{"id":2536,"date":"2007-10-17T02:53:52","date_gmt":"2007-10-17T02:53:52","guid":{"rendered":"http:\/\/mitty.de\/frlc\/2007\/10\/17\/david-olney-one-tough-town\/"},"modified":"2022-05-27T05:20:42","modified_gmt":"2022-05-27T03:20:42","slug":"david-olney-one-tough-town","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2007\/10\/david-olney-one-tough-town\/","title":{"rendered":"David Olney &#8211; One Tough Town"},"content":{"rendered":"\n<p>Nein, es ist nicht der Zwillingsbruder von Van Morrison, sondern nat\u00fcrlich der aus New Hampshire stammende Singer\/Songwriter, der Covervor- und R\u00fcckseite ziert. Dabei gilt Olney als \u00e4hnlich (\u00f6ffentlichkeits)scheu und introvertiert. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden bringt er &#8211; bei wechselnden Labels &#8211; ein Album auf den Markt, das sich stets jeglichen Trends versagt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wer Olneys Oeuvre einigerma\u00dfen kennt, hat vermutlich eine CD erwartet, die die eher melancholisch angehauchten (letzten) Alben \u2192<a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2005\/05\/david-olney-migration\/\" data-type=\"post\" data-id=\"14084\"> &#8222;Migration&#8220;<\/a> und \u2192 <a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2003\/04\/david-olney-the-wheel\/\" data-type=\"post\" data-id=\"14241\">&#8222;The Wheel&#8220;<\/a> fortsetzt. Doch weit gefehlt! Olney wirkt auf &#8222;One Tough Town&#8220; sehr aufger\u00e4umt, locker und l\u00e4sst hie und da gar den Rocker heraush\u00e4ngen (z. B. in &#8222;Sweet Poison&#8220;).<\/p>\n\n\n\n<p>Es kommt aber noch doller: Denn er greift bei etlichen St\u00fccken auf eine ungew\u00f6hnliche Instrumentierung zur\u00fcck. Bei &#8222;Who&#8217;s The Dummy Now?&#8220; ert\u00f6nt eine feine Klarinette und eine kauzige Posaune, daneben Banjo und Ukele, was dieser swingenden Dixie-Ballade den n\u00f6tigen Flair verleiht. Olney wandelt auch bei anderen St\u00fccken auf diesen &#8222;Classic Jazz&#8220;-Pfaden, so in &#8222;Oh Yeah (Dead Man&#8217;s Shoes&#8220;) und den zum Fingerschnippen einladenden Songs &#8222;Sweet Potato&#8220; und &#8222;Rainbow&#8217;s End&#8220;. In puncto &#8222;gute Laune&#8220; legt Olney bei &#8222;Panama City&#8220; sogar noch \u00b4ne Schippe drauf . Da schmeichelt einem eine Pedal Steel m\u00e4chtig ein, und mit der passenden Percussion dazu wird ein fast schon verst\u00f6rendes Karibik-Feeling verstr\u00f6mt.<br \/>Aber keine Angst! Er kann auch ganz &#8222;normal&#8220; bzw. wie ihn die Mehrzahl seiner Fans sch\u00e4tzt: Ein bisschen b\u00e4rbei\u00dfig und n\u00f6rgelnd, mit einer forschen Mundharmonika wie z. B. im Opener &#8222;Whistle Blow&#8220;, nachdenklich und mit C &amp; W-Background wie in &#8222;No Lies&#8220;.<br \/>Ein Song von Townes Van Zandt fehlt auch nicht: &#8222;Snake Song&#8220; &#8211; sehr tough und spartanisch interpretiert, nur mit Olneys rauer Stimme und zwei (E-) Gitarren.<br \/>Ein wahrlich, auch in puncto &#8222;Stimmung&#8220;, sehr abwechslungsreiches und im besten Sinne unterhaltsames Album, das neue Facetten in Olneys Schaffen aufzeigt.<br \/><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><br \/>David Olney<br \/>One Tough Town<br \/>Red Parlor<br \/>V\u00d6: 30.6.2007<br \/>Link: <a href=\"http:\/\/www.davidolney.com\">www.davidolney.com<\/a><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, es ist nicht der Zwillingsbruder von Van Morrison, sondern nat\u00fcrlich der aus New Hampshire stammende Singer\/Songwriter, der Covervor- und R\u00fcckseite ziert. Dabei gilt Olney als \u00e4hnlich (\u00f6ffentlichkeits)scheu und introvertiert. 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