{"id":21937,"date":"2010-10-18T10:35:04","date_gmt":"2010-10-18T10:35:04","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/2010\/10\/peter-j-kraus-joint-adventure\/"},"modified":"2022-06-17T22:06:33","modified_gmt":"2022-06-17T20:06:33","slug":"peter-j-kraus-joint-adventure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2010\/10\/peter-j-kraus-joint-adventure\/","title":{"rendered":"Peter J. Kraus: Joint Adventure"},"content":{"rendered":"\n<form class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"mt-image-left\" style=\"float: left; margin: 0 20px 20px 0;\" src=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2010\/cover\/joint.jpg\" alt=\"joint.jpg\" width=\"230\" height=\"350\"\/><\/form>\n\n\n\n<p>Das wirklich Negative zu diesem Buch vorweg: Ich darf es nicht rezensieren. Zu nahe stehen mir Verlag, Autor und Text, das Arbeiten mit Pseudonymen \u00fcberlassen wir anderen, daher nur ein paar, nun ja: Fakten zum Buch.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Geschichte spielt in Kalifornien, der siebtgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt, mit einer starken Landwirtschaft, deren \u00f6konomisch ergiebigstes Produkt \u2013 Marihuana ist. Weit dahinter folgen Trauben. S\u00fc\u00dflich riecht es zur Erntezeit vor allem im Norden, in Humboldt County. Die Felder sind versteckt, doch jeder wei\u00df, was dort angebaut wird, alle sind irgendwie drin verwickelt, alle leben gut davon, solange man den Schein wahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch unser Held Rasta Jimmy fristet als Marihuanabauer ein ausk\u00f6mmliches Dasein, bis auf einem seiner Felder eine Leiche gefunden wird. Sie ist wortw\u00f6rtlich vom Himmel gefallen und in einem Redwoodbaum in 100 Metern H\u00f6he h\u00e4ngengeblieben. Aus ist es mit Kiffen und Ernten und Reggae und Rasta, das FBI nimmt sich des Falles an, Jimmy muss fl\u00fcchten. Schlimm, aber noch nicht schlimm genug. Da Jimmy seine Fluchtkasse f\u00fcllen muss, kommt er der Drogenmafia in die Quere, die einen Killer auf ihn ansetzt. Auch andere merkw\u00fcrdige Menschen kreuzen Jimmys Weg straight to hell.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis dahin. Es geschieht noch mehr in diesem Roman, auf 209 turbulenten Seiten, und wer das alles f\u00fcr die Ausgeburt einer pr\u00e4chtigen Autorenphantasie h\u00e4lt, liegt nur zum Teil richtig und t\u00e4te gut daran, ein wenig zu Humboldt County und Marihuana zu googeln. Aber das wird man erst nach der Lekt\u00fcre tun, die ich hier nat\u00fcrlich nicht empfehlen darf. Wer Kraus&#8216; Krimierstling &#8222;Geier&#8220; gelesen hat, wird hier wieder dem alten lockeren Erz\u00e4hler begegnen, dessen Duktus man aus Tausenden von Krimis sofort herausliest, so schreibt eben nur Kraus, so schreibt sonst keiner der &#8222;Deutschsprachigen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwie kommt es mir bei der Kraus-Lekt\u00fcre immer so vor, als \u00f6ffnete sich ein Fenster und vertriebe all den sprachlichen Mief des zwischen Flensburg und Garmisch siechenden Lokalgeschreibsels, zuz\u00fcglich der hohepriesterlich und besinnungsaufsatzm\u00e4\u00dfig gesetzten Tiefsinnigkeit gewerbsm\u00e4\u00dfigen Spannungsmissbrauchs&#8230; aber gut, ich h\u00f6re ja schon auf, sonst wird das eine Rezension, was es ja nicht darf, sonst m\u00fcsste ich am Ende &#8222;Joint Adventure&#8220; (nie traf es ein Titel genauer) gar noch empfehlen, was ich hiermit nicht tue. Nein, lesen Sie das Buch bitte nicht. Ich flehe Sie an. Es k\u00f6nnte Ihre Lesegewohnheiten dramatisch ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Peter J. Kraus: Joint Adventure. <br \/>Conte 2010. 209 Seiten. 12,90 \u20ac<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das wirklich Negative zu diesem Buch vorweg: Ich darf es nicht rezensieren. 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