinrich Osterhoff, er lebte in Frauenstein&#8230;\u201c<br \/>Schorndorf sabbelte mir noch mal den ganzen Fall runter, obwohl ich ihn nicht eben erst auf der Mail durchgearbeitet hatte. Wenigstens konnte ich so zu Ende fr\u00fchst\u00fccken, der Bursche schwatzte und schwatzte. Nach zehn Minuten fragte ich mich dennoch, ob er heute noch mal irgendwann die Kurve kriegen w\u00fcrde.<br \/>\u201e&#8230; ist ein VIP \u2026 arrogant \u2026 kurzum ein Arschloch, wie man kaum ein zweites in der Republik findet &#8230; die Presse des ganzen Landes hat sich auf den Fall gest\u00fcrzt. Wenn du\u00b4s gescheit anstellst, wirst du ber\u00fchmt. Ich werde dir ein Jahr lang deine F\u00e4lle abnehmen!\u201c<br \/>\u201eIch bin ein Jahr in Berlin, du Komiker!\u201c<br \/>\u201eIch sehe den Artikel schon vor mir: Ludwig Leichhardt, Berliner Expatriate, kehrt nach Wiesbaden zur\u00fcck und l\u00f6st in Rekordzeit einen Mord! Damit kannst du auch dein Image in Wiesbaden wieder etwas aufpolieren, das im Moment, unter uns, gegen null tendiert. Ich wette, dann sind zwei Jahre Sabbatical f\u00fcr dich drin. Oder, Chef?\u201c<br \/>\u201eAlso so ein Unsinn, Schorndorf!\u201c<br \/>\u201eDas Ding ist der Ermittlungsjackpot des Jahres! Die Kollegen in Mainz \u00e4rgern sich gr\u00fcn und blau &#8230; Darmstadt schmiert kluge Ratschl\u00e4ge rein \u2026 Frankfurt platzt vor Neid\u2026\u201c<br \/>Mir reichte es endg\u00fcltig. \u201eOkay, Klaus. Sch\u00f6nen Tag noch, auch f\u00fcr Juskowiak! Erz\u00e4hlt mir bei Gelegenheit, wie die Sache ausgegangen ist! Macht einen interessanten Eindruck. Mal sehn, ob ich es in der Presse verfolgen kann&#8230;\u201c<br \/>\u201eICH HAB NOCH DIE LEICHE IM WESTEND, VERFLUCHT NOCH MAL!\u201c<br \/>Das war glatt gelogen, diese Leiche war schon zwei Wochen vor meiner Abfahrt durchgewesen. \u201eWas ist \u00fcberhaupt mit den Kollegen Cuntz und Kessler?\u201c, fragte ich gereizt.<br \/>\u201eDer eine hat Schweinepest, der andere die Vogelgrippe.\u201c<br \/>Juskowiak fl\u00f6tete aus dem Hintergrund: \u201eDie beiden sind auf WEI-TER-BIL-DUNG!\u201c<br \/>Ich h\u00e4ngte die beiden ab und vergrub das Handy tief in meinem W\u00e4schesack. Dann schloss ich den kleinen Schwarzwei\u00dffernseher an, den der Vormieter dagelassen hatte und bekam tats\u00e4chlich nach ein paar Minuten ein paar Sender rein. Irgendwann waren auch Juskowiak und Schorndorf zu sehen. Sie gaben eine Pressekonferenz und in einem eingeklinkten Fenster zogen Archivbilder aus Heinrich Osterhoffs Leben vorbei: Osterhoff mit Pferden, Osterhoff mit Golfschl\u00e4gern, Osterhoff in freier Rheingaulandschaft. Ein Familienvideo zeigte den Journalist mit seinen Kindern Boris und Nadja, im Hintergrund die dauerl\u00e4chelnde Ehefrau Evelyn. Boris und Nadja wurden von ihrem Vater an den Schultern festgehalten und hielten die K\u00f6pfe schr\u00e4g, als ob sie die Sonne blendete. Aber es war keine Sonne da. Eine gro\u00dfb\u00fcrgerliche Familie in Super Acht.<br \/>Ich setzte eine Mail ins Pr\u00e4sidium ab:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2009\/cover\/chris_krimi_mail.jpg\" alt=\"chris_krimi_mail.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Keine zwei Minuten sp\u00e4ter, noch bevor ich eine Mail meines Vaters zu Ende gelesen hatte (\u201e&#8230; gibt es hier eine sehr interessante Leiche&#8230;\u201c), bingte die Antwort Schorndorfs in mein Postfach. Sie trug den Betreff BIST DU NOCH GANZ DICHT?! und lautete: SIEH ZU, DASS DU DEINEN ARSCH HIER RUNTERKRIEGST. Die Cc-Antwort Juskowiaks schloss sich dem im Prinzip an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2192<a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2009\/05\/christiane-geldmacher-rheingauer-spitzen\/\" data-type=\"post\" data-id=\"21646\">zur Kurzkritik<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KAPITEL 2 \u201eLEICHHARDT! SIND SIE SCHON IN WIESBADEN?!\u201cMit spitzen Fingern hatte ich die Nummer des Wiesbadener Polizeipr\u00e4sidiums gew\u00e4hlt und Juskowiak drehte gleich durch, als ich ihn dranhatte. Ich schaute auf die Uhr: Es war erst elf. V\u00f6llig unm\u00f6glich, dass ich schon zu Hause h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. 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